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Gleichgewicht  

Gleich|ge|wicht, das <o. Pl.> [LÜ von lat. aequilibrium, frz. équilibre]:

1.a)Zustand eines Körpers, in dem die entgegengesetzt wirkenden Kräfte einander aufheben: stabiles G.; das G. halten; sie verlor das G. und stürzte; aus dem G. kommen; die Waage ist im G.;

b)Ausgeglichenheit, Ausgewogenheit, Stabilität: das europäische G.; das G. der Kräfte; Sicherung des ökologischen -s.



2.innere, seelische Ausgeglichenheit: sein G. bewahren, verlieren; darunter leidet mein seelisches G.; aus dem G. geraten; sich nicht aus dem G. bringen lassen (ruhig bleiben).
Gleichgewicht  

Gleich|ge|wicht, das; -[e]s, -e
Gleichgewicht  


1. Ausgeglichenheit, Ausgewogenheit, Balance, Harmonie, Stabilität; (Politik): Gleichstand.

2. Abgeklärtheit, Ausgeglichenheit, Balance, Gleichmaß, Harmonie; (geh.): Seelenstärke.

[Gleichgewicht]
[Gleichgewichtes, Gleichgewichts, Gleichgewichte, Gleichgewichten]
Gleichgewicht  

Gleich|ge|wicht, das <o. Pl.> [LÜ von lat. aequilibrium, frz. équilibre]:

1.
a)Zustand eines Körpers, in dem die entgegengesetzt wirkenden Kräfte einander aufheben: stabiles G.; das G. halten; sie verlor das G. und stürzte; aus dem G. kommen; die Waage ist im G.;

b)Ausgeglichenheit, Ausgewogenheit, Stabilität: das europäische G.; das G. der Kräfte; Sicherung des ökologischen -s.



2.innere, seelische Ausgeglichenheit: sein G. bewahren, verlieren; darunter leidet mein seelisches G.; aus dem G. geraten; sich nicht aus dem G. bringen lassen (ruhig bleiben).
Gleichgewicht  

n.
<n. 11; unz.>
1 Zustand, in dem sich zwei od. mehr einander entgegengesetzt gerichtete Wirkungen (Kräfte) aufheben; <fig.> allg. Ausgleich von Kräften, Machtverhältnissen usw.; innere Harmonie, seel. Ruhe, Ausgeglichenheit
2 ;das ~ der Kräfte
3 ;sich sein ~ bewahren; sie hat ihr ~ noch nicht wiedergefunden <fig.> das ~ halten, stören, verlieren <a. fig.>
4 chemisches ~ Zustand bei einer umkehrbaren chem. Reaktion, bei der die Geschwindigkeit der Hinreaktion gleich der Geschwindigkeit der Rückreaktion ist, dabei ist die Konzentration der Ausgangs- u. Endprodukte unter den gegebenen Bedingungen stets gleich bleibend; indifferentes, labiles, stabiles ~ Zustand, je nachdem der Körper bei einer kleinen Verschiebung aus seiner momentanen Lage in der neuen Lage verharrt, sich von ihr zu entfenen strebt bzw. in diese zurückzukehren sucht; das innere, seelische ~; das politische ~
5 ;mich kann so leicht nichts aus dem ~ bringen; diese Nachricht hat sie völlig aus dem ~ gebracht <fig.> aus dem ~ geraten <a. fig.>; sich im ~ halten
['Gleich·ge·wicht]
[Gleichgewichtes, Gleichgewichts, Gleichgewichte, Gleichgewichten]