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Gicht  

Gịcht, die; - [mhd. giht, ahd. firgiht(e), gigiht(e), zu ahd. jehan = sagen, bekennen, urspr. = Behexung]: durch eine Störung des Stoffwechsels verursachte Krankheit, die sich bes. in schmerzhaften Entzündungen von Gelenken äußert.
Gicht  

Gịcht, die; -, -en (Hüttenw. oberster Teil des Hochofens)

Gịcht, die; - (eine Stoffwechselkrankheit)
Gicht  

Gịcht, die; - [mhd. giht, ahd. firgiht(e), gigiht(e), zu ahd. jehan = sagen, bekennen, urspr. = Behexung]: durch eine Störung des Stoffwechsels verursachte Krankheit, die sich bes. in schmerzhaften Entzündungen von Gelenken äußert.
Gicht  

Gicht, Zipperlein (veraltet)
[Zipperlein]
Gicht  

n.
<f. 20; unz.> Stoffwechselstörung mit vermehrter Harnsäurebildung u. verminderter Harnsäureausscheidung: Arthritis urica; seltene, durch den Nematoden Anguina tritici verursachte Krankheit des Weizens, bei der sich in den befallenen Ähren harte, dunkel gefärbte Körner bilden; Sy Radekrankheit [<ahd. fir-, gegiht(e) = ahd. jiht „Aussage, Bekenntnis, Geständnis“; zu ahd. jehan „sagen, bekennen“ <idg. *iek- „sprechen“; eigtl. „Besprechung, Behexung“; Benennung für alle Arten von Gliederschmerzen, Entzündungen, Krämpfen, Lähmungen, die im Volksglauben als durch Besprechen angezauberte Krankheiten galten]
[Gicht1]

n.
<f. 20> die obere Mündung des Hochofens [vermutl. <nddt. gift <germ. *gifti „was eingegeben wird, Gabe“; Gift]
[Gicht2]