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Gebrauch,  

der; -[e]s, Gebräuche [mhd. gebruch, zu gebrauchen]: 1. [o.Pl.] das Gebrauchen; Benutzung, Anwendung: der zu häufige G. des Medikaments führt zu Gesundheitsschäden; der G. von Messer und Gabel; für den persönlichen, täglichen G.; vor G. gut schütteln! (Aufschrift auf Flaschen mit Arznei, Putzmitteln o.Ä.); der G. (die Anwendung) eines Mittels; dieser G. (diese Verwendungsweise) des Wortes ist neu; sparsam im G. (Verbrauch) sein; von etw. G. machen (sich in einem akuten Fall einer Sache bedienen); von seinem Recht, seiner Schusswaffe G. machen; machen Sie bitte von dieser Mitteilung keinen G. (erzählen Sie es nicht weiter)!; ein Medikament zum innerlichen, äußerlichen G. (das einzunehmen, äußerlich anzuwenden ist); außer G. kommen (veralten, unüblich werden); außer G. setzen (Papierdt.; aufhören zu brauchen, zu benutzen); in G. kommen (üblich werden); in G. nehmen (zu gebrauchen beginnen); in/im G. haben (gebrauchen, benutzen); ein Werkzeug schon lange im G. haben; in/im G. sein (gebraucht, benutzt werden); die neue Anlage ist bereits in G. 2. [meist Pl.] Sitte, Brauch.