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Geiz  

Geiz, der; -es, -e [1: spätmhd. geiz, mhd. gīz, zu: git(e)sen, giten (↑ geizen ) od. zu mhd., ahd. gīt(e) = Gier, Habgier; 2: da er den Pflanzen »gierig« den Saft aussaugt]:

1.<o. Pl.> übertriebene Sparsamkeit: seine Sparsamkeit grenzt schon beinahe an G.; von krankhaftem G. besessen sein.


2.(Landw., Weinbau) Nebentrieb, der die Entwicklung des Haupttriebes beeinträchtigt.
Geiz  

Geiz, der; -es, -e (übertriebene Sparsamkeit [nur Sing.]; die Entwicklung beeinträchtigender Nebentrieb einer Pflanze)
Geiz  

Sparsamkeit; (ugs.): Pfennigfuchserei; (abwertend): Kleinlichkeit, Schäbigkeit; (ugs. abwertend): Filzigkeit, Knauserei, Knauserigkeit, Knickerei, Knickerigkeit, Popeligkeit; (nordd.): Kniepigkeit.
[Geiz]
[Geizes, Geize, Geizen]
Geiz  

Geiz, der; -es, -e [1: spätmhd. geiz, mhd. gīz, zu: git(e)sen, giten (↑ geizen) od. zu mhd., ahd. gīt(e) = Gier, Habgier; 2: da er den Pflanzen »gierig« den Saft aussaugt]:

1.<o. Pl.> übertriebene Sparsamkeit: seine Sparsamkeit grenzt schon beinahe an G.; von krankhaftem G. besessen sein.


2.(Landw., Weinbau) Nebentrieb, der die Entwicklung des Haupttriebes beeinträchtigt.
Geiz  

n.
<m. 1>
1 <unz.> abstoßend übertriebene Sparsamkeit; Sy Knauserigkeit, Knickerigkeit; <veraltet> Gier
2 <zählb.> Seitentrieb, Blattachseltrieb; Sy Geiztrieb [<spätmhd. gize; zu mhd. git(e)sen, gizen „habgierig sein“; zu ahd. git „Gier, Habgier“; zu idg. *gheidh- „begehren, gierig sein“; heutige Bedeutung seit dem 18. Jh.; Grundbedeutung noch in Ehrgeiz; in der Bedeutung „Nebentrieb“ eigtl.: „der den Saft zu gierig an sich saugende Spross“]
[Geiz]
[Geizes, Geize, Geizen]