[ - Collapse All ]
Gewohnheit  

Ge|wohn|heit, die; -, -en [mhd. gewon(e)heit, ahd. giwonaheit]: durch häufige u. stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etw. oft nur noch mechanisch od. unbewusst Ausgeführtes: eine liebe, gute, alte G.; eine üble, absonderliche, schlechte G. (Angewohnheit); seine -en ändern, beibehalten; etw. aus [reiner], entgegen aller G. tun; das ist ihm schon zur [festen] G. geworden (er hat sich daran gewöhnt u. tut es immer wieder).
Gewohnheit  

Ge|wohn|heit
Gewohnheit  

a) Brauch, Herkunft, Sitte, Tradition, Usus; (geh.): Gepflogenheit; (südd., österr., schweiz., sonst landsch.): Übung.

b) Angewohnheit, Automatismus, Eigenart, Eigenheit, Eigentümlichkeit, Marotte, Schrulle, Unart; (ugs.): Tick; (abwertend): Unsitte.

[Gewohnheit]
[Gewohnheiten]
Gewohnheit  

Ge|wohn|heit, die; -, -en [mhd. gewon(e)heit, ahd. giwonaheit]: durch häufige u. stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etw. oft nur noch mechanisch od. unbewusst Ausgeführtes: eine liebe, gute, alte G.; eine üble, absonderliche, schlechte G. (Angewohnheit); seine -en ändern, beibehalten; etw. aus [reiner], entgegen aller G. tun; das ist ihm schon zur [festen] G. geworden (er hat sich daran gewöhnt u. tut es immer wieder).
Gewohnheit  

n.
<f. 20> Angewohnheit, Selbstverständlichkeit (durch dauernde Wiederholung); Handlung od. Eigenheit, die einem in Fleisch u. Blut übergegangen ist; die Macht der ~; eine ~ ablegen, abstreifen sich etwas abgewöhnen; eine ~ annehmen sich etwas angewöhnen; die ~ haben zu …; das geht, ist ganz gegen meine ~en; ~ tut alles! man gewöhnt sich an alles; eine böse, gute, schlechte, üble ~; etwas aus (bloßer, reiner) ~ tun; der tägliche Spaziergang ist ihm zur lieben ~ geworden [<ahd. giwonaheit; zu ahd. giwon „der Gewohnheit gemäß, üblich, herkömmlich“; gewohnt]
[Ge'wohn·heit]
[Gewohnheiten]