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Fuchs,  

der; -es, Füchse [1: mhd. vuhs, ahd. fuhs, eigtl.= der Geschwänzte, wohl verhüll. Bez.; 7: H.u.; 8: nach der rötlichen Farbe des Goldes; 9: nach der Form des Fuchsbaus]: 1. kleineres Raubtier mit rötlich braunem Fell, spitzer Schnauze, großen, spitzen Ohren u. buschigem Schwanz: der F. schnürt übers Feld; einen F. schießen, erlegen; Spr stirbt der F., so gilt der Balg (wenn jmd. stirbt, steht das Erbe im Vordergrund; eigtl. alter Rechtsspruch: beim Tode ausgeliehener Tiere musste der Wert des Balgs erstattet werden); R der F. muss zum Loch heraus (der Fall muss aufgeklärt werden); da kommt der F. zum Loch heraus (der wahre Grund kommt an den Tag); das/den Weg hat der F. [mit dem Schwanz] gemessen [und den Schwanz dazugegeben] (der Weg ist viel länger als angegeben); *wo sich die Füchse/wo sich F. und Hase Gute Nacht sagen (scherzh.; an einem verlassenen, einsamen Ort [gelegen]); die Füchse brauen (es wird neblig, Nebel steigt auf); Füchse prellen (1. schlauer sein als Schlaue. 2. jmdm. übel mitspielen). 2. a) Fell des Fuchses (1): ein Kragen aus F.; b) aus dem Fell des Fuchses (1) gearbeiteter Pelz: sie trägt einen F. 3. (ugs.) durch seine Schläue u. Gewitztheit andern überlegener Mensch: er ist ein [schlauer, alter] F. 4. (ugs., oft abwertend) ein Mensch mit roten Haaren: er, sie ist ein F. 5. Pferd mit rötlich braunem Fell sowie Mähne u. Schwanzhaar von gleicher od. hellerer Farbe. 6. Tagfalter mit gelb- bis rotbraunen, blau bis schwärzlich gefleckten u. gesäumten Flügeln. 7. (Verbindungswesen) noch nicht vollberechtigtes Mitglied einer Studentenverbindung im ersten u. zweiten Semester. 8. (veraltet) Goldmünze. 9. Abzugskanal einer Feuerung zum Schornstein.