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Gerücht  

Ge|rụ̈cht, das; -[e]s, -e [aus dem Niederd. < mniederd. geruchte, urspr.="Gerufe," Geschrei, zu ↑ rufen ]: etwas, was allgemein gesagt, weitererzählt wird, ohne dass bekannt ist, ob es auch wirklich zutrifft: ein hartnäckiges G.; die -e verstärken sich, breiten sich aus, finden sich bestätigt, halten sich lange; etw. stellt sich als bloßes G. heraus; ein G. in die Welt, in Umlauf setzen; das halte ich für ein G. (glaube ich nicht); -en zufolge soll sie alles gestanden haben; einem G. aufsitzen, zum Opfer fallen.
Gerücht  

Ge|rụ̈cht, das; -[e]s, -e
Gerücht  

Rede, Rederei; (bildungsspr.): Fama, Ondit; (derb): Scheißhausparole; (abwertend): Klatschgeschichte; (ugs. abwertend): Latrinengerücht, Latrinenparole; (veraltet): Ruf.
[Gerücht]
[Gerüchtes, Gerüchts, Gerüchte, Gerüchten, Geruecht]
Gerücht  

Ge|rụ̈cht, das; -[e]s, -e [aus dem Niederd. < mniederd. geruchte, urspr.="Gerufe," Geschrei, zu ↑ rufen]: etwas, was allgemein gesagt, weitererzählt wird, ohne dass bekannt ist, ob es auch wirklich zutrifft: ein hartnäckiges G.; die -e verstärken sich, breiten sich aus, finden sich bestätigt, halten sich lange; etw. stellt sich als bloßes G. heraus; ein G. in die Welt, in Umlauf setzen; das halte ich für ein G. (glaube ich nicht); -en zufolge soll sie alles gestanden haben; einem G. aufsitzen, zum Opfer fallen.
Gerücht  

n.
<n. 11> umlaufende unverbürgte Nachricht, weiterverbreitetes Gerede; es geht das ~, dass …; ~e in Umlauf setzen, bringen[<mnddt. geruchte „Gerede“ = mhd. geruofte „Geschrei“ <ahd. gehruafti „Rufen, Geschrei“; rufen; → a. ruchbar, anrüchig, berüchtigt]
[Ge'rücht]
[Gerüchtes, Gerüchts, Gerüchte, Gerüchten]