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Garaus  

Gar|aus, der; -, - [1: hervorgegangen aus dem Ruf »gar aus!« = vollständig aus!, mit dem seit dem 15. Jh. in Süddeutschland die Polizeistunde geboten wurde; 2: vermutlich so benannt, weil die Pflanze als Halbschmarotzer den Gräsern ihrer Umgebung anorganische Salze entzieht u. ihnen so »den Garaus macht«]:

1.in der Wendung jmdm. den G. machen (meist ugs. scherzh.; jmdn. töten, umbringen): sie wollten ihm den G. machen; er hatte keine Ruhe, bis er der Fliege den G. gemacht hatte.


2.Kraut mit eiförmigen, am Rande gezähnten Blättern u. ährenartigen weißen od. bläulichen Blüten.
Garaus  

Ga|r|aus, der; nur in jmdm. den Garaus machen (jmdn. umbringen)
Garaus  

Gar|aus, der; -, - [1: hervorgegangen aus dem Ruf »gar aus!« = vollständig aus!, mit dem seit dem 15. Jh. in Süddeutschland die Polizeistunde geboten wurde; 2: vermutlich so benannt, weil die Pflanze als Halbschmarotzer den Gräsern ihrer Umgebung anorganische Salze entzieht u. ihnen so »den Garaus macht«]:

1.in der Wendung jmdm. den G. machen (meist ugs. scherzh.; jmdn. töten, umbringen): sie wollten ihm den G. machen; er hatte keine Ruhe, bis er der Fliege den G. gemacht hatte.


2.Kraut mit eiförmigen, am Rande gezähnten Blättern u. ährenartigen weißen od. bläulichen Blüten.
Garaus  

<auch> 'Ga·raus <m.; -; unz.; nur noch in der Wendung> jmdm. od. einem Tier den ~ machen jmdn. od. ein Tier töten, vernichten; [Verschmelzung von gar aus „vollständig vorbei“ (nach dem Ruf, mit dem z.B. in Nürnberg u. Regensburg um 1500 das Ende des Tages u. die Polizeistunde verkündet wurden]
['Gar·aus,]