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Frucht  

Frụcht, die; -, Früchte [mhd. vruht, ahd. fruht < lat. fructus, zu: frui (2. Part.: fructum)="genießen]:"

1.a)aus dem Fruchtknoten entstehender Teil der Pflanze, der den Samen bis zur Reife umschließt (u. der bei bestimmten Bäumen, Sträuchern u. anderen Pflanzen essbar ist): eine reife, saftige F.; eingemachte, kandierte Früchte; (geh.:) die Früchte des Feldes; Früchte tragen; ein Teller mit Früchten (mit vielerlei Obst); das Buch ist die F. (der Ertrag) langer Arbeit; ihre Bemühungen haben reiche Früchte getragen (haben sich sehr gelohnt); die Früchte seines Fleißes ernten; es sind die schlechtesten Früchte nicht, woran die Wespen nagen;

*verbotene Früchte (verlockende, aber verbotene Genüsse; nach 1. Mos. 3, 2-6); F. der Liebe (geh. veraltet; nicht eheliches Kind);

b)<o. Pl.> (landsch.) Getreide: die F. steht gut.



2.wachsender Keim im Mutterleib; Leibesfrucht: die heranreifende F. im Mutterleib.


3.(Rechtsspr.) wirtschaftlicher Ertrag einer Sache od. eines Rechts.
Frucht  

Frụcht, die; -, Früchte
Frucht  


1. a) Beere, Knolle, Nuss, Obst, Schote; (landsch.): Herbstling.

b) Feldfrucht, Getreide, Korn, Zerealie.

2. a) Ausbeute, Erlös, Ernte, Ertrag, Gewinn, Lohn, Nutzen; (oft abwertend): Profit; (Wirtsch.): Rendite.

b) Auswirkung, Ergebnis, Folge, Konsequenz, [Nach]wirkung; (geh.): Ausfluss; (bildungsspr.): Quintessenz, Resultat.

[Frucht]
[Früchte, Früchten]
Frucht  

Frụcht, die; -, Früchte [mhd. vruht, ahd. fruht < lat. fructus, zu: frui (2. Part.: fructum)="genießen]:"

1.
a)aus dem Fruchtknoten entstehender Teil der Pflanze, der den Samen bis zur Reife umschließt (u. der bei bestimmten Bäumen, Sträuchern u. anderen Pflanzen essbar ist): eine reife, saftige F.; eingemachte, kandierte Früchte; (geh.:) die Früchte des Feldes; Früchte tragen; ein Teller mit Früchten (mit vielerlei Obst); das Buch ist die F. (der Ertrag) langer Arbeit; ihre Bemühungen haben reiche Früchte getragen (haben sich sehr gelohnt); die Früchte seines Fleißes ernten; es sind die schlechtesten Früchte nicht, woran die Wespen nagen;

*verbotene Früchte (verlockende, aber verbotene Genüsse; nach 1. Mos. 3, 2-6); F. der Liebe (geh. veraltet; nicht eheliches Kind);

b)<o. Pl.> (landsch.) Getreide: die F. steht gut.



2.wachsender Keim im Mutterleib; Leibesfrucht: die heranreifende F. im Mutterleib.


3.(Rechtsspr.) wirtschaftlicher Ertrag einer Sache od. eines Rechts.
Frucht  

Frucht, Obst
[Obst]
Frucht  

n.
<f. 7u>
1 das nach der Befruchtung aus dem Fruchtknoten der bedecktsamigen Pflanzen gebildete Organ, das die (od. den) Samen bis zur Reife umschließt u. dann ihrer Verbreitung dient; bei den lebendig gebärenden Säugetieren der in der Gebärmutter heranwachsende Keim; <fig.> aus einer Handlung entstehende Folgen
2 ;die Früchte der Arbeit, des Fleißes, des Leichtsinns, der Mühe, des Studiums ernten <fig.> die Früchte des Feldes, unseres Gartens, des Landes; die ~ des Leibes Embryo; eine ~ der Liebe <fig.> ein Kind;
3 die Bäume, Sträucher bringen, tragen reiche ~ reichen Ertrag, viele Früchte; Früchte einfrieren, einkochen, einmachen, einwecken, entsaften, konservieren, sterilisieren; die ~ steht (dieses Jahr, in diesem Jahr) gut das Getreide;
4 ;eine große, saftige, reife, süße, wohlschmeckende ~; verbotene Früchte <fig.> unerlaubte Genüsse;
5 ;als ~ langer Verhandlungen kam der Vertrag zustande; an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen (Matthäus 7, V. 16 und 20) an ihren Taten; Früchte aus dem eigenen Garten [<ahd. vruht, zu lat. fructus „Früchte <fig.>, Ertrag“]
[Frucht]
[Früchte, Früchten]