[ - Collapse All ]
Fron  

Fron, die; -, -en <Pl. selten> [mhd. vrōn(e) = Herrschaft(sdienst), zu: vrōn = heilig (im Sinne von »Gott gehörend«); herrschaftlich (im Sinne von »einem weltlichen Herrscher gehörend«), zu ahd. frōno = (Besitz) der Götter, Gen. Pl. von: frō = Herr, Gott, vgl. Frau ]:

1.(hist.) in körperlicher Arbeit bestehende Dienstleistung der Bauern für ihre Lehnsherren; Frondienst: die Befreiung der Bauern von der F.


2.(geh.) als unerträglichen Zwang empfundene Arbeit: die F. des Alltags.
Fron  

Fron, die; -, -en (dem Lehnsherrn zu leistende Arbeit)
Fron  

Fron, die; -, -en <Pl. selten> [mhd. vrōn(e) = Herrschaft(sdienst), zu: vrōn = heilig (im Sinne von »Gott gehörend«); herrschaftlich (im Sinne von »einem weltlichen Herrscher gehörend«), zu ahd. frōno = (Besitz) der Götter, Gen. Pl. von: frō = Herr, Gott, vgl. Frau]:

1.(hist.) in körperlicher Arbeit bestehende Dienstleistung der Bauern für ihre Lehnsherren; Frondienst: die Befreiung der Bauern von der F.


2.(geh.) als unerträglichen Zwang empfundene Arbeit: die F. des Alltags.
Fron  

Fron, Fronarbeit, Frondienst, Sklavenarbeit, Zwangsarbeit
[Fronarbeit, Frondienst, Sklavenarbeit, Zwangsarbeit]
Fron  

n.
<f. 20; früher> dem Lehnsherrn zu leistende Arbeit, Arbeit der Leibeigenen; <fig.> unbeliebte, erzwungene, harte, mühsame Arbeit; Sy Fronde1 [<mhd. vron „heilig; herrschaftlich; den Herrn betreffend, ihm gehörig“; zu ahd. fro, got.frauja „Herr“ <germ. *frawan, *fraujan <idg. *prouon „Herr“; hierzu: Frau, frönen]
[Fron]
[Fronen]