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gähnen  

gäh|nen <sw. V.; hat> [1: mhd. genen, ginen, ahd. ginēn, urspr. = klaffen, weit offen stehen, auch lautm. für den Gähnlaut u. das heisere Ausfauchen z. B. der Gans]:

1.(als Anzeichen von Müdigkeit od. Langeweile) unwillkürlich den Mund [weit] aufsperren u. die Luft [geräuschvoll] einziehen u. ausstoßen: herzhaft g.; vor Müdigkeit g. [müssen]; gelangweilt g.; <subst.:> ein Gähnen unterdrücken; Gähnen ist ansteckend; der Vortrag war zum Gähnen langweilig.


2.(geh.) sich auftun; sich in eine große, dunkle Tiefe o. Ä., einen Abgrund hinein öffnen: unter uns gähnte der Abgrund; im Saal herrschte gähnende Leere.
gähnen  

gäh|nen
gähnen  


1. (südd.): gienen.

2. klaffen, offen sein, offen stehen; (ugs.): auf sein, aufstehen.

[gähnen]
[gähne, gähnst, gähnt, gähnte, gähntest, gähnten, gähnest, gähnet, gähntet, gähn, gegähnt, gähnend, gaehnen]
gähnen  

gäh|nen <sw. V.; hat> [1: mhd. genen, ginen, ahd. ginēn, urspr. = klaffen, weit offen stehen, auch lautm. für den Gähnlaut u. das heisere Ausfauchen z. B. der Gans]:

1.(als Anzeichen von Müdigkeit od. Langeweile) unwillkürlich den Mund [weit] aufsperren u. die Luft [geräuschvoll] einziehen u. ausstoßen: herzhaft g.; vor Müdigkeit g. [müssen]; gelangweilt g.; <subst.:> ein Gähnen unterdrücken; Gähnen ist ansteckend; der Vortrag war zum Gähnen langweilig.


2.(geh.) sich auftun; sich in eine große, dunkle Tiefe o. Ä., einen Abgrund hinein öffnen: unter uns gähnte der Abgrund; im Saal herrschte gähnende Leere.
gähnen  

[sw.V.; hat] [1: mhd. genen, ginen, ahd. ginen, urspr. = klaffen, weit offen stehen, auch lautm. für den Gähnlaut u. das heisere Ausfauchen z.B. der Gans]: 1. (als Anzeichen von Müdigkeit od. Langeweile) unwillkürlich den Mund [weit] aufsperren u. die Luft [geräuschvoll] einziehen u. ausstoßen: herzhaft g.; vor Müdigkeit g. [müssen]; gelangweilt g.; [subst.:] ein Gähnen unterdrücken; Gähnen ist ansteckend; der Vortrag war zum Gähnen langweilig. 2. (geh.) sich auftun; sich in eine große, dunkle Tiefe o.Ä., einen Abgrund hinein öffnen: im Saal herrschte gähnende Leere.
gähnen  

v.
<V.i.; hat> langsam u. tief durch den weit offenen Mund einatmen (vor Müdigkeit od. Langeweile); <fig.> Gefahr drohend offen stehen, sich tief öffnen, klaffen (Abgrund); ein Gähnen unterdrücken; herzhaft, laut ~; vor uns gähnte eine tiefe Schlucht; ~de Leere fast völlige Leere (eines Saals, Zuschauerraumes); [<ahd. ginen, geinon, engl. yawn <germ. *gei-, *gi- <idg. *ghei-, *ghi- „klaffen“; verwandt mit Geest, Gier, Begierde, begehren, Geier, Geifer]
['gäh·nen]
[gähne, gähnst, gähnt, gähnen, gähnte, gähntest, gähnten, gähnest, gähnet, gähntet, gähn, gegähnt, gähnend]