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Frosch  

Frọsch, der; -[e]s, Frösche [1, 2: mhd. vrosch, ahd. frosk, H. u.]:

1.a)(im u. am Wasser lebendes) Tier mit gedrungenem Körper von grüner od. brauner Färbung, flachem Kopf mit breitem Maul, großen, oft stark hervortretenden Augen u. langen, als Sprungbeine ausgebildeten Hintergliedmaßen: die Frösche quaken im Teich; sich aufblasen wie ein F. (sich wichtigmachen, brüsten; prahlen; nach der Phädrusfabel von dem Frosch, der sich, neidisch auf die Größe eines Ochsen, so aufblies, bis er zerplatzte);

R sei kein F.! (ugs.; sei kein[e] Spielverderber[in], zier dich nicht so!; viell. nach dem Verhalten des Frosches, der bei Gefahr ins Wasser springt u. sich dort verbirgt);


*einen F. in der Kehle/im Hals haben (ugs.; vorübergehend heiser sein, eine belegte Stimme haben; wohl nach der Froschgeschwulst = Zyste im Bereich der Zunge);

b)(volkst.) Froschlurch.



2.kurz für ↑ Knallfrosch .


3. (Musik) Griffende des Bogens von Streichinstrumenten, das mit einer Stellschraube zum Spannen der Saiten versehen ist; Talon (3) .
Frosch  

Frọsch, der; -[e]s, Frösche
Frosch  

Kaulquappe, Kröte, Lurch, Unke; (volkst.): Froschlurch; (nordd.): Lork; (landsch., bes. berlin.): Padde; (mundartl.): Krotte; (Kinderspr.): Quakfrosch.
[Frosch]
[Frosches, Froschs, Frosche, Frösche, Fröschen]
Frosch  

Frọsch, der; -[e]s, Frösche [1, 2: mhd. vrosch, ahd. frosk, H. u.]:

1.
a)(im u. am Wasser lebendes) Tier mit gedrungenem Körper von grüner od. brauner Färbung, flachem Kopf mit breitem Maul, großen, oft stark hervortretenden Augen u. langen, als Sprungbeine ausgebildeten Hintergliedmaßen: die Frösche quaken im Teich; sich aufblasen wie ein F. (sich wichtigmachen, brüsten; prahlen; nach der Phädrusfabel von dem Frosch, der sich, neidisch auf die Größe eines Ochsen, so aufblies, bis er zerplatzte);

Rsei kein F.! (ugs.; sei kein[e] Spielverderber[in], zier dich nicht so!; viell. nach dem Verhalten des Frosches, der bei Gefahr ins Wasser springt u. sich dort verbirgt);


*einen F. in der Kehle/im Hals haben (ugs.; vorübergehend heiser sein, eine belegte Stimme haben; wohl nach der Froschgeschwulst = Zyste im Bereich der Zunge);

b)(volkst.) Froschlurch.



2.kurz für ↑ Knallfrosch.


3. (Musik) Griffende des Bogens von Streichinstrumenten, das mit einer Stellschraube zum Spannen der Saiten versehen ist; Talon (3).
Frosch  

n.
<m. 1u; i. w. S.> jeder glatthäutige, langbeinige, springende Froschlurch; <i.e.S.> Echter ~ Angehöriger einer Familie der Froschlurche, zu der die meist in großen Mengen auftretenden Gras- u. Wasserfrösche zählen, viele Arten suchen nur zum Überwintern bzw. zum Überdauern der Trockenzeit u. zur Fortpflanzung das Wasser auf: Ranidae; <fig.> in Hüpfbewegungen abbrechender, mehrmals knallender Feuerwerkskörper (Knall~); <Arch.> Stütze für einen Balken; <früher> Öllampe der Bergleute; <Text.> Endsteg am Webstuhl; <Mus.> verstellbare Platte am Griff des Bogens der Streichinstrumente; über den Fassboden hinausragender Teil der Dauben; Explosionsstampfer, Ramme; <Typ.> Vorrichtung zum Einstellen der Zeilenlänge am Winkelhaken; <kurz für> Froschgeschwulst; sei kein ~! <umg.> kein Spielverderber, zier dich nicht u. mach mit!; die Frösche quakten; ich habe einen ~ im Hals <fig., umg.> bin heiser, muss mich räuspern; du wirst Frösche in den Bauch kriegen <umg. scherzh.> du trinkst zu viel Wasser; er bläst sich auf wie ein ~ <umg.> spreizt sich, prahlt; [<ahd. frosk <germ. *fruska- <vorgerm. *prusko „hüpfen“; zu idg. *preu- „springen“]
[Frosch]
[Frosches, Froschs, Frosche, Frösche, Fröschen]