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gelt  

1gẹlt <Adj.> [mhd., ahd. galt, eigtl. 2. Part. zu ahd. galan = singen, zaubern, behexen; unfruchtbares Vieh galt nach dem Volksglauben als behext] (Jägerspr., Landw.): (von Tieren) [vorübergehend] unfruchtbar: eine -e Geißdas Tier ist in diesem Jahr g.

2gẹlt <Interj.> [eigtl. = es möge gelten, zu ↑ gelten ] (südd., österr. ugs.): nicht wahr?: da staunst du, g.?
gelt  

gẹlt (bayr., österr., schweiz. für unfruchtbar [bes. von Kühen]); vgl. galt
gelt  

1gẹlt <Adj.> [mhd., ahd. galt, eigtl. 2. Part. zu ahd. galan = singen, zaubern, behexen; unfruchtbares Vieh galt nach dem Volksglauben als behext] (Jägerspr., Landw.): (von Tieren) [vorübergehend] unfruchtbar: eine -e Geißdas Tier ist in diesem Jahr g.

2gẹlt <Interj.> [eigtl. = es möge gelten, zu ↑ gelten] (südd., österr. ugs.): nicht wahr?: da staunst du, g.?
gelt  

Adj. [mhd., ahd. galt, eigtl. 2.Part. zu ahd. galan= singen, zaubern, behexen; unfruchtbares Vieh galt nach dem Volksglauben als behext] (Jägerspr., Landw.): (von Tieren) [vorübergehend] unfruchtbar: eine -e Geiß; das Tier ist in diesem Jahr g.
gelt  

interj.
<Adj.> vorübergehend keine Jungen führend; unfruchtbar (Wild) [<mnddt. gelde, a. galt <ahd. galt <germ. galt(i)da-; Part. zu ahd. galan „singen, durch Singen zaubern, behexen“; zu idg. ghel- „schreien“; gellen]
[gelt1]

interj.
<oberdt.> nicht wahr?, ja?; sei brav, ~?; ~, da staunst du? [<mhd. gelte, Konj. Präs. zu Inf. gelten, mit dem man sich zur Wette erbietet: „Es möge gelten“; gelten]
[gelt2]