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Funke  

Fụn|ke, der; -ns, -n, Funken, der; -s, - [1: mhd. (md.) vunke, ahd. funcho, entstanden aus den mit -n- geb. Formen des ↑ Feuer zugrunde liegenden Subst.; 2: urspr. = Kölner Stadtsoldat (wohl nach der roten Uniform)]:

1.glimmendes, glühendes Teilchen, das sich bei Verbrennungs- u. Reibungsvorgängen od. bei der Funkenentladung [von einer brennenden Materie] löst [u. durch die Luft fliegt]: ein elektrischer F.; eine Funken sprühende Wunderkerze; der F. der Begeisterung; es fehlt der zündende F. (etwas, was mitreißt); der F. sprang über (jmd. gewann plötzlich eine Beziehung zu jmdm., etw.); ihre Augen sprühten Funken (blitzten vor Erregung); ein Funken sprühender (brillanter) Geist;

*ein Funken [von] (ein geringes Maß [von], ein bisschen): ein Funken Hoffnung besteht; keinen Funken [von] Ehrgefühl [im Leibe] haben; [mit etw.] den Funken ins Pulverfass werfen (durch etw. Unbedachtes, Geringfügiges ein Verhältnis, eine Lage so weit verschlimmern, dass es zum offenen Konflikt kommt); ... dass die Funken stieben/sprühen/fliegen (mit sehr großem Eifer, sehr intensiv): sie haben gearbeitet, dass die Funken stoben.


2.<meist Pl.> in der historischen Uniform der Kölner Stadtsoldaten auftretende Figur des [Kölner] Karnevals.

[Funken]
Funke  

Fụn|ke, Fụn|ken, der; ...kens, ...ken; Funken sprühende od. funkensprühende Lokomotive
[Funken]
Funke  

Fụn|ke, der; -ns, -n, Funken, der; -s, - [1: mhd. (md.) vunke, ahd. funcho, entstanden aus den mit -n- geb. Formen des ↑ Feuer zugrunde liegenden Subst.; 2: urspr. = Kölner Stadtsoldat (wohl nach der roten Uniform)]:

1.glimmendes, glühendes Teilchen, das sich bei Verbrennungs- u. Reibungsvorgängen od. bei der Funkenentladung [von einer brennenden Materie] löst [u. durch die Luft fliegt]: ein elektrischer F.; eine Funken sprühende Wunderkerze; der F. der Begeisterung; es fehlt der zündende F. (etwas, was mitreißt); der F. sprang über (jmd. gewann plötzlich eine Beziehung zu jmdm., etw.); ihre Augen sprühten Funken (blitzten vor Erregung); ein Funken sprühender (brillanter) Geist;

*ein Funken [von] (ein geringes Maß [von], ein bisschen): ein Funken Hoffnung besteht; keinen Funken [von] Ehrgefühl [im Leibe] haben; [mit etw.] den Funken ins Pulverfass werfen (durch etw. Unbedachtes, Geringfügiges ein Verhältnis, eine Lage so weit verschlimmern, dass es zum offenen Konflikt kommt); ... dass die Funken stieben/sprühen/fliegen (mit sehr großem Eifer, sehr intensiv): sie haben gearbeitet, dass die Funken stoben.


2.<meist Pl.> in der historischen Uniform der Kölner Stadtsoldaten auftretende Figur des [Kölner] Karnevals.

[Funken]
Funke  

n.
<m. 17>
1 kleine, blitzartige Feuererscheinung; kleiner, fliegender, brennender Körper; Aufleuchten, Aufglimmen; <fig.> Eingebung, außerordentl. Gedanke; etwas plötzlich Beginnendes (Lebens~); Kleinigkeit, Winzigkeit, winzige Spur
2 das war der ~, der das Pulverfass zum Explodieren brachte <fig.> der Anlass für die folgenden Geschehnisse; er hat keinen ~n Anstandsgefühl, Ehrgefühl; keinen ~n Hoffnung mehr haben; es war kein ~(n) Leben mehr in ihm; keinen ~n Liebe fühlen; keinen ~n Verstand haben; da blitzte ein ~(n) des Verständnisses in ihm auf
3 ;~n sprühen; er sprengte davon, dass die ~n stoben; überspringen: zwischen beiden sprang ein ~ über begann plötzlich eine innere Beziehung;
4 ;göttlicher, zündender ~; kleine ~n, große Feuer kleine Dinge erzeugen große Ereignisse;
5 ;~n aus dem Stein schlagen (zum Feuermachen) <a. fig.> die Sonnenstrahlen blitzten auf dem Wasser in tausend ~n [<mhd. vunke, vanke <spätahd. funcho; zu idg. *puon- „Feuer“; verwandt mit Feuer]
['Fun·ke]
[Funkens, Funken]