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gebieten  

ge|bie|ten <st. V.; hat> [mhd. gebieten, ahd. gibiotan, zu ↑ bieten ] (geh.):

1.a) (bes. aufgrund bestimmter Autorität, Macht, Würde) befehlen: Ruhe, Schweigen g.;

b)dringend erfordern, verlangen, zu etw. zwingen: die Situation, die Klugheit gebietet [es]/gebietet [es] dir, etw. zu unternehmen; etw. gebietet besondere Vorsicht; es ist Vorsicht geboten.



2.a)über jmdn., etw. die Herrschaft ausüben, Befehlsgewalt haben: über ein Land, eine Armee g.;

b)etw. bezwingen, in der Gewalt haben: über seine Leidenschaften g.;

c)über etw. verfügen: über eine kräftige Stimme, über beträchtliche Mittel g.

gebieten  


1. a) anordnen, anweisen, auferlegen, befehlen, bestimmen, Befehl geben/erteilen, verfügen, verordnen, vorschreiben; (geh.): heißen; (bildungsspr.): diktieren; (abwertend): administrieren; (südd., österr.): [an]schaffen.

b) erfordern, notwendig machen, verlangen, zwingen; (geh.): erheischen.

2. a) befehlen, Befehlsgewalt haben, beherrschen, das Regiment führen, Herrschaft ausüben, herrschen, kommandieren, regieren; (veraltend): walten; (Milit.): befehligen.

b) beherrschen, besiegen, bezähmen, bezwingen, Herr werden, im Griff/in der Gewalt haben, überwinden, unterdrücken, unter Kontrolle halten, zügeln, zurückhalten; (geh.): zähmen.

c) besitzen, gehören, [in Besitz] haben, verfügen; (geh.): sein Eigen nennen.

[gebieten]
[gebiete, gebietest, gebietet, gebot, gebotst, gebiet, geboten, gebötest, geböte, geböten, gebötet, gebietend]
gebieten  

ge|bie|ten <st. V.; hat> [mhd. gebieten, ahd. gibiotan, zu ↑ bieten] (geh.):

1.
a) (bes. aufgrund bestimmter Autorität, Macht, Würde) befehlen: Ruhe, Schweigen g.;

b)dringend erfordern, verlangen, zu etw. zwingen: die Situation, die Klugheit gebietet [es]/gebietet [es] dir, etw. zu unternehmen; etw. gebietet besondere Vorsicht; es ist Vorsicht geboten.



2.
a)über jmdn., etw. die Herrschaft ausüben, Befehlsgewalt haben: über ein Land, eine Armee g.;

b)etw. bezwingen, in der Gewalt haben: über seine Leidenschaften g.;

c)über etw. verfügen: über eine kräftige Stimme, über beträchtliche Mittel g.

gebieten  

[st.V.; hat] [mhd. gebieten, ahd. gibiotan, zu bieten] (geh.): 1. a) (bes. aufgrund bestimmter Autorität, Macht, Würde) befehlen: Ruhe, Schweigen g.; b) dringend erfordern, verlangen, zu etw. zwingen: die Situation, die Klugheit gebietet [es]/gebietet [es] dir, etw. zu unternehmen; etw. gebietet besondere Vorsicht; es ist Vorsicht geboten. 2. a) über jmdn., etw. die Herrschaft ausüben, Befehlsgewalt haben: über ein Land, eine Armee g.; b) etw. bezwingen, in der Gewalt haben: über seine Leidenschaften g.; c) über etw. verfügen: über eine kräftige Stimme, über beträchtliche Mittel g.
gebieten  

v.
<V. 110; hat>
1 <V.t.> jmdm. etwas ~ befehlen, von jmdm. etwas verlangen; der Ernst der Lage gebietet, dass wir …; jmdm. od. einer Sache Einhalt ~ weiteres Wirken verhindern; Ruhe, Schweigen ~; geboten sein ratsam, notwendig, angebracht, zweckmäßig sein; es erscheint geboten, sich zu beeilen; hier ist Vorsicht geboten; es ist dringend geboten, … zu tun; es für geboten erachten, halten, etwas zu tun
2 <V.i.> herrschen; bestimmen, den Oberbefehl, die Gewalt haben; hier gebiete ich!; über ein Land, ein Heer ~ [<ge… + bieten]
[ge'bie·ten]
[gebiete, gebietest, gebietet, gebieten, gebot, gebotst, gebiet, geboten, gebiete, gebötest, geböte, geböten, gebötet, geboten, gebietend]