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grölen  

grö|len <sw. V.; hat> [aus dem Niederd. < mniederd. grālen="laut" sein, lärmen, zu ↑ Gral , eigtl. = lärmendes Turnierfest im späteren MA. in niederd. Städten] (ugs. abwertend):
a) (bes. von Betrunkenen) laut u. misstönend singen od. schreien: die Betrunkenen grölten vor dem Wirtshaus; die Zuschauer grölten vor Begeisterung; <häufig im 1. Part.:> eine grölende Menge;

b)laut in nicht sehr schöner Weise singend [od. schreiend] von sich geben: die Menge grölte alte Trinklieder.
grölen  

grö|len (ugs.)
grölen  

brüllen, kreischen, lärmen, randalieren, schreien; (abwertend): johlen, plärren; (oft abwertend): ein Geschrei erheben; (ugs. abwertend): ein Geschrei veranstalten, [herum]krakeelen.
[grölen]
[gröle, grölst, grölt, grölte, gröltest, grölten, gröltet, grölest, grölet, gröl, gegrölt, grölend, groelen]
grölen  

grö|len <sw. V.; hat> [aus dem Niederd. < mniederd. grālen="laut" sein, lärmen, zu ↑ Gral, eigtl. = lärmendes Turnierfest im späteren MA. in niederd. Städten] (ugs. abwertend):
a) (bes. von Betrunkenen) laut u. misstönend singen od. schreien: die Betrunkenen grölten vor dem Wirtshaus; die Zuschauer grölten vor Begeisterung; <häufig im 1. Part.:> eine grölende Menge;

b)laut in nicht sehr schöner Weise singend [od. schreiend] von sich geben: die Menge grölte alte Trinklieder.
grölen  

brüllen, grölen, schreien
[brüllen, schreien]
grölen  

v.
<V.i.; hat; norddt.; umg.> unflätig schreien, lärmen, laut u. unschön singen [<nddt. grölen, gralen; zu mhd. gral „Heiligtum der Gralsritter“, danach „Turnierspiel“, das später „zu einem bürgerl. Turnierfest gesunken war, bei dem in einer Zeltstadt Gäste bewirtet wurden, wobei der Lärm die Hauptsache war“ (Kluge, Etymolog. Wörterbuch); Gral]
['grö·len]
[gröle, grölst, grölt, grölen, grölte, gröltest, grölten, gröltet, grölest, grölet, gröl, gegrölt, grölend]