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geschehen  

Ge|sche|hen, das; -s, - <Pl. selten> (geh.):

1. etw., was geschieht; besondere, auffallende Vorgänge, Ereignisse: ein dramatisches G.


2.die Vorfälle, Ereignisse in ihrem Ablauf: das weltpolitische, sportliche G.; einem G. folgen.
ge|sche|hen <st. V.; ist> [mhd. geschehen, ahd. giskehan, zu: skehan = eilen, rennen, die heutigen Bed. aus »schnell vor sich gehen, plötzlich vorkommen«]:

1.a)(von etw. Auffallendem, Bemerkenswertem) in eine bestimmte Situation eintreten, eine entsprechende Zeitspanne durchlaufen u. zum Abschluss kommen; sich ereignen, sich zutragen, sich abspielen, vorgehen, passieren: ein Unglück, ein Wunder ist geschehen; es geschah, dass ...; so tun, als wäre nichts geschehen; ich dachte schon, es sei Wunder was geschehen, weil du nicht kamst; wenn du nicht aufpasst, wird noch etwas g. (wird noch etw. Unangenehmes, Schlimmes passieren); so geschehen (veraltet, noch kritisch, spött.; so hat es sich ereignet) am 12. Juni 1866;

R geschehen ist geschehen (was geschehen ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen); <subst. 2. Part.:> das Geschehene geschehen sein lassen (Vergangenes ruhen lassen);


b)ausgeführt, getan, unternommen werden: es wird alles nach Wunsch, in größter Heimlichkeit g.; in dieser Sache muss etwas g.!; was geschieht mit den alten Zeitungen?; das Verbrechen geschah aus Eifersucht; »Danke schön!« - »Gern geschehen!«; er ließ es g. (duldete es, ließ es zu, unternahm nichts dagegen), dass der Angeklagte schuldlos verurteilt wurde;

c)widerfahren, zustoßen, passieren: jmdm. geschieht ein Unrecht, Leid; bei dem Unfall ist ihr nichts [Schlimmes] geschehen; das geschieht ihm ganz recht (er hat es nicht besser verdient); ich wusste nicht, wie mir geschah (so schnell ging es).



2.

* es ist um jmdn. geschehen (jmd. ist verloren, [gesundheitlich, finanziell] ruiniert, hat keine Chancen mehr. jmd. hat sich rettungslos verliebt); es ist um etw. geschehen (etw. ist dahin, besteht nicht mehr): als er das hörte, war es um seine Ruhe geschehen.
Geschehen  

Ge|sche|hen, das; -s, -
geschehen  


1. Episode, Ereignis, Erlebnis, Intermezzo, Vorfall, Vorgang, Vorkommnis, Zwischenfall; (geh.): Begebenheit, Geschehnis; (ugs.): Geschichte; (bildungsspr. veraltet): Evenement.

2. Abfolge, Ablauf, Entwicklung, Gang, Lauf, Prozess, Verlauf.

[Geschehen]
[Geschehens, geschehe, geschiehst, geschieht, gescheht, geschah, geschahst, geschahen, geschaht, geschehest, geschehet, geschähe, geschähest, geschähst, geschähen, geschähet, geschäht, geschieh, geschiehe, geschehend]
a) ablaufen, abrollen, sich abspielen, auftreten, eintreffen, eintreten, sich entwickeln, sich ereignen, erfolgen, passieren, stattfinden, sich vollziehen, vonstattengehen, vorfallen, vorgehen, vor sich gehen, wahr werden, Wirklichkeit werden, zutage kommen/treten; (geh.): sich begeben, sich zutragen; (ugs.): abgehen, los sein, über die Bühne gehen.

b) am eigenen Leib erfahren/spüren/verspüren, ergehen, erleben, erleiden, passieren, zustoßen, zuteilwerden; (geh.): begegnen, erfahren, widerfahren; (ugs.): blühen.

[geschehen]
[Geschehens, geschehe, geschiehst, geschieht, gescheht, geschah, geschahst, geschahen, geschaht, geschehest, geschehet, geschähe, geschähest, geschähst, geschähen, geschähet, geschäht, geschieh, geschiehe, geschehend]
geschehen  

Ge|sche|hen, das; -s, - <Pl. selten> (geh.):

1. etw., was geschieht; besondere, auffallende Vorgänge, Ereignisse: ein dramatisches G.


2.die Vorfälle, Ereignisse in ihrem Ablauf: das weltpolitische, sportliche G.; einem G. folgen.
ge|sche|hen <st. V.; ist> [mhd. geschehen, ahd. giskehan, zu: skehan = eilen, rennen, die heutigen Bed. aus »schnell vor sich gehen, plötzlich vorkommen«]:

1.
a)(von etw. Auffallendem, Bemerkenswertem) in eine bestimmte Situation eintreten, eine entsprechende Zeitspanne durchlaufen u. zum Abschluss kommen; sich ereignen, sich zutragen, sich abspielen, vorgehen, passieren: ein Unglück, ein Wunder ist geschehen; es geschah, dass ...; so tun, als wäre nichts geschehen; ich dachte schon, es sei Wunder was geschehen, weil du nicht kamst; wenn du nicht aufpasst, wird noch etwas g. (wird noch etw. Unangenehmes, Schlimmes passieren); so geschehen (veraltet, noch kritisch, spött.; so hat es sich ereignet) am 12. Juni 1866;

Rgeschehen ist geschehen (was geschehen ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen); <subst. 2. Part.:> das Geschehene geschehen sein lassen (Vergangenes ruhen lassen);


b)ausgeführt, getan, unternommen werden: es wird alles nach Wunsch, in größter Heimlichkeit g.; in dieser Sache muss etwas g.!; was geschieht mit den alten Zeitungen?; das Verbrechen geschah aus Eifersucht; »Danke schön!« - »Gern geschehen!«; er ließ es g. (duldete es, ließ es zu, unternahm nichts dagegen), dass der Angeklagte schuldlos verurteilt wurde;

c)widerfahren, zustoßen, passieren: jmdm. geschieht ein Unrecht, Leid; bei dem Unfall ist ihr nichts [Schlimmes] geschehen; das geschieht ihm ganz recht (er hat es nicht besser verdient); ich wusste nicht, wie mir geschah (so schnell ging es).



2.

* es ist um jmdn. geschehen (jmd. ist verloren, [gesundheitlich, finanziell] ruiniert, hat keine Chancen mehr. jmd. hat sich rettungslos verliebt); es ist um etw. geschehen (etw. ist dahin, besteht nicht mehr): als er das hörte, war es um seine Ruhe geschehen.
geschehen  

[st.V.; ist] [mhd. geschehen, ahd. giskehan, zu: skehan= eilen, rennen, die heutigen Bed. aus ?schnell vor sich gehen, plötzlich vorkommen?]: 1. a) (von etw. Auffallendem, Bemerkenswertem) in eine bestimmte Situation eintreten, eine entsprechende Zeitspanne durchlaufen u. zum Abschluss kommen; sich ereignen, sich zutragen, sich abspielen, vorgehen, passieren: ein Unglück, ein Wunder ist geschehen; es geschah, dass...; so tun, als wäre nichts geschehen; ich dachte schon, es sei Wunder was geschehen, weil du nicht kamst; wenn du nicht aufpasst, wird noch etwas g. (wird noch etw. Unangenehmes, Schlimmes passieren); so geschehen (veraltet, noch kritisch, spött.; so hat es sich ereignet) am 12. Juni 1866; R geschehen ist geschehen (was geschehen ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen); [subst. 2.Part.:] das Geschehene geschehen sein lassen (Vergangenes ruhen lassen); b) ausgeführt, getan, unternommen werden: das Verbrechen geschah aus Eifersucht; es wird alles nach Wunsch, in größter Heimlichkeit g.; in dieser Sache muss etwas g.!; was geschieht mit den alten Zeitungen?; ?Danke schön!? ?Gern geschehen!? (Höflichkeitsfloskel als Reaktion, wenn jmd. sich bei einem bedankt); er ließ es g. (duldete es, ließ es zu, unternahm nichts dagegen), dass der Angeklagte schuldlos verurteilt wurde; c) widerfahren, zustoßen, passieren: jmdm. geschieht ein Unrecht, Leid; bei dem Unfall ist ihr nichts [Schlimmes] g.; das geschieht ihm ganz recht (er hat es nicht besser verdient); ich wusste nicht, wie mir geschah (so schnell ging es). 2. *es ist um jmdn. geschehen (1. jmd. ist verloren, [gesundheitlich, finanziell] ruiniert, hat keine Chancen mehr. 2. jmd. hat sich rettungslos verliebt); es ist um etw. geschehen (etw. ist dahin, besteht nicht mehr): als er das hörte, war es um seine Ruhe geschehen.
Geschehen  

Ablauf, Geschehen, Handlung, Handlungsschema, Vorgang
[Ablauf, Handlung, Handlungsschema, Vorgang]
geschehen  

n.
<n. 14> Ablauf von Geschehnissen (Welt~); Ereignis, Vorfall; das damalige, gegenwärtige, momentane ~
[Ge'sche·hen]
[Geschehens, Geschehe, Geschiehst, Geschieht, Geschehen, Gescheht, Geschah, Geschahst, Geschahen, Geschaht, Geschehest, Geschehet, Geschähe, Geschähest, Geschähst, Geschähen, Geschähet, Geschäht, Geschieh, Geschiehe, Geschehend]n.
<V.i. 150; ist>
1 sich ereignen, vorfallen, stattfinden, passieren; sich verwirklichen
2 jmdm. ~ zustoßen, widerfahren; es wird dir nichts ~ niemand wird dir etwas zuleide tun; ein Unglück ist ~; ihm ist ein Unglück ~; ihm ist Unrecht ~
3 es kann ~, daß … es ist möglich, dass …; etwas ~ lassen etwas erlauben, dulden, nicht verhindern; das Geschehene kann man nicht ungeschehen machen; es mag ~, was will; was auch ~ mag; es muss doch etwas ~! getan werden, man muss doch etwas tun!; sein: es ist nun einmal ~ man muss sich damit abfinden;
4 das geschieht ihm recht <umg.> das hat er verdient;
5 ;was soll mit den übrig gebliebenen Speisen ~?; jetzt war es um seine Ruhe ~ jetzt war er endgültig aus seiner R. aufgestört; jetzt wurde er zornig, verlor er die Ruhe;
6 ;was ist ~?; was soll jetzt ~? was soll getan werden?, was soll man jetzt tun?; ich wusste nicht, wie mir geschah [<ahd. giskehan; zu skehan „eilen, rennen, schnell fortgehen“ <germ. *ske-; hierzu Geschichte; verwandt mit schicken]
[ge'sche·hen]
[geschehens, geschehe, geschiehst, geschieht, geschehen, gescheht, geschah, geschahst, geschahen, geschaht, geschehest, geschehet, geschähe, geschähest, geschähst, geschähen, geschähet, geschäht, geschieh, geschiehe, geschehend]