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Glück  

Glụ̈ck, das; -[e]s, -e <Pl. selten> [mhd. gelücke = Schicksal(smacht); Zufall < mniederd. (ge)lucke < mniederl. (ghe)lucke, H. u.]:

1.<o. Pl.> etw., was Ergebnis des Zusammentreffens besonders günstiger Umstände ist; besonders günstiger Zufall, günstige Fügung des Schicksals: großes, unverdientes, unverschämtes G.; [es ist] ein G. (es ist nur gut), dass dir das noch eingefallen ist; das ist dein G. (es ist nur gut, günstig für dich), dass du noch gekommen bist; ihm lief das G. nach (er hatte viel Glück); er hat G. gehabt, dass ihm nichts passiert ist; G. im Unglück haben; mit diesen Plänen wirst du bei ihm kein G. haben (keinen Erfolg haben, nichts erreichen); er hat kein G. (keinen Erfolg) bei Frauen; mit Zimmerpflanzen hat sie kein, wenig G. (sie gedeihen nicht bei ihr); etw. bringt jmdm. G.; ein G. bringender Anhänger; ein G. verheißender Umstand; jmdm. viel G. für, zu etw. wünschen; [bei jmdm.] sein G. versuchen; er hat sein G. gemacht;

R G. muss der Mensch haben!;


*sein G. versuchen/probieren (etw. mit der Hoffnung auf Erfolg tun, unternehmen); sein G. machen (erfolgreich sein, es zu etw. bringen); auf gut G. (ohne die Gewissheit eines Erfolges, aufs Geratewohl): wir werden es auf gut G. versuchen müssen; von G. sagen/reden können (etw. einem glücklichen Umstand verdanken); zum G.; zu jmds. G. (zu jmds. Vorteil, glücklicherweise): zu meinem G. hat mich niemand gesehen; G. ab! (Fliegergruß dem Bergmannsgruß »Glück auf!« nachgebildet); G. auf! (Bergmannsgruß, im 16. Jh. von den Bergleuten im Erzgebirge als bergmännischer Gruß zur Unterscheidung von dem allgemeinen Gruß »Glück zu!« gebildet); G. zu! (veraltet; Zuruf, Grußformel).


2.<o. Pl.> das personifiziert gedachte Glück; (1); Fortuna: das G. ist blind, launisch, wechselhaft; das G. ist mit jmdm., gegen jmdn; ihm lächelt, winkt das G.; das G. ist ihm gewogen; sie ist ein Kind, ein Liebling, ein Stiefkind des -s.


3.a)<o. Pl.> angenehme u. freudige Gemütsverfassung, in der man sich befindet, wenn man in den Besitz od. Genuss von etw. kommt, was man sich gewünscht hat; Zustand der inneren Befriedigung u. Hochstimmung: das wahre, höchste G.; ein zartes, kurzes, ungetrübtes, stilles G.; das G. der Liebe; etw., jmd. ist jmds. ganzes G.; sein G. mit Füßen treten; ich will deinem G. nicht im Wege stehen; manche Leute muss man zu ihrem G. zwingen;

R du hast/das hat mir gerade noch zu meinem G. gefehlt (iron.; du kommst/das kommt mir jetzt sehr ungelegen);
G. und Glas, wie leicht bricht das (das Glück kann überraschend, plötzlich zerstört werden); jeder ist seines -es Schmied (man hat sein Schicksal, Wohlergehen selbst in der Hand);

*das junge G. (veraltend, noch scherzh.; das junge Ehepaar);

b)einzelne glückliche Situation; glückliches Ereignis, Erlebnis.

Glück  

Glück  

Glụ̈ck, das; -[e]s, -e <Pl. selten> [mhd. gelücke = Schicksal(smacht); Zufall < mniederd. (ge)lucke < mniederl. (ghe)lucke, H. u.]:

1.<o. Pl.> etw., was Ergebnis des Zusammentreffens besonders günstiger Umstände ist; besonders günstiger Zufall, günstige Fügung des Schicksals: großes, unverdientes, unverschämtes G.; [es ist] ein G. (es ist nur gut), dass dir das noch eingefallen ist; das ist dein G. (es ist nur gut, günstig für dich), dass du noch gekommen bist; ihm lief das G. nach (er hatte viel Glück); er hat G. gehabt, dass ihm nichts passiert ist; G. im Unglück haben; mit diesen Plänen wirst du bei ihm kein G. haben (keinen Erfolg haben, nichts erreichen); er hat kein G. (keinen Erfolg) bei Frauen; mit Zimmerpflanzen hat sie kein, wenig G. (sie gedeihen nicht bei ihr); etw. bringt jmdm. G.; ein G. bringender Anhänger; ein G. verheißender Umstand; jmdm. viel G. für, zu etw. wünschen; [bei jmdm.] sein G. versuchen; er hat sein G. gemacht;

RG. muss der Mensch haben!;


*sein G. versuchen/probieren (etw. mit der Hoffnung auf Erfolg tun, unternehmen); sein G. machen (erfolgreich sein, es zu etw. bringen); auf gut G. (ohne die Gewissheit eines Erfolges, aufs Geratewohl): wir werden es auf gut G. versuchen müssen; von G. sagen/reden können (etw. einem glücklichen Umstand verdanken); zum G.; zu jmds. G. (zu jmds. Vorteil, glücklicherweise): zu meinem G. hat mich niemand gesehen; G. ab! (Fliegergruß dem Bergmannsgruß »Glück auf!« nachgebildet); G. auf! (Bergmannsgruß, im 16. Jh. von den Bergleuten im Erzgebirge als bergmännischer Gruß zur Unterscheidung von dem allgemeinen Gruß »Glück zu!« gebildet); G. zu! (veraltet; Zuruf, Grußformel).


2.<o. Pl.> das personifiziert gedachte
Glück; (1)Fortuna: das G. ist blind, launisch, wechselhaft; das G. ist mit jmdm., gegen jmdn; ihm lächelt, winkt das G.; das G. ist ihm gewogen; sie ist ein Kind, ein Liebling, ein Stiefkind des -s.


3.
a)<o. Pl.> angenehme u. freudige Gemütsverfassung, in der man sich befindet, wenn man in den Besitz od. Genuss von etw. kommt, was man sich gewünscht hat; Zustand der inneren Befriedigung u. Hochstimmung: das wahre, höchste G.; ein zartes, kurzes, ungetrübtes, stilles G.; das G. der Liebe; etw., jmd. ist jmds. ganzes G.; sein G. mit Füßen treten; ich will deinem G. nicht im Wege stehen; manche Leute muss man zu ihrem G. zwingen;

Rdu hast/das hat mir gerade noch zu meinem G. gefehlt (iron.; du kommst/das kommt mir jetzt sehr ungelegen);
G. und Glas, wie leicht bricht das (das Glück kann überraschend, plötzlich zerstört werden); jeder ist seines -es Schmied (man hat sein Schicksal, Wohlergehen selbst in der Hand);

*das junge G. (veraltend, noch scherzh.; das junge Ehepaar);

b)einzelne glückliche Situation; glückliches Ereignis, Erlebnis.

Glück  

Glück, Glücksgefühl, Hochgefühl
[Glücksgefühl, Hochgefühl]
Glück  

n.
<n. 11; unz.>
1 günstige Fügung als Schicksal; der daraus erwachsende Erfolg; Gemütszustand innerer Befriedigung u. Hochstimmung bes. nach Erfüllung ersehnter Wünsche; günstiger Zufall
2 ;~ und Glas, wie leicht bricht das <Sprichw.> er ist ein Kind des ~es ihm fällt alles mühelos zu; das Rad des ~s dreht sich schnell das Schicksal ist meist wechselvoll; das ~ kehrte ihm den Rücken; jeder ist seines ~es Schmied <Sprichw.> jeder muss das Beste aus seinem Leben machen;
3 ;der Talisman soll ~ bringen; ~ muss man haben!; ihm lacht, lächelt das ~; er wird sein ~ machen; sein ~ probieren, versuchen (z.B. in der Lotterie); sein: es war ein, sein ~, daß …; das ~ war ihm hold, wohl gesinnt; er hat sein ~ verscherzt den Erfolg leichtsinnig preisgegeben; jmdm. ~ wünschen (zum Geburtstag)
4 ;das Kind ist ihr ganzes ~; großes, überwältigendes, unverhofftes ~; er hat mehr ~ als Verstand <umg.> viel ~!; es ist ein wahres ~, dass …
5 ~ ab! (Fliegergruß); ~ auf! (Bergmannsgruß); er sollte sich nicht nur auf sein ~ verlassen; ich habe es auf gut ~ versucht ohne Gewissheit des Erfolges; ~ bei einer Unternehmung; damit hast du bei mir kein ~ keinen Erfolg, darauf gehe ich nicht ein; alles war eitel ~ und Seligkeit; in ~ und Unglück zusammenhalten, zusammenstehen; ~ im Leben, in der Liebe, im Spiel; jmds. ~ im Wege stehen; Hans im ~ (Märchengestalt, einfältiges Glückskind), jmd., der sich auch bei ständigen Misserfolgen glücklich fühlt; mit etwas ~ müsste er es schaffen; die Jagd nach dem ~; er kann von ~ reden, sagen, dass er so glimpflich davongekommen ist; vom ~ begünstigt; sie kann sich vor ~ nicht fassen; zum ~ kam sofort Hilfe; zu seinem ~ hat es niemand gesehen; zu jmds. ~ beitragen; ~ zu! (ermutigender Zuruf);
6 ;welch ein ~! [<mhd. g(e)lücke „Geschick, Schicksalsmacht, Zufall, günstiger Ausgang“, engl. luck, erst seit dem 12. Jh. bezeugt; vermutl. zu idg. *leug- „biegen“, über „zubiegen, zuziehen“ zu ahd. luhan „schließen“; Luke]
[Glück]
[Glückes, Glücks, Glücke, Glücken]