[ - Collapse All ]
gönnen  

gọ̈n|nen <sw. V.; hat> [mhd. gunnen, ahd. giunnan, zu ahd. unnan = gönnen; gewähren, gestatten, H. u.]:

1.Glück u. Erfolg eines andern ohne Neid sehen, jmdm. etw. neidlos zugestehen: jmdm. sein Glück, den Erfolg g.; das sei dir gegönnt (das neide ich dir nicht [weil es mich gar nicht reizt]); die Freude, mich verlieren zu sehen, gönne ich denen nicht (ich möchte verhindern, dass sie Grund zur Schadenfreude über meine Niederlage haben); (iron.:) diese Blamage gönne ich ihr.


2.jmdm., sich zuteilwerden, zukommen lassen; jmdm. etw. gewähren: sich etwas [Gutes], einige Tage Ruhe, ein Glas Sekt g.; er gönnt ihr kein gutes Wort (hat für sie kein freundliches, anerkennendes Wort übrig); sie gönnte ihm keinen Blick (sie würdigte ihn keines Blickes, beachtete ihn nicht);

R man gönnt sich ja sonst nichts (scherzh.; entschuldigend gebraucht, wenn man sich etwas Besonderes leistet).

gönnen  

gọ̈n|nen
gönnen  

bewilligen, einräumen, gewähren, zubilligen, zugestehen; (geh.): vergönnen.
[gönnen]
[gönne, gönnst, gönnt, gönnte, gönntest, gönnten, gönntet, gönnest, gönnet, gönn, gegönnt, gönnend]

sich erlauben, sich gewähren; (geh.): sich gestatten, sich vergönnen; (ugs.): sich herausnehmen, sich leisten, sich die Freiheit nehmen; (ugs. scherzh.): sich genehmigen.
[gönnen, sich]
[sich gönnen, gönne, gönnst, gönnt, gönnte, gönntest, gönnten, gönntet, gönnest, gönnet, gönn, gegönnt, gönnend, gönnen sich]
gönnen  

gọ̈n|nen <sw. V.; hat> [mhd. gunnen, ahd. giunnan, zu ahd. unnan = gönnen; gewähren, gestatten, H. u.]:

1.Glück u. Erfolg eines andern ohne Neid sehen, jmdm. etw. neidlos zugestehen: jmdm. sein Glück, den Erfolg g.; das sei dir gegönnt (das neide ich dir nicht [weil es mich gar nicht reizt]); die Freude, mich verlieren zu sehen, gönne ich denen nicht (ich möchte verhindern, dass sie Grund zur Schadenfreude über meine Niederlage haben); (iron.:) diese Blamage gönne ich ihr.


2.jmdm., sich zuteilwerden, zukommen lassen; jmdm. etw. gewähren: sich etwas [Gutes], einige Tage Ruhe, ein Glas Sekt g.; er gönnt ihr kein gutes Wort (hat für sie kein freundliches, anerkennendes Wort übrig); sie gönnte ihm keinen Blick (sie würdigte ihn keines Blickes, beachtete ihn nicht);

Rman gönnt sich ja sonst nichts (scherzh.; entschuldigend gebraucht, wenn man sich etwas Besonderes leistet).

gönnen  

(sich etwas) gönnen, (sich etwas) genehmigen (umgangssprachlich)
[genehmigen]
gönnen  

v.
<V.t.; hat> jmdm. etwas ~ neidlos zugestehen; zukommen lassen; diese Enttäuschung gönne ich ihm! <iron.>; ich gönne ihm sein Glück von Herzen; er gönnt sich selten eine Ruhepause; er gönnt ihr kaum ein gutes Wort [<ahd. (gi)unnan „gönnen“; Herkunft unklar; verwandt mit Gunst]
['gön·nen]
[gönne, gönnst, gönnt, gönnen, gönnte, gönntest, gönnten, gönntet, gönnest, gönnet, gönn, gegönnt, gönnend]