[ - Collapse All ]
Geld  

Gẹld, das; -[e]s, -er [mhd. gelt = Zahlung, Vergütung, Einkommen, Wert; dann: geprägtes Zahlungsmittel, ahd. gelt = Zahlung; Lohn; Vergeltung, zu ↑ gelten ]:

1.<o. Pl.> vom Staat geprägtes od. auf Papier gedrucktes Zahlungsmittel: bares G.; kleines G. (Münzen); großes G. (Scheine); das ist hinausgeworfenes G. (eine unnütze, sinnlose Ausgabe); leichtes G. (Geld, das ohne große Mühe verdient werden kann); schmutziges G. (auf unredliche Weise erworbene Geldmittel); G. [von der Bank, vom Sparbuch] abheben; G. wechseln; das kostet viel G. (ist teuer); das ist sein G. wert (ist von guter Qualität u. rechtfertigt seinen Preis); G. fälschen; diese Idee bedeutet bares G. (bringt Gewinn); G. scheffeln (ugs.; viel Geld verdienen, zusammenraffen); etw. für teures G. erwerben; G. flüssigmachen (sich durch Verkauf von Wertpapieren o. Ä. Bargeld beschaffen); G. verdienen; sein G. arbeiten lassen (ausleihen, investieren u. dafür Zinsen bekommen); der Traum vom großen G. (Reichtum);

R da kommt G. zu G. (ein reicher Mann und eine reiche Frau heiraten); G. verdirbt den Charakter;
G. stinkt nicht (nach dem Ausspruch »Non olet« Kaiser Vespasians, der mit diesen Worten seinem Sohn Titus auf dessen Tadel hin, dass er die Bedürfnisanstalten besteuert habe, das erste aus dieser Steuer eingenommene Geld unter die Nase gehalten haben soll); G. regiert die Welt (wer über viel Geld verfügt, hat auch Macht und Einfluss); G. allein macht nicht glücklich [scherzh. Hinzufügung: aber es beruhigt]; wenn es ums G. geht, hört die Freundschaft auf;

*heißes G. (Wirtsch.; Geld, das, um größeren Gewinn zu erzielen, je nach Zinshöhe in andere Länder fließt [LÜ von engl. hot money]. durch Raub, Erpressung u. Ä. erworbene Münzen u. Noten, deren Nummern möglicherweise notiert wurden u. die der Erwerber deshalb schnell wieder abstoßen will); G. und Gut (geh.; der gesamte Besitz); hier liegt das G. auf der Straße (hier kann man leicht zu Geld kommen); jmdm. rinnt das G. durch die Finger (jmd. ist verschwenderisch); [das große, leichtes] G. machen (ugs.; [viel] Geld verdienen; LÜ von engl. to make money); sein G. unter die Leute bringen (ugs.; rasch ausgeben); jmdm. das G. aus der Tasche ziehen (ugs.:zum eigenen Vorteil jmdn. dazu bringen, dass er immer wieder Geld ausgibt. jmdm. eine überhöhte Rechnung ausstellen); G. wie Heu haben; im G. schwimmen (ugs.; sehr reich sein); sein G. [mit beiden Händen] auf die Straße werfen/zum Fenster hinauswerfen/zum Schornstein hinausjagen (ugs.; sehr verschwenderisch sein); nicht für G. und gute Worte (ugs.; auf keinen Fall, um keinen Preis); ins G. gehen/laufen (ugs.; viel Geld kosten, teuer werden); zu G. kommen (reich werden); etw. zu G. machen (verkaufen); [viel] Geld in die Hand nehmen (ugs.; [viel] Geld aufwenden und investieren).


2.<meist Pl.> größere [von einer bestimmten Stelle stammende, für einen bestimmten Zweck vorgesehene] Summe: öffentliche -er; die -er für den Bau einer Straße aufbringen; er hat das G., die [ihm anvertrauten] -er veruntreut; über das nötige G., die nötigen -er verfügen.


3.(Börsenw.) kurz für ↑ Geldkurs (Abk.: G): US-Dollar = Euro 0,82 Geld.
geld  

Gẹld, das; -[e]s, -er (Börse; Abk. auf dt. Kurszetteln G [vgl. d.]); meist in jmdm. den Geldhahn zudrehen (ugs. für jmdm. kein Geld mehr geben)gẹld|lich; aber unentgeltlich
Geld  

Banknoten, Münzen, Scheine, Währung, Zahlungsmittel; (bildungsspr.): Nervus Rerum; (ugs.): Asche, Bares, Eier, Heu, Knöpfe, Moneten, Penunze, Pinke[pinke]; (salopp): Bims, Flocken, Flöhe, Kies, Knete, Kröten, Kohle, Lappen, Marie, Mäuse, Moos, Peseten, Piepen, Pulver, Schotter, Steine, Strom, Zaster; (bayr., österr. salopp): Maxen; (salopp scherzh.): Koks; (südd., österr. scherzh.): Gerstel; (abwertend): Schluse; (meist abwertend od. scherzh.): Mammon; (landsch.): Bimbes.
[Geld]
[Geldes, Gelde, Gelder, Geldern]
Geld  

Geldpolitik
Mikro/Makrobegriffe
Geld  

Gẹld, das; -[e]s, -er [mhd. gelt = Zahlung, Vergütung, Einkommen, Wert; dann: geprägtes Zahlungsmittel, ahd. gelt = Zahlung; Lohn; Vergeltung, zu ↑ gelten]:

1.<o. Pl.> vom Staat geprägtes od. auf Papier gedrucktes Zahlungsmittel: bares G.; kleines G. (Münzen); großes G. (Scheine); das ist hinausgeworfenes G. (eine unnütze, sinnlose Ausgabe); leichtes G. (Geld, das ohne große Mühe verdient werden kann); schmutziges G. (auf unredliche Weise erworbene Geldmittel); G. [von der Bank, vom Sparbuch] abheben; G. wechseln; das kostet viel G. (ist teuer); das ist sein G. wert (ist von guter Qualität u. rechtfertigt seinen Preis); G. fälschen; diese Idee bedeutet bares G. (bringt Gewinn); G. scheffeln (ugs.; viel Geld verdienen, zusammenraffen); etw. für teures G. erwerben; G. flüssigmachen (sich durch Verkauf von Wertpapieren o. Ä. Bargeld beschaffen); G. verdienen; sein G. arbeiten lassen (ausleihen, investieren u. dafür Zinsen bekommen); der Traum vom großen G. (Reichtum);

Rda kommt G. zu G. (ein reicher Mann und eine reiche Frau heiraten); G. verdirbt den Charakter;
G. stinkt nicht (nach dem Ausspruch »Non olet« Kaiser Vespasians, der mit diesen Worten seinem Sohn Titus auf dessen Tadel hin, dass er die Bedürfnisanstalten besteuert habe, das erste aus dieser Steuer eingenommene Geld unter die Nase gehalten haben soll); G. regiert die Welt (wer über viel Geld verfügt, hat auch Macht und Einfluss); G. allein macht nicht glücklich [scherzh. Hinzufügung: aber es beruhigt]; wenn es ums G. geht, hört die Freundschaft auf;

*heißes G. (Wirtsch.; Geld, das, um größeren Gewinn zu erzielen, je nach Zinshöhe in andere Länder fließt [LÜ von engl. hot money]. durch Raub, Erpressung u. Ä. erworbene Münzen u. Noten, deren Nummern möglicherweise notiert wurden u. die der Erwerber deshalb schnell wieder abstoßen will); G. und Gut (geh.; der gesamte Besitz); hier liegt das G. auf der Straße (hier kann man leicht zu Geld kommen); jmdm. rinnt das G. durch die Finger (jmd. ist verschwenderisch); [das große, leichtes] G. machen (ugs.; [viel] Geld verdienen; LÜ von engl. to make money); sein G. unter die Leute bringen (ugs.; rasch ausgeben); jmdm. das G. aus der Tasche ziehen (ugs.:zum eigenen Vorteil jmdn. dazu bringen, dass er immer wieder Geld ausgibt. jmdm. eine überhöhte Rechnung ausstellen); G. wie Heu haben; im G. schwimmen (ugs.; sehr reich sein); sein G. [mit beiden Händen] auf die Straße werfen/zum Fenster hinauswerfen/zum Schornstein hinausjagen (ugs.; sehr verschwenderisch sein); nicht für G. und gute Worte (ugs.; auf keinen Fall, um keinen Preis); ins G. gehen/laufen (ugs.; viel Geld kosten, teuer werden); zu G. kommen (reich werden); etw. zu G. machen (verkaufen); [viel] Geld in die Hand nehmen (ugs.; [viel] Geld aufwenden und investieren).


2.<meist Pl.> größere [von einer bestimmten Stelle stammende, für einen bestimmten Zweck vorgesehene] Summe: öffentliche -er; die -er für den Bau einer Straße aufbringen; er hat das G., die [ihm anvertrauten] -er veruntreut; über das nötige G., die nötigen -er verfügen.


3.(Börsenw.) kurz für ↑ Geldkurs (Abk.: G): US-Dollar = Euro 0,82 Geld.
Geld  

Geld..., Währungs...
[Währungs]
Geld  

n.
<n. 12>
I <unz.>
1 Zahlungsmittel, Münzen (Hart~), Banknoten (Papier~); Vermögen; <Börsenwesen; Abk.: G> Kurswert von gesuchten Aktien
2 ;~ und Gut; eine Menge ~
3 ;~ (vom Konto) abheben, anlegen, ausgeben, (auf ein Konto) einzahlen, kassieren, sparen, unterschlagen, verdienen, verlieren, zurücklegen; sein ~ arbeiten lassen Gewinn bringend anlegen; jmdm. ~ auszahlen; ~ borgen, leihen, <umg.> pumpen; wenig, viel kein ~ haben; der hat ~! <umg.> der ist reich; sich etwas viel ~ kosten lassen viel bezahlen für etwas; ~ machen <umg.> (leicht) verdienen; ~ macht nicht glücklich, aber es beruhigt (die Nerven) <umg.; scherzh.; sprichwörtl.> ~ regiert die Welt ist das Wichtigste auf der Welt; ~ wechseln (gegen kleinere Münzen od. Scheine od. gegen eine andere Währung); (sein) ~ zählen
4 ;bares ~; falsches ~; großes ~ Banknoten; das ist hinausgeworfenes ~ eine unnötige Ausgabe; kleines ~ Kleingeld, Münzen; der Mantel ist wirklich sein ~ wert bewährt sich gut, ist praktisch u. gut;
5 ;~ auf der Bank (liegen) haben; hier liegt das ~ auf der Straße hier kann man leicht u. gut verdienen; ich habe kein ~ bei mir; das ist nicht für ~ zu haben das ist so kostbar, dass man es nicht kaufen kann; er war nicht für ~ und gute Worte dazu zu bewegen weder für Bitten noch für gute Bezahlung; ~ in Papieren, Schmuck usw. anlegen; das geht (läuft) (allmählich) ins ~ das wird (allmählich) kostspielig; im ~e schwimmen <fig.; umg.> sehr reich sein; 5000 Mark in barem ~e; jmdm. mit ~ aushelfen; das ist nicht mit ~ zu bezahlen das ist sehr wertvoll, kostbar, das ist ein rein ideeller Wert; mit ~ gut, nicht, schlecht umgehen können gut, nicht, schlecht sparen können; schade ums ~! der Kauf war unnötig; um ~ spielen; vom ~, von seinem ~e leben von seinem Vermögen; ~ wie Heu haben <umg.; scherzh.> sehr reich sein; ich muss sehen, wie ich wieder zu meinem ~e komme wie ich meine Außenstände eintreibe; Besitz zu ~ machen <umg.> verkaufen;
II <zählb.; Pl.>
6 Kapital; flüssige ~er; öffentliche, staatliche ~er [<ahd. gelt „Vergeltung, Vergütung, Einkommen, Wert“; gelten]
[Geld]
[Geldes, Gelde, Gelder, Geldern]