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gefallen  

1Ge|fạl|len, der; -s, - [mhd. geval]: etw., wodurch sich jmd. einem anderen gefällig erweist: jmdm. einen großen, persönlichen G. tun; jmdm. einen G. erweisen; tu mir den [einen] G. und hör auf zu jammern (ugs.; hör bitte endlich auf zu jammern)!

2Ge|fạl|len, das; -s [mhd. gevallen, subst. Inf.]: persönliche Freude an jmdm. od. etw., was als angenehm in seiner Wirkung auf sich selbst empfunden wird: G. erregen, erwecken; an jmdm., etw. [sein/großes/wenig/kein] G. haben/finden; etw. mit/ohne G. betrachten; bei jmdm. G. finden (jmdm. gefallen);

*nach G. (geh.; nach Belieben; wie es einem gefällt); jmdm. etw. zu G. tun (für jmdn. etw. zu dessen Freude, Befriedigung tun).1ge|fạl|len <st. V.; hat> [mhd. gevallen, ahd. gifallan, eigtl. = zufallen, zuteilwerden, zu ↑ fallen ]:

1.jmds. Geschmack, Vorstellung, Erwartung entsprechen; bei jmdm. 1Gefallen erregen: das Bild gefällt mir; das Mädchen hat ihm [gut] gefallen; wie gefällt es dir hier?; der Film hat allgemein gefallen; der Wunsch zu g.; die Sache gefällt mir nicht (ugs.; scheint mir bedenklich); sie gefällt mir nicht, will mir heute gar nicht g. (ugs.; ihr Aussehen u. ihr Gesundheitszustand machen mir Sorgen); es gefällt ihm (er macht sich einen Spaß daraus), andere zu ärgern; (in Nachrufen:) es hat Gott gefallen (es war Gottes Wille), unsere Mutter zu sich zu rufen.


2.<g. + sich> sich in selbstgefälliger Weise durch ein bestimmtes Verhalten hervortun: er gefällt sich in Kraftausdrücken, Schwarzsehereien, Verwünschungen; sich in der Rolle des Märtyrers, Herzensbrechers, Snobs g.


3.

*sich <Dativ> etw. g. lassen (ugs.:etw. Unangenehmes hinnehmen, über sich ergehen lassen: sie ließ sich die Frechheiten, die Schmeicheleien g.; du lässt dir immer alles g.; diese Behandlung brauche ich mir nicht g. zu lassen. etw. gut, schön finden u. sich darüber freuen, es begeistert akzeptieren: das, diesen Vorschlag lasse ich mir g.).


2ge|fạl|len:

1.↑ fallen .


2.1↑ gefallen .
Gefallen  

Ge|fạl|len, der; -s, -; jmdm. einen Gefallen tun; jmdm. etwas zu Gefallen tun

Ge|fạl|len, das; -s; [kein] Gefallen an etwas finden
gefallen  

Dienst, Dienstbarkeit, Entgegenkommen, Freundlichkeit, Gefälligkeit, Hilfeleistung, Liebe, Liebesdienst; (geh.): Freundesdienst.
[1Gefallen]
[Gefallens, gefallener, gefallene, gefallenes, gefallenen, gefallenem, gefallenerer, gefallenere, gefalleneres, gefalleneren, gefallenerem, gefallenster, gefallenste, gefallenstes, gefallensten, gefallenstem]

Freude, Geschmack, Sympathie, Wohlwollen.
[2Gefallen]
[Gefallens, gefallener, gefallene, gefallenes, gefallenen, gefallenem, gefallenerer, gefallenere, gefalleneres, gefalleneren, gefallenerem, gefallenster, gefallenste, gefallenstes, gefallensten, gefallenstem]angenehm sein, Anklang finden, ansprechen, behagen, Behagen bereiten, Beifall finden, bestechen, den Geschmack treffen, einen günstigen Eindruck machen, einnehmen, entzücken, es angetan haben, Gefallen erregen/finden, imponieren, liegen, mögen, schön finden, sympathisch sein, zusagen; (geh.): munden, Zuspruch finden; (ugs.): ankommen, jmds. Fall sein, nach jmds. Nase sein; (österr., sonst bildungsspr. veraltend): konvenieren.
[gefallen]
[Gefallens, gefallener, gefallene, gefallenes, gefallenen, gefallenem, gefallenerer, gefallenere, gefalleneres, gefalleneren, gefallenerem, gefallenster, gefallenste, gefallenstes, gefallensten, gefallenstem]
gefallen  

1Ge|fạl|len, der; -s, - [mhd. geval]: etw., wodurch sich jmd. einem anderen gefällig erweist: jmdm. einen großen, persönlichen G. tun; jmdm. einen G. erweisen; tu mir den [einen] G. und hör auf zu jammern (ugs.; hör bitte endlich auf zu jammern)!

2Ge|fạl|len, das; -s [mhd. gevallen, subst. Inf.]: persönliche Freude an jmdm. od. etw., was als angenehm in seiner Wirkung auf sich selbst empfunden wird: G. erregen, erwecken; an jmdm., etw. [sein/großes/wenig/kein] G. haben/finden; etw. mit/ohne G. betrachten; bei jmdm. G. finden (jmdm. gefallen);

*nach G. (geh.; nach Belieben; wie es einem gefällt); jmdm. etw. zu G. tun (für jmdn. etw. zu dessen Freude, Befriedigung tun).1ge|fạl|len <st. V.; hat> [mhd. gevallen, ahd. gifallan, eigtl. = zufallen, zuteilwerden, zu ↑ fallen]:

1.jmds. Geschmack, Vorstellung, Erwartung entsprechen; bei jmdm. 1Gefallen erregen: das Bild gefällt mir; das Mädchen hat ihm [gut] gefallen; wie gefällt es dir hier?; der Film hat allgemein gefallen; der Wunsch zu g.; die Sache gefällt mir nicht (ugs.; scheint mir bedenklich); sie gefällt mir nicht, will mir heute gar nicht g. (ugs.; ihr Aussehen u. ihr Gesundheitszustand machen mir Sorgen); es gefällt ihm (er macht sich einen Spaß daraus), andere zu ärgern; (in Nachrufen:) es hat Gott gefallen (es war Gottes Wille), unsere Mutter zu sich zu rufen.


2.<g. + sich> sich in selbstgefälliger Weise durch ein bestimmtes Verhalten hervortun: er gefällt sich in Kraftausdrücken, Schwarzsehereien, Verwünschungen; sich in der Rolle des Märtyrers, Herzensbrechers, Snobs g.


3.

*sich <Dativ> etw. g. lassen (ugs.:etw. Unangenehmes hinnehmen, über sich ergehen lassen: sie ließ sich die Frechheiten, die Schmeicheleien g.; du lässt dir immer alles g.; diese Behandlung brauche ich mir nicht g. zu lassen. etw. gut, schön finden u. sich darüber freuen, es begeistert akzeptieren: das, diesen Vorschlag lasse ich mir g.).


2ge|fạl|len:

1.↑ fallen.


2.1↑ gefallen.
gefallen  

[st.V.; hat] [mhd. gevallen, ahd. gifallan, eigtl.= zufallen, zuteil werden, zu fallen]: 1. jmds. Geschmack, Vorstellung, Erwartung entsprechen; bei jmdm. 1Gefallen erregen: das Bild gefällt mir; das Mädchen hat ihm [gut] gefallen; wie gefällt es dir hier?; der Film hat allgemein gefallen; der Wunsch zu g.; die Sache gefällt mir nicht (ugs.; scheint mir bedenklich); sie gefällt mir nicht, will mir heute gar nicht g. (ugs.; ihr Aussehen u. ihr Gesundheitszustand machen mir Sorgen); es gefällt ihm (er macht sich einen Spaß daraus), andere zu ärgern; (in Nachrufen:) es hat Gott gefallen (es war Gottes Wille), unsere Mutter zu sich zu rufen. 2. [g.+ sich] sich in selbstgefälliger Weise durch ein bestimmtes Verhalten hervortun: er gefällt sich in Kraftausdrücken, Schwarzsehereien, Verwünschungen; sich in der Rolle des Märtyrers, Herzensbrechers, Snobs g. 3. *sich [Dativ] etw. g. lassen (ugs.; 1. etw. Unangenehmes hinnehmen, über sich ergehen lassen: sie ließ sich die Frechheiten, die Schmeicheleien g.; du lässt dir immer alles g.; diese Behandlung brauche ich mir nicht g. zu lassen. 2. etw. gut, schön finden u. sich darüber freuen, es begeistert akzeptieren: das, diesen Vorschlag lasse ich mir g.).
Gefallen  

Gefallen, Vergünstigung, Wohltat, wohltätige Gabe
[Vergünstigung, Wohltat, wohltätige Gabe]
gefallen  

n.
1 <n. 14; unz.> Freude, Wohlgefallen; <fig.> Geschmack; ~ erregen; an etwas ~ finden, haben; ich kann am Golfspielen keinen ~ finden; ihm zu ~ ihm zuliebe; jmdm. zu ~ reden <umg.> schmeichlerisch so reden, wie er es gern hören will; jmdm. etwas zu ~ tun jmdm. etwas zuliebe tun;
2 <m. 4> Gefälligkeit, Freundschaftsdienst; jmdm. einen ~ tun; bitte tu mir den ~ und bring den Brief zur Post; du würdest mir einen großen ~ tun, wenn du … [gefallen]
[Ge'fal·len]
[Gefallens, Gefallener, Gefallene, Gefallenes, Gefallenen, Gefallenem, Gefallenerer, Gefallenere, Gefalleneres, Gefalleneren, Gefallenerem, Gefallenster, Gefallenste, Gefallenstes, Gefallensten, Gefallenstem]n.
<V. 131; hat>
1 angenehm sein, zusagen, anziehend sein
2 ;das Theaterstück, der Schauspieler hat (den Zuschauern) ~; er, sie, es gefällt mir; hier gefällt es mir; sein Aussehen gefällt mir nicht er sieht schlecht aus, u. das macht mir Sorgen; es hat Gott ~, unseren Vater zu sich zu rufen (in Todesanzeigen);
3 sich etwas ~ lassen etwas geduldig ertragen, etwas widerspruchslos hinnehmen; das lasse ich mir ~! <umg.> etwas Besseres konnte nicht geschehen, konntest du, konnte er, sie nicht tun; das lasse ich mir nicht ~! das dulde ich nicht; das brauchst du dir nicht ~ zu lassen; er lässt sich alles, nichts ~; er will allen ~, und das ist unmöglich
4 ;das gefällt mir ausgezeichnet, besser, gut, nicht
5 ;mir gefällt an ihm sein Frohsinn
6 ;was gefällt dir am besten?; wie gefällt dir das Bild?
7 <V. refl.> sich in etwas ~ gern etwas tun (meist etwas Negatives); sie gefällt sich in boshaften Bemerkungen; sie gefällt sich darin, andere zu demütigen [<ahd. gifallan „zufallen, zuteil werden“; aus dem Würfelspiel: mhd. ez gevellet mir wol „das Los, die Würfel fallen mir günstig“]
[ge'fal·len]
[gefallens, gefallener, gefallene, gefallenes, gefallenen, gefallenem, gefallenerer, gefallenere, gefalleneres, gefalleneren, gefallenerem, gefallenster, gefallenste, gefallenstes, gefallensten, gefallenstem]