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geheuer  

ge|heu|er <Adj.> [mhd. gehiure = lieblich; nichts Unheimliches an sich habend, zu ahd. hiuri = freundlich, lieblich (eigtl. = zum Hauswesen, zur Hausgemeinschaft gehörend, verw. mit dem 1. Bestandteil von ↑ Heirat )]: in der Verbindung nicht [ganz] g. (unheimlich: der dunkle Wald war mir nicht [ganz] g. unbehaglich, nicht ganz wohl: ganz g. ist mir nicht bei unserem Vorhaben. verdächtig: irgendetwas kommt mir daran nicht g. vor).
geheuer  

ge|heu|er <Adj.> [mhd. gehiure = lieblich; nichts Unheimliches an sich habend, zu ahd. hiuri = freundlich, lieblich (eigtl. = zum Hauswesen, zur Hausgemeinschaft gehörend, verw. mit dem 1. Bestandteil von ↑ Heirat)]: in der Verbindung nicht [ganz] g. (unheimlich: der dunkle Wald war mir nicht [ganz] g. unbehaglich, nicht ganz wohl: ganz g. ist mir nicht bei unserem Vorhaben. verdächtig: irgendetwas kommt mir daran nicht g. vor).
geheuer  

adj.
<Adj.; nur verneinend gebraucht> nicht ~ unheimlich; es ist hier nicht ~ hier spukt es; mir ist das nicht ~ die Sache ist mir unheimlich; [<mhd. gehiure „sanft, behaglich“, urspr. „der gleichen Siedlung angehörig“, dann „traut, lieb“; zu idg. *këi- „liegen“; verwandt mit Heim, Heirat]
[ge'heu·er]
[geheuerer, geheuere, geheueres, geheueren, geheuerem]