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Gleis  

Gleis, das; -es, -e [↑ Geleise ]:
a)aus zwei in gleich bleibendem Abstand voneinander laufenden [auf Schwellen verlegten] Schienen bestehende Fahrspur für Schienenfahrzeuge: -e verlegen, erneuern; Überschreiten der -e verboten!; der Zug läuft auf G. 5 ein; die Räder sind aus dem G. gesprungen; ein totes G. (Gleis, das nicht mehr benutzt wird); auf/in ein falsches G. geraten;

*[in den folgenden Wendungen (mit Ausnahme der ersten) bedeutet »Gleis« urspr. die eingefahrene Spur der Wagenräder auf Landstraßen, auf deren Einhalten der Fahrer zu achten hatte] jmdn., etw. auf ein totes G. schieben (jmdn., etw. auf einen Platz stellen, rücken, wo kein Weiterkommen mehr möglich ist, wo die Person, die Sache in Vergessenheit gerät; abschieben): die Reformen dürfen nicht wieder auf ein totes G. geschoben werden; der Parteisekretär wurde mit diesem Posten auf ein totes G. geschoben; aus dem G. kommen/geraten (die gewohnte Ordnung u. Regelmäßigkeit verlieren); jmdn. aus dem G. bringen/werfen (jmdn. aus der gewohnten Ordnung reißen); im G. sein (in Ordnung sein); wieder ins [rechte] G. kommen (sich wieder richtig einspielen; die gewohnte Ordnung zurückgewinnen); wieder ins [rechte] G. bringen (zurechtrücken, in Ordnung bringen); sich in ausgefahrenen -en bewegen (einfallslos, unselbstständig handeln);

b)(selten) einzelne Schiene des Gleises (a) : er lief zwischen den -en entlang.
Gleis  

Gleis, das; -es, -e; vgl. Geleise
Gleis  

Gleis, das; -es, -e [↑ Geleise]:
a)aus zwei in gleich bleibendem Abstand voneinander laufenden [auf Schwellen verlegten] Schienen bestehende Fahrspur für Schienenfahrzeuge: -e verlegen, erneuern; Überschreiten der -e verboten!; der Zug läuft auf G. 5 ein; die Räder sind aus dem G. gesprungen; ein totes G. (Gleis, das nicht mehr benutzt wird); auf/in ein falsches G. geraten;

*[in den folgenden Wendungen (mit Ausnahme der ersten) bedeutet »Gleis« urspr. die eingefahrene Spur der Wagenräder auf Landstraßen, auf deren Einhalten der Fahrer zu achten hatte] jmdn., etw. auf ein totes G. schieben (jmdn., etw. auf einen Platz stellen, rücken, wo kein Weiterkommen mehr möglich ist, wo die Person, die Sache in Vergessenheit gerät; abschieben): die Reformen dürfen nicht wieder auf ein totes G. geschoben werden; der Parteisekretär wurde mit diesem Posten auf ein totes G. geschoben; aus dem G. kommen/geraten (die gewohnte Ordnung u. Regelmäßigkeit verlieren); jmdn. aus dem G. bringen/werfen (jmdn. aus der gewohnten Ordnung reißen); im G. sein (in Ordnung sein); wieder ins [rechte] G. kommen (sich wieder richtig einspielen; die gewohnte Ordnung zurückgewinnen); wieder ins [rechte] G. bringen (zurechtrücken, in Ordnung bringen); sich in ausgefahrenen -en bewegen (einfallslos, unselbstständig handeln);

b)(selten) einzelne Schiene des Gleises (a): er lief zwischen den -en entlang.
Gleis  

n.
<n. 11> stählerne Fahrbahn der Eisen- u. Straßenbahn; = Geleise; eine Sache aufs tote ~ schieben <fig.> zurückstellen, nicht mehr beachten; er bewegt sich in ausgefahrenen ~en <fig.> er wiederholt nur längst Bekanntes; [<mhd. geleis „betretener Weg“; zu leis(e) „Spur“ (ahd. waganleisa „Wagenspur“); zu germ. *lais- „gehen“; verwandt mit Leisten, leisten]
[Gleis]
[Gleises, Gleise, Gleisen]