[ - Collapse All ]
gießen  

Gie|ßen: Stadt an der Lahn.gie|ßen <st. V.; hat> [mhd. gieʒen, ahd. gioʒan]:

1.a)eine Flüssigkeit aus einem Gefäß an eine bestimmte Stelle, in ein anderes Gefäß fließen lassen, über etw. rinnen, laufen lassen, schütten: Kaffee in die Tassen, Wasser an/auf/über den Braten g.; (dichter.:) der Mond goss sein Licht über die Felder;

b)<g. + sich> sich in bestimmter Weise gießen (1 a) lassen: aus dieser, mit dieser Kanne gießt es sich nicht gut;

c)eine Flüssigkeit versehentlich über etw. ausgießen, verschütten: er hat die Tinte auf die Tischdecke, übers Heft gegossen; du hast ihr den [ganzen] Wein aufs Kleid gegossen.



2.mittels einer Gießkanne mit Wasser versorgen; begießen: die Blumen g.; er muss fast jeden Abend [den Garten] g.


3.<unpers.> (ugs.) heftig regnen: es goss in Strömen.


4.a)durch Schmelzen flüssig gemachtes Metall in dafür vorgesehene Hohlformen gießen u. darin erstarren lassen: Silber, Kupfer g.; in diesem Werk wurde früher nur Eisen gegossen;

b)aus einer durch Schmelzen flüssig gemachten Masse dadurch herstellen, dass man diese in eine entsprechende Form fließen u. darin zu dem gewünschten Gegenstand erstarren lässt: Lettern, Glocken g.; Kerzen g.; der Stuhl wurde aus einem neuartigen Kunststoff in einem Stück gegossen.

Gießen  

Gie|ßen (Stadt a. d. Lahn)
gießen  


1. fließen lassen, füllen, kippen, laufen/rinnen lassen, schütten; (geh.): schenken; (ugs.): tun; (südd., österr., schweiz.): leeren; (landsch.): geben.

2. mit Wasser versorgen, sprengen, Wasser geben, wässern.

3. [in Strömen] regnen; (geh.): der Himmel öffnet seine Schleusen; (ugs.): duschen, schütten; (salopp): pissen, schiffen; (nordd.): pladdern.

[gießen]
[gieße, gießt, goss, goß, gossest, goßt, gosst, gossen, gießest, gießet, gösse, gössest, gössen, gösset, gieß, gegossen, gießend, giessen]
gießen  

Gie|ßen: Stadt an der Lahn.gie|ßen <st. V.; hat> [mhd. gieʒen, ahd. gioʒan]:

1.
a)eine Flüssigkeit aus einem Gefäß an eine bestimmte Stelle, in ein anderes Gefäß fließen lassen, über etw. rinnen, laufen lassen, schütten: Kaffee in die Tassen, Wasser an/auf/über den Braten g.; (dichter.:) der Mond goss sein Licht über die Felder;

b)<g. + sich> sich in bestimmter Weise gießen (1 a) lassen: aus dieser, mit dieser Kanne gießt es sich nicht gut;

c)eine Flüssigkeit versehentlich über etw. ausgießen, verschütten: er hat die Tinte auf die Tischdecke, übers Heft gegossen; du hast ihr den [ganzen] Wein aufs Kleid gegossen.



2.mittels einer Gießkanne mit Wasser versorgen; begießen: die Blumen g.; er muss fast jeden Abend [den Garten] g.


3.<unpers.> (ugs.) heftig regnen: es goss in Strömen.


4.
a)durch Schmelzen flüssig gemachtes Metall in dafür vorgesehene Hohlformen gießen u. darin erstarren lassen: Silber, Kupfer g.; in diesem Werk wurde früher nur Eisen gegossen;

b)aus einer durch Schmelzen flüssig gemachten Masse dadurch herstellen, dass man diese in eine entsprechende Form fließen u. darin zu dem gewünschten Gegenstand erstarren lässt: Lettern, Glocken g.; Kerzen g.; der Stuhl wurde aus einem neuartigen Kunststoff in einem Stück gegossen.

gießen  

[st.V.; hat] [mhd. , ahd. ]: 1. a) eine Flüssigkeit aus einem Gefäß an eine bestimmte Stelle, in ein anderes Gefäß fließen lassen, über etw. rinnen, laufen lassen, schütten: Kaffee in die Tassen, Wasser an/auf/über den Braten g.; Ü (dichter.:) der Mond goss sein Licht über die Felder; b) [g. + sich] sich in bestimmter Weise gießen (1 a) lassen: aus dieser, mit dieser Kanne gießt es sich nicht gut; c) eine Flüssigkeit versehentlich über etw. ausgießen, verschütten: er hat die Tinte auf die Tischdecke, übers Heft gegossen; du hast ihr den [ganzen] Wein aufs Kleid gegossen. 2. mittels einer Gießkanne mit Wasser versorgen; begießen: die Blumen g.; er muss fast jeden Abend [den Garten] g. 3. [unpers.] (ugs.) heftig regnen: es goss in Strömen. 4. a) durch Schmelzen flüssig gemachtes Metall in dafür vorgesehene Hohlformen gießen u. darin erstarren lassen: Silber, Kupfer g.; in diesem Werk wurde früher nur Eisen gegossen; b) aus einer durch Schmelzen flüssig gemachten Masse dadurch herstellen, dass man diese in eine entsprechende Form fließen u. darin zu dem gewünschten Gegenstand erstarren lässt: Lettern, Glocken g.; Kerzen g.; der Stuhl wurde aus einem neuartigen Kunststoff in einem Stück gegossen.
gießen  

v.
<V. 152; hat>
I <V.t.>
1 in, über od. aus etwas herausschütten (Flüssigkeit); begießen, tränken (Pflanzen); schmelzen u. in Formen füllen (Metall, Wachs)
2 ;Beete, Blumen ~; Eisen, Metall, Zinn in eine Form ~; Glocken, Lettern ~; Kaffee in die Tassen ~; Wasser, Wein ins Glas ~
3 gegossenes Eisen durch Guss geformtes Eisen; wie aus Erz gegossen dastehen völlig unbeweglich;
II <V.i.; unpersönl.; umg.> es gießt (in Strömen) es regnet stark; es goß/ goss wie aus Kannen (Kübeln) <umg.> [<ahd. giozan, got. giutan <germ. *gut- <idg. *ghud-; hierzu Guss, Gosse]
['gie·ßen]
[gieße, gießt, gießen, goss, goß, gossest, goßt, gosst, gossen, gießest, gießet, gösse, gössest, gössen, gösset, gieß, gegossen, gießend]