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gären  

gä|ren <st., auch, bes. in übertr. Bed. sw. V.> [mhd. gern, jern, entstanden durch das Eindringen der r-Formen des Präteritums (mhd. jaren) von mhd. jesen, ahd. jesan in den Präsensstamm u. unter Einfluss des Anlautes von 1↑ gar ; eigtl. = aufwallen, brodeln]:

1.a)sich teilweise (bes. [schäumend] unter Bildung von Alkohol od. Milchsäure od. Buttersäure) zersetzen, sich in Gärung befinden <hat/ist>: der Most, das Bier gärt; der Teig gärte/gor; der Wein hat/ist gegoren/(seltener:) gegärt; der Wein ist zu Essig gegoren; gegorener (durch Gärung verdorbener) Saft;

b)zu bestimmten Zwecken in Gärung bringen <hat>: Bier, Tabak g.



2.in jmdm. Unruhe [u. Unzufriedenheit] verursachen <hat>: der Hass, die Wut, die Leidenschaft gärt in ihm; der Aufruhr gärte/(selten:) gor im Volk; <unpers.:> in ihm, in der Bevölkerung hatte es schon lange gegärt; gärende Wut.
gären  


1. a) arbeiten, aufgehen, aufkochen, auftreiben, brodeln, sich in Gärung befinden, in Gärung übergehen, moussieren, säuern, sauer werden, schäumen, sich zersetzen; (ugs.): blubbern; (Physik): efferveszieren.

b) in Gärung bringen; (Kochk.): säuern.

2. brodeln, kochen, kriseln, rumoren, schwelen; (ugs.): brenzlig sein.

[gären]
[gäre, gärst, gärt, gor, gorst, goren, gort, gärest, gäret, göre, görest, gören, göret, gär, gegoren, gärend, gaeren]
gären  

gä|ren <st., auch, bes. in übertr. Bed. sw. V.> [mhd. gern, jern, entstanden durch das Eindringen der r-Formen des Präteritums (mhd. jaren) von mhd. jesen, ahd. jesan in den Präsensstamm u. unter Einfluss des Anlautes von 1↑ gar; eigtl. = aufwallen, brodeln]:

1.
a)sich teilweise (bes. [schäumend] unter Bildung von Alkohol od. Milchsäure od. Buttersäure) zersetzen, sich in Gärung befinden <hat/ist>: der Most, das Bier gärt; der Teig gärte/gor; der Wein hat/ist gegoren/(seltener:) gegärt; der Wein ist zu Essig gegoren; gegorener (durch Gärung verdorbener) Saft;

b)zu bestimmten Zwecken in Gärung bringen <hat>: Bier, Tabak g.



2.in jmdm. Unruhe [u. Unzufriedenheit] verursachen <hat>: der Hass, die Wut, die Leidenschaft gärt in ihm; der Aufruhr gärte/(selten:) gor im Volk; <unpers.:> in ihm, in der Bevölkerung hatte es schon lange gegärt; gärende Wut.
gären  

[st., auch, bes. in übertr. Bed. sw.V.] [mhd. gern, jern, entstanden durch das Eindringen der r-Formen des Präteritums (mhd. jaren) von mhd. jesen, ahd. jesan in den Präsensstamm u. unter Einfluss des Anlautes von 1gar; eigtl.= aufwallen, brodeln]: 1. a) sich teilweise (bes. [schäumend] unter Bildung von Alkohol od. Milchsäure od. Buttersäure) zersetzen, sich in Gärung befinden [hat/ist]: der Most, das Bier gärt; der Teig gärte/gor; der Wein hat/ist gegoren/(seltener:) gegärt; der Wein ist zu Essig gegoren; gegorener (durch Gärung verdorbener) Saft; b) zu bestimmten Zwecken in Gärung bringen [hat]: Bier, Tabak g. 2. in jmdm. Unruhe [u. Unzufriedenheit] verursachen [hat]: der Hass, die Wut, die Leidenschaft gärt in ihm; der Aufruhr gärte/(selten:) gor im Volk; [unpers.:] in ihm, in der Bevölkerung hatte es schon lange gegärt; gärende Wut.
gären  

v.
<V.; hat>
1 <V.i. 141> in Gärung übergehen, schäumen, schäumend aufbrausen (Bier, Früchte, Most); <fig.; meist unpersönlich> es gärt im Volk das Volk ist bedrohlich unruhig;
2 <V.t.> in Gärung bringen [<ahd. jesan „in Gärung geraten“ (hierzu Gischt), zusammengefallen mit ahd. jerien „in Gärung versetzen“, beide zu idg. *ies- „wallen, schäumen“]
['gä·ren]
[gäre, gärst, gärt, gären, gor, gorst, goren, gort, gärest, gäret, göre, görest, gören, göret, gär, gegoren, gärend]