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Gott  

Gọtt, der; -es (selten in festen Wendungen -s), Götter [mhd., ahd. got, H. u.; viell. eigtl. = das (durch Zauberwort) angerufene Wesen od. = das (Wesen), dem (mit Trankopfer) geopfert wird]:

1.<o. Pl.; o. Art. außer mit attributiver Bestimmung> (im Monotheismus, bes. im Christentum) höchstes übernatürliches Wesen, das als Schöpfer Ursache allen Geschehens in der Natur ist, das Schicksal der Menschen lenkt, Richter über ihr sittliches Verhalten u. ihr Heilsbringer ist: der allmächtige, dreieinige, gütige, gerechte G.; G. Vater, Sohn und Heiliger Geist; G., der Allmächtige; der liebe G.; G. der Herr; der G. der Juden, der Christen, der Muslime; G. ist barmherzig; das Reich -es; G. segne dich!; G. anbeten, [zum Zeugen] anrufen, lieben, loben, leugnen, lästern; G. mit uns!; so wahr mir G. helfe; wie es G. gefällt (nach Gottes Willen); G. sei Lob und Dank!; -es Segen, Wille; -es Wort (Offenbarung Gottes im Text der Heiligen Schrift); in -es Hand sein; mit Gottes Hilfe; -es Sohn (Jesus); vor -es Angesicht, Thron; die Mutter -es (Jesu als des Gottmenschen); an G. glauben; auf G. vertrauen; bei G. schwören; die Toten sind bei G.; »Hier ruht in Gott ...« (Inschrift auf einem Grabstein); zu G. beten, flehen; was G. zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden (in Bezug auf die Ehe; Matth. 19, 6); hilf dir selbst, so hilft dir G.; wer G. vertraut, hat wohl gebaut/hat nicht auf Sand gebaut; -es Mühlen mahlen langsam [mahlen aber trefflich fein] (für sein unrechtes, böses Tun wird man schließlich doch von Gott gestraft);

*[großer/allmächtiger/guter/mein] G. [im Himmel]!, oh/ach [du lieber/mein] G.! (Ausrufe der Verwunderung, Bestürzung, des Bedauerns o. Ä.); [ach] G., ... (am Satzanfang als Ausdruck einer Überlegung; nun, ...): [ach] G., ich kann nicht klagen; grüß [dich, euch, Sie] G.! (landsch. Grußformel); G. zum Gruß! (veraltete Grußformel); behüt dich G.! (südd., österr. Abschiedsgruß); vergelts G.! (landsch. Dankesformel); G. behüte/bewahre; da sei G. vor! (Ausrufe des Erschreckens, der Abwehr); das walte G.! (ev. Rel.; das möge Gott uns schenken! ugs.; Bekräftigungsformel); G. steh mir/uns bei! (Ausruf des Erschreckens); wollte/gebe G., dass ... (hoffentlich ist es so, dass ...); G. soll mich strafen, wenn [nicht] ... (es ist bestimmt [nicht] wahr, dass ...); gnade dir usw. G.! (ugs. Drohung); weiß G. (wahrhaftig, wirklich, gewiss): das wäre weiß G. nicht nötig gewesen; G. weiß (ugs.; keiner weiß, es ist ungewiss): sie hat es G. weiß wem [alles] erzählt; G. weiß, wann sich das ändert; G. verdamm mich (derber Fluch); so G. will (ugs.; wenn nichts dazwischenkommt); jmdn. hat G. im Zorn erschaffen (jmd. ist hässlich, unsympathisch); wie G. jmdn. geschaffen hat (scherzh.; nackt); G. hab ihn usw. selig (er usw. ist nun auch schon gestorben; als Einschub nach der Nennung einer verstorbenen Person): unser lieber Freund, G. hab ihn selig, hat davon nichts gewusst; leben wie G. in Frankreich (ugs.; im Überfluss, sorglos leben; viell. vermischt aus den älteren Wendungen »leben wie ein Gott« u. »leben wie ein Herr [= ein Geistlicher] in Frankreich«, wobei Letztere auf das Wohlleben der frz. Geistlichkeit im MA. anspielt); jmds. G. sein (von jmdm. als sein höchstes Gut betrachtet u. aus einem übersteigerten Empfinden heraus abgöttisch geliebt werden): er, das Geld ist ihr G.; helf G.! (Zuruf an einen Niesenden; nach der Vorstellung, dass beim Niesen etw. Böses aus dem Menschen heraus- od. in ihn hineinfahre); G. und die Welt (alles Mögliche, alle möglichen Leute): sie kennt G. und die Welt; den lieben G. einen guten Mann sein lassen (ugs.; unbekümmert seine Zeit verbringen; d. h. also, sich Gott nicht als Rachegott vorstellen); dass G. erbarm (ugs.; erbärmlich schlecht; gelegentlich als Beurteilung einer Leistung): sie spielte, sang, dass G. erbarm; G. sei Dank! (ugs.; Ausruf der Erleichterung); G. seis getrommelt und gepfiffen! (ugs. scherzh.; freudiger Ausruf sichtlicher Erleichterung); G. seis geklagt! (ugs.; leider!); G. befohlen! (geh. veraltend; Abschiedsgruß); dem lieben G. den Tag stehlen (ugs.; seine Zeit unnütz verbringen); um -es willen (Ausruf des Schreckens, der Abwehr. Ausdruck einer dringenden Bitte); in -es Namen (ugs.; wie sehnlich gewünscht; meinetwegen): soll sie sich doch in -es Namen eine eigene Wohnung nehmen; leider -es (ugs.; bedauerlicherweise); seinen Frieden mit G. machen (sich vor dem Sterben in Gottes Willen ergeben); jmd. ist [wohl] ganz und gar von G. verlassen! (ugs.; Ausruf der Missbilligung); von -es Gnaden (hist.; durch die besondere Güte Gottes; Übers. von lat. gratia dei): ein Herrscher von -es Gnaden; jmdn., etw. zu seinem G. machen (jmdn., etw. als sein höchstes Gut betrachten u. aus einem übersteigerten Empfinden heraus abgöttisch lieben).


2. (im Polytheismus) kultisch verehrtes übermenschliches Wesen als personal gedachte Naturkraft, sittliche Macht: heidnische Götter; die griechischen, germanischen Götter; der G. des Krieges; Schönheit ist ein Geschenk der Götter (ein herrliches Geschenk, mit dem jmd. von der Natur bedacht werden, das jmd. aber nicht erwerben kann);

*wie ein junger G. (strahlend, großartig): wie ein junger G. spielen, tanzen; das wissen die Götter (ugs.; das ist ganz ungewiss); Götter in Weiß (ugs. iron.; ↑ Halbgott ).
Gott  

Gọtt, der; Gen. -es, Götter; um Gottes willen; in Gottes Namen; Gott sei Dank!; Gott befohlen!; weiß Gott!; Gott[,] der Herr[,] hat ...; grüß [dich] Gott!
Gott  


1. Allwissender, der liebe Gott, Er, Gott der Herr, Gottvater, Herr, Schöpfer, Unsterblicher; (geh.): Allerbarmer, Allgütiger, Allmächtiger, Erbarmer, Gottheit; (fam.): Herrgott; (alttest.): Adonai, Eloah, Herr Zebaoth, Jahwe, Jehova; (kath. Liturgie): Dominus; (Rel.): Heilsbringer, [himmlischer] Vater, Vater im Himmel; (christl. Rel.): Himmelsfürst; (islam. Rel.): Allah.

2. Göttergestalt, Gottheit, Götze, Unsterblicher; (Myth., Rel.): Allvater.

[Gott]
[Gottes, Gotte, Götter, Göttern, Göttin, Göttinnen]

weiß Gott
beileibe, bestimmt, durchaus, gewiss, in der Tat, richtig, tatsächlich, unbestreitbar, ungelogen, wahrhaftig, wirklich; (bildungsspr.): de facto, definitiv, in effectu, in facto, in praxi, realiter; (geh. veraltend): fürwahr, wahrlich; (landsch.): heilig, leibhaftig.

leider Gottes
bedauerlicherweise, fatalerweise, leider, traurigerweise, unerfreulicherweise, unglücklicherweise, zu allem Unglück, zu jmds. Bedauern, zu jmds. Leidwesen; (geh.): unseligerweise; (ugs.): blöderweise, dummerweise, Gott sei's geklagt.
[• Gott]
[Gottes, Gotte, Götter, Göttern, Göttin, Göttinnen]
Gott  

Gọtt, der; -es (selten in festen Wendungen -s), Götter [mhd., ahd. got, H. u.; viell. eigtl. = das (durch Zauberwort) angerufene Wesen od. = das (Wesen), dem (mit Trankopfer) geopfert wird]:

1.<o. Pl.; o. Art. außer mit attributiver Bestimmung> (im Monotheismus, bes. im Christentum) höchstes übernatürliches Wesen, das als Schöpfer Ursache allen Geschehens in der Natur ist, das Schicksal der Menschen lenkt, Richter über ihr sittliches Verhalten u. ihr Heilsbringer ist: der allmächtige, dreieinige, gütige, gerechte G.; G. Vater, Sohn und Heiliger Geist; G., der Allmächtige; der liebe G.; G. der Herr; der G. der Juden, der Christen, der Muslime; G. ist barmherzig; das Reich -es; G. segne dich!; G. anbeten, [zum Zeugen] anrufen, lieben, loben, leugnen, lästern; G. mit uns!; so wahr mir G. helfe; wie es G. gefällt (nach Gottes Willen); G. sei Lob und Dank!; -es Segen, Wille; -es Wort (Offenbarung Gottes im Text der Heiligen Schrift); in -es Hand sein; mit Gottes Hilfe; -es Sohn (Jesus); vor -es Angesicht, Thron; die Mutter -es (Jesu als des Gottmenschen); an G. glauben; auf G. vertrauen; bei G. schwören; die Toten sind bei G.; »Hier ruht in Gott ...« (Inschrift auf einem Grabstein); zu G. beten, flehen; was G. zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden (in Bezug auf die Ehe; Matth. 19, 6); hilf dir selbst, so hilft dir G.; wer G. vertraut, hat wohl gebaut/hat nicht auf Sand gebaut; -es Mühlen mahlen langsam [mahlen aber trefflich fein] (für sein unrechtes, böses Tun wird man schließlich doch von Gott gestraft);

*[großer/allmächtiger/guter/mein] G. [im Himmel]!, oh/ach [du lieber/mein] G.! (Ausrufe der Verwunderung, Bestürzung, des Bedauerns o. Ä.); [ach] G., ... (am Satzanfang als Ausdruck einer Überlegung; nun, ...): [ach] G., ich kann nicht klagen; grüß [dich, euch, Sie] G.! (landsch. Grußformel); G. zum Gruß! (veraltete Grußformel); behüt dich G.! (südd., österr. Abschiedsgruß); vergelts G.! (landsch. Dankesformel); G. behüte/bewahre; da sei G. vor! (Ausrufe des Erschreckens, der Abwehr); das walte G.! (ev. Rel.; das möge Gott uns schenken! ugs.; Bekräftigungsformel); G. steh mir/uns bei! (Ausruf des Erschreckens); wollte/gebe G., dass ... (hoffentlich ist es so, dass ...); G. soll mich strafen, wenn [nicht] ... (es ist bestimmt [nicht] wahr, dass ...); gnade dir usw. G.! (ugs. Drohung); weiß G. (wahrhaftig, wirklich, gewiss): das wäre weiß G. nicht nötig gewesen; G. weiß (ugs.; keiner weiß, es ist ungewiss): sie hat es G. weiß wem [alles] erzählt; G. weiß, wann sich das ändert; G. verdamm mich (derber Fluch); so G. will (ugs.; wenn nichts dazwischenkommt); jmdn. hat G. im Zorn erschaffen (jmd. ist hässlich, unsympathisch); wie G. jmdn. geschaffen hat (scherzh.; nackt); G. hab ihn usw. selig (er usw. ist nun auch schon gestorben; als Einschub nach der Nennung einer verstorbenen Person): unser lieber Freund, G. hab ihn selig, hat davon nichts gewusst; leben wie G. in Frankreich (ugs.; im Überfluss, sorglos leben; viell. vermischt aus den älteren Wendungen »leben wie ein Gott« u. »leben wie ein Herr [= ein Geistlicher] in Frankreich«, wobei Letztere auf das Wohlleben der frz. Geistlichkeit im MA. anspielt); jmds. G. sein (von jmdm. als sein höchstes Gut betrachtet u. aus einem übersteigerten Empfinden heraus abgöttisch geliebt werden): er, das Geld ist ihr G.; helf G.! (Zuruf an einen Niesenden; nach der Vorstellung, dass beim Niesen etw. Böses aus dem Menschen heraus- od. in ihn hineinfahre); G. und die Welt (alles Mögliche, alle möglichen Leute): sie kennt G. und die Welt; den lieben G. einen guten Mann sein lassen (ugs.; unbekümmert seine Zeit verbringen; d. h. also, sich Gott nicht als Rachegott vorstellen); dass G. erbarm (ugs.; erbärmlich schlecht; gelegentlich als Beurteilung einer Leistung): sie spielte, sang, dass G. erbarm; G. sei Dank! (ugs.; Ausruf der Erleichterung); G. seis getrommelt und gepfiffen! (ugs. scherzh.; freudiger Ausruf sichtlicher Erleichterung); G. seis geklagt! (ugs.; leider!); G. befohlen! (geh. veraltend; Abschiedsgruß); dem lieben G. den Tag stehlen (ugs.; seine Zeit unnütz verbringen); um -es willen (Ausruf des Schreckens, der Abwehr. Ausdruck einer dringenden Bitte); in -es Namen (ugs.; wie sehnlich gewünscht; meinetwegen): soll sie sich doch in -es Namen eine eigene Wohnung nehmen; leider -es (ugs.; bedauerlicherweise); seinen Frieden mit G. machen (sich vor dem Sterben in Gottes Willen ergeben); jmd. ist [wohl] ganz und gar von G. verlassen! (ugs.; Ausruf der Missbilligung); von -es Gnaden (hist.; durch die besondere Güte Gottes; Übers. von lat. gratia dei): ein Herrscher von -es Gnaden; jmdn., etw. zu seinem G. machen (jmdn., etw. als sein höchstes Gut betrachten u. aus einem übersteigerten Empfinden heraus abgöttisch lieben).


2. (im Polytheismus) kultisch verehrtes übermenschliches Wesen als personal gedachte Naturkraft, sittliche Macht: heidnische Götter; die griechischen, germanischen Götter; der G. des Krieges; Schönheit ist ein Geschenk der Götter (ein herrliches Geschenk, mit dem jmd. von der Natur bedacht werden, das jmd. aber nicht erwerben kann);

*wie ein junger G. (strahlend, großartig): wie ein junger G. spielen, tanzen; das wissen die Götter (ugs.; das ist ganz ungewiss); Götter in Weiß (ugs. iron.; ↑ Halbgott ).
Gott  

Gott, Gottheit, olympische Gottheit
[Gottheit, olympische Gottheit]
Gott  

n.
<m. 2u>
I <zählb.; Myth.>
1 übermenschl., meist unsterbl., mit Willen u. Macht ausgestattetes, kultisch verehrtes Wesen, Gegenstand des relig. Glaubens (Donner~, Schutz~); Sy Gottheit
2 ;die griechischen, römischen Götter; das wissen die Götter <umg.> ich habe keine Ahnung; ein Anblick für die Götter <umg.> ein sehr komischer A.; du bist wohl von allen Göttern verlassen? <umg.> (Ausruf des Unwillens);
II <unz.; meist ohne Art.>
3 erstes, höchstes Wesen im Christentum; Schöpfer der Welt; o ~!, mein ~! (Ausrufe des Erstaunens, Erschreckens);
4 ;~ der Allmächtige; mit ~es Beistand, Hilfe, Unterstützung; es liegt, steht in ~es Hand, ob …; ~ der Herr; Kind ~es! (Ausruf des Erschreckens); die Mutter ~es Maria; im Namen ~es! (Segensformel); in ~es Namen! <umg.> meinetwegen; an ~es Segen ist alles gelegen <Sprichw.> ~es Sohn Jesus; ~ (der) Vater; das Wort ~es die Bibel; ~es Wort hören
5 ;~ anbeten, anrufen, fürchten, lieben, loben, preisen; ~ befohlen! (Abschiedsgruß); ~ behüte, beschütze euch! (Abschiedswunsch); ~ behüte! <umg.> aber nein, keinesfalls!; man muss ~ danken, dass nichts Schlimmeres passiert ist; ~ gebe es! (Wunschformel); wie es ~ gefällt (und nicht nach unserem Willen); geh mit ~! (Abschiedsgruß); grüß ~!, ~ grüße dich! (Grußformeln); ~ hab ihn selig er sei selig bei Gott (beiläufiger Wunsch für einen Verstorbenen); so wahr mir ~ helfe! (Eidesformel); helf ~! <umg.> (beim Niesen); der Mensch denkt, ~ lenkt <Sprichw.> der Mensch vermag nichts gegen den Willen Gottes; gelobt sei ~; ~ segne dich!; sein: ~ ist mein Zeuge, dass …; da sei ~ vor! <umg.> das möge G. verhüten, das darf nicht geschehen; ~ sei Dank! <umg.> glücklicherweise; ~ strafe mich, wenn … (als Beteuerung); beistehen: ~ steh' uns bei (Ausruf des Schreckens); was ~ tut, das ist wohl getan <sprichwörtl., nach einem geistl. Lied> ~ verdamm' mich! (derber Fluch); vergelt's ~!, <regional> ~ vergelte es dir! (Dankesformel); das walte ~!; das weiß ~ allein; und ~ weiß, was noch alles fehlt <umg.> keiner weiß es, was noch alles fehlt, ohnehin fehlt viel zu viel; das habe ich weiß ~ nicht gewollt! <umg.> wahrhaftig nicht; so ~ will, sehen wir uns bald wieder; wollte ~, es wäre so!; ~ hat es so gewollt!
6 allmächtiger, großer ~! <umg.> (Ausruf des Schreckens); der dreieinige ~ G. als Vater, Sohn u. Heiliger Geist; der liebe ~; ach du lieber ~! <umg.> (Ausruf der Bestürzung);
7 ;an ~ glauben; auf ~ bauen, vertrauen; bei ~! <umg.> (als Bekräftigung); das liegt allein bei ~; bei ~ schwören; bei ~ sein tot sein; seine Seele ist bei ~ er ist tot; ich weiß es bei ~ nicht <umg.> wirklich nicht; bei ~ ist kein Ding unmöglich <sprichwörtl.; Lukas 1,37> in ~ entschlafen, verscheiden sterben; hier ruht in ~ … (Inschrift auf Grabmälern); leider ~es mussten wir absagen <umg.> leider, bedauerlicherweise; mit ~!, ~ mit dir (Abschiedswunsch); ~ mit uns! (Wahlspruch der preuß. Könige); seinen Frieden mit ~ machen sich vor dem Sterben in Gottes Willen fügen; um ~es willen! (Ausruf des Schreckens); sich ganz von ~ verlassen fühlen; du bist wohl ganz und gar von ~ verlassen! <umg.> (Ausruf des Unwillens); von ~es und Rechts wegen; vor ~ und den Menschen seine Pflicht tun; leben wie ~ in Frankreich <umg.> sorglos, gut, üppig leben; zu ~ beten; ~ zum Zeugen anrufen [<ahd. got, engl. god, got. guþ <germ. *guþa- „Gott“; vermutl. zu idg. *ghau- „(an)rufen“; urspr. „das (durch Zauberwort) angerufene Wesen“]
[Gott]
[Gottes, Gotte, Götter, Göttern, Göttin, Göttinnen]