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Glaube  

Glau|be, der; -ns (seltener auch: Glauben) [mhd. g(e)laube, ahd. gilauba, zu ↑ glauben ]:

1.gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung: ein blinder, unerschütterlicher, fanatischer G.; der G. an die Zukunft, an jmds. Zuverlässigkeit; den -n an jmdn., etw. verlieren; jmdm. -n schenken; [keinen] -n finden; man muss ihr den -n lassen; er gab sich dem törichten -n hin, ihm könne nichts geschehen; sich in dem -n wiegen (fälschlicherweise der Meinung sein), alles richtig gemacht zu haben; im guten/in gutem -n (im Vertrauen auf die Richtigkeit); guten -ns sein (ganz überzeugt sein); des [festen] -ns sein; jmdn. bei dem/in dem -n lassen, dass ...

R der G. versetzt Berge/kann Berge versetzen (wenn man fest von etw. überzeugt ist, kann man auch etw. schaffen, was sich normalerweise nicht verwirklichen lässt; 1. Kor. 13, 2).



2.a)religiöse Überzeugung (2) : ein fester G. bestimmte ihr Leben; seinen -n [an Gott] verlieren; von echtem -n erfüllt sein;

b)Religion, Bekenntnis: der christliche, jüdische, islamische G.; für seinen -n kämpfen, sterben; in Fragen des Glaubens tolerant sein; sich zum christlichen -n bekennen.

Glaube  

Glau|be, der; -ns, -n Plur. selten; jmdm. Glauben schenken
Glaube  


1. Meinung, Überzeugung, Vertrauen, Zuversicht.

2. a) Frömmigkeit, Glaubensüberzeugung, Gläubigkeit, Gottergebenheit, Gottesfurcht, Gottesglaube, Religiosität; (veraltend): Frommheit; (veraltet): Eusebie, Gottgläubigkeit.

b) Bekenntnis, Konfession, Religion.

[Glaube]
[Glaubens, Glauben]
Glaube  

Glau|be, der; -ns (seltener auch: Glauben) [mhd. g(e)laube, ahd. gilauba, zu ↑ glauben]:

1.gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung: ein blinder, unerschütterlicher, fanatischer G.; der G. an die Zukunft, an jmds. Zuverlässigkeit; den -n an jmdn., etw. verlieren; jmdm. -n schenken; [keinen] -n finden; man muss ihr den -n lassen; er gab sich dem törichten -n hin, ihm könne nichts geschehen; sich in dem -n wiegen (fälschlicherweise der Meinung sein), alles richtig gemacht zu haben; im guten/in gutem -n (im Vertrauen auf die Richtigkeit); guten -ns sein (ganz überzeugt sein); des [festen] -ns sein; jmdn. bei dem/in dem -n lassen, dass ...

R der G. versetzt Berge/kann Berge versetzen (wenn man fest von etw. überzeugt ist, kann man auch etw. schaffen, was sich normalerweise nicht verwirklichen lässt; 1. Kor. 13, 2).



2.
a)religiöse Überzeugung (2): ein fester G. bestimmte ihr Leben; seinen -n [an Gott] verlieren; von echtem -n erfüllt sein;

b)Religion, Bekenntnis: der christliche, jüdische, islamische G.; für seinen -n kämpfen, sterben; in Fragen des Glaubens tolerant sein; sich zum christlichen -n bekennen.

Glaube  

n.
<m. 26; unz.>
1 innere Gewissheit, die von Beweisen unabhängig ist, gefühlsmäßige Überzeugung, unerschütterliches Vertrauen, Zuversicht; <Rel.> aufgrund fremder Mitteilungen, geoffenbarter Wahrheiten od. eigener innerer Erfahrung die innere Gewissheit über das persönl. Verhältnis zu Gott; Bekenntnis, Heilslehre
2 ~, Liebe, Hoffnung (die drei göttl. Tugenden); der ~ der Massen, des Menschen, einer Sekte
3 ;den ~n (an etwas) behalten, haben, verlieren; ich kann bei ihm keinen ~n finden er glaubt mir nicht; er lebte des ~ns, war des ~ns, dass … er glaubte, dass …; er ließ sich seinen ~n nicht nehmen; ich kann ihm, dieser Nachricht keinen ~n schenken; seinen ~n wechseln; zerstört ihm seinen ~n nicht
4 ;der christliche, evangelische, jüdische, katholische, lutherische ~; fester, starker, tiefer, unerschütterlicher ~; guter ~ schuldloses Nichtkennen eines rechtl. Mangels im Bestand od. beim Erwerb eines Rechtes, bona fides;
5 ;der ~ an Gott, der ~ an jmds. Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Treue, Fähigkeiten; an seinem ~n festhalten; für seinen ~n sterben den Märtyrertod erleiden; im ~n, dass …; im guten ~n handeln in der Meinung, richtig zu handeln; jmdn. in dem ~n lassen, dass …; jmdn. im ~n wankend machen; auf Treu und ~n von der Aufrichtigkeit und Treue (des Partners) überzeugt; jmdm. etwas auf Treu und ~n überlassen; vom ~n abfallen; zum katholischen ~n übertreten [<ahd. gilouba; glauben]
['Glau·be]
[Glaubens, Glauben]

n.
(die drei göttl. Tugenden)
[Glaube, Liebe, Hoffnung]
[Glaubens, Glauben]