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Gosse  

Gọs|se, die; -, -n [md. gosse, mniederd. gote, eigtl. = Stelle, wo etw. ausgegossen wird, zu ↑ gießen ]:

1.an der Bordkante entlanglaufende Rinne in der Straße, durch die Regenwasser u. Straßenschmutz abfließen.


2.(abwertend) Bereich sozialer, moralischer Verkommenheit: jmdn. aus der G. auflesen, ziehen (ugs.; aus den übelsten Verhältnissen herausholen); in der G. aufwachsen, enden; du landest noch in der G.!
Gosse  

Gọs|se, die; -, -n
Gosse  

Abflusskanal, Abflussrinne, Abwasserkanal, Kloake, Rinne, Rinnstein.
[Gosse]
[Gossen]
Gosse  

Gọs|se, die; -, -n [md. gosse, mniederd. gote, eigtl. = Stelle, wo etw. ausgegossen wird, zu ↑ gießen]:

1.an der Bordkante entlanglaufende Rinne in der Straße, durch die Regenwasser u. Straßenschmutz abfließen.


2.(abwertend) Bereich sozialer, moralischer Verkommenheit: jmdn. aus der G. auflesen, ziehen (ugs.; aus den übelsten Verhältnissen herausholen); in der G. aufwachsen, enden; du landest noch in der G.!
Gosse  

n.
<f. 19> Abflussrinne u. ihre Öffnung in den Kanal am Rand des Fußweges; die ~ ist verstopft; jmdn. aus der ~ auflesen, ziehen <fig.; umg.> aus elenden u. menschenunwürdigen Verhältnissen herausholen; jmdn. durch die ~ ziehen <fig.; umg.> der öffentl. üblen Nachrede preisgeben, hässlich bloßstellen; er wird noch in der ~ enden <fig.; umg.> völlig verkommen; sich in der ~ wälzen <fig.; umg.> sich in elenden Verhältnissen wohl fühlen; [gießen]
['Gos·se]
[Gossen]