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gieren  

1gie|ren <sw. V.; hat> [mhd. gir(e)n, wohl geb. zu dem ↑ gern(e) zugrunde liegenden Adj., heute als Abl. von ↑ Gier empfunden] (geh.): heftig, übermäßig, voller Gier nach etw. verlangen, etw. begehren: nach Geld g.; gierende Hunde.

2gie|ren <sw. V.; hat> [niederl. gieren, eigtl. = schief (ab)stehen] (Seemannsspr.): infolge heftigen Seegangs hin u. her gehen, nicht den geraden Kurs halten: das Schiff, das Boot giert.
gieren  

gie|ren (gierig sein)

gie|ren ([von Schiffen, Flugzeugen] seitlich abweichen)
gieren  

begehren, begierig/erpicht sein, fiebern nach, unbedingt haben wollen, verlangen, versessen sein; (geh.): hungern nach, hungrig sein nach, lechzen; (dichter.): dürsten; (ugs.): hinter etw. her sein wie der Teufel hinter der armen Seele.
[gieren]
[giere, gierst, giert, gierte, giertest, gierten, giertet, gierest, gieret, gier, gierend]
gieren  

1gie|ren <sw. V.; hat> [mhd. gir(e)n, wohl geb. zu dem ↑ gern(e) zugrunde liegenden Adj., heute als Abl. von ↑ Gier empfunden] (geh.): heftig, übermäßig, voller Gier nach etw. verlangen, etw. begehren: nach Geld g.; gierende Hunde.

2gie|ren <sw. V.; hat> [niederl. gieren, eigtl. = schief (ab)stehen] (Seemannsspr.): infolge heftigen Seegangs hin u. her gehen, nicht den geraden Kurs halten: das Schiff, das Boot giert.
gieren  

[sw.V.; hat] [mhd. gir(e)n, wohl geb. zu dem gern(e) zugrunde liegenden Adj., heute als Abl. von Gier empfunden] (geh.): heftig, übermäßig, voller Gier nach etw. verlangen, etw. begehren: nach Geld g.; gierende Hunde.
gieren  

v.
<V.i.; hat> heftig begehren, verlangen; <Mar.> infolge Seegangs nicht geraden Kurs halten; das Schiff giert; nach etwas oder jmdm. ~ [ Gier]
['gie·ren1]
[giere, gierst, giert, gieren, gierte, giertest, gierten, giertet, gierest, gieret, gier, giert, gierend]

v.
<V.i.; hat; schweiz.> tönen, quietschen; ein ungeöltes Türscharnier giert
['gie·ren2]
[giere, gierst, giert, gieren, gierte, giertest, gierten, giertet, gierest, gieret, gier, giert, gierend]