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Geißel  

Gei|ßel, die; -, -n [mhd. geisel, ahd. geis(i)la, eigtl. = Stock, Stange]:

1.a)(früher) zur Züchtigung od. Kasteiung verwendeter Stab mit Riemen od. Schnüren: jmdn. mit der G. züchtigen; der Krieg ist eine G. (geh.; eine Plage) der Menschheit;

b)(landsch.) Peitsche: er treibt das Pferd mit der G. an.



2.(Biol.) fadenförmiges Fortbewegungsorgan der Geißeltierchen.
Geißel  

Gei|ßel, die; -, -n (landsch. auch für Peitsche; übertr. für Plage); eine Geißel der Menschheit; vgl. aber Geisel
Geißel  

a) Karbatsche, Knute, [Riemen]peitsche.

b) Katastrophe, Kreuz, Last, Mühsal, Not, Plage, Qual, Übel; (geh.): Bürde, Joch.

[Geißel]
[Geißeln, Geissel, Geisseln]
Geißel  

Gei|ßel, die; -, -n [mhd. geisel, ahd. geis(i)la, eigtl. = Stock, Stange]:

1.
a)(früher) zur Züchtigung od. Kasteiung verwendeter Stab mit Riemen od. Schnüren: jmdn. mit der G. züchtigen; der Krieg ist eine G. (geh.; eine Plage) der Menschheit;

b)(landsch.) Peitsche: er treibt das Pferd mit der G. an.



2.(Biol.) fadenförmiges Fortbewegungsorgan der Geißeltierchen.
Geißel  

Geißel, Peitsche
[Peitsche]
Geißel  

n.
<f. 21> Stab mit einem od. mehreren Riemen zum Züchtigen od. Selbstkasteien; <oberdt.> Peitsche; fadenförmiger Zellfortsatz: Flagellum: <fig.> Heimsuchung, Plage; Strafe; eine ~ Gottes <fig.> die Pest war eine ~ der Menschheit <fig.> [<ahd. geisila; zu germ. *geiza-; Ger]
['Gei·ßel]
[Geißeln]