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grün  

Grün, das; -s, -, ugs.: -s:

1.grüne Farbe; grünes Aussehen: ein helles, kräftiges G.; das satte G. der Wiese; die Ampel zeigt G. (grünes Licht), steht auf G.; ganz in G. (in grüner Farbe);

*[das ist] dasselbe in G. (ugs.; [das ist] so gut wie dasselbe, im Grunde nichts anderes).


2.<o. Pl.> grünende Pflanzen[teile] (junge Triebe, frisches Laub o. Ä.): das erste zarte G. des Frühlings; das Ufer ist mit üppigem G. bedeckt.


3.(Golf) mit kurz geschnittenem Rasen bedeckter letzter Abschnitt jeder Spielbahn (eines Golfplatzes): den Ball aufs dritte G. schlagen.


4.(Kartenspiel) Farbe in der deutschen Spielkarte (die dem Pik der französischen Spielkarte entspricht): G. sticht; G. ausspielen.
grün <Adj.> [mhd. grüene, ahd. gruoni, zu mhd. grüejen, ahd. gruoen = wachsen, grünen, urspr. entw. = wachsend, sprießend od. = grasfarben, verw. mit ↑ Gras ]:

1.von der Farbe frischen Grases, Laubes: -e Wiesen, Wälder; -e Farbe; -er Salat (Blattsalat); -e Weihnachten (Weihnachten ohne Schnee); ihre Augen sind g.; die Ampel ist g. (ugs.; zeigt Grün); die Bäume werden wieder g. (beginnen auszuschlagen); etw. g. färben, streichen; g. belaubte Bäume; ein g. gestreiftes, g. kariertes Handtuch;

*jmdn. g. und blau/g. und gelb schlagen (ugs.; jmdn. heftig verprügeln); sich g. und blau/g. und gelb ärgern (ugs.; sich sehr ärgern); jmdm. wird es g. und blau/g. und gelb vor den Augen (ugs.; jmdm. wird übel).


2.a)noch nicht ausgereift; unreif: -e Äpfel, Tomaten; die Birnen sind noch zu g.; die Bananen werden g. geerntet;

b)frisch u. saftreich; noch nicht trocken, gedörrt: -e Ware (frisches Gemüse); das Holz brennt schlecht, weil es noch zu g. ist;

c)frisch, roh, nicht durch Räuchern, Salzen, Trocknen o. Ä. konserviert: -er Speck; -e (ungesalzene) Heringe.



3.(oft abwertend) noch wenig Erfahrung u. geistige Reife besitzend: ein -er Junge.


4.a)(Politik) zu einer Partei gehörend, sie betreffend, zu deren hauptsächlichen Anliegen die Ökologie gehört: -e Abgeordnete; eine grüne Partei; -e Politik machen; g. wählen;

b)dem Umweltschutz verpflichtet, ihn fördernd: -es Denken; -e Produkte kaufen.



5.

*jmdm. nicht g. sein (ugs.; jmdm. nicht wohlgesinnt sein; jmdn. nicht leiden können; grün verbindet sich hier über die urspr. Bed. »wachsend, sprossend, blühend« mit der Vorstellung des Gedeihlichen, Angenehmen, Günstigen): die beiden sind sich nicht g.
grün  

grün  

Grün, das; -s, -, ugs.: -s:

1.grüne Farbe; grünes Aussehen: ein helles, kräftiges G.; das satte G. der Wiese; die Ampel zeigt G. (grünes Licht), steht auf G.; ganz in G. (in grüner Farbe);

*[das ist] dasselbe in G. (ugs.; [das ist] so gut wie dasselbe, im Grunde nichts anderes).


2.<o. Pl.> grünende Pflanzen[teile] (junge Triebe, frisches Laub o. Ä.): das erste zarte G. des Frühlings; das Ufer ist mit üppigem G. bedeckt.


3.(Golf) mit kurz geschnittenem Rasen bedeckter letzter Abschnitt jeder Spielbahn (eines Golfplatzes): den Ball aufs dritte G. schlagen.


4.(Kartenspiel) Farbe in der deutschen Spielkarte (die dem Pik der französischen Spielkarte entspricht): G. sticht; G. ausspielen.
grün <Adj.> [mhd. grüene, ahd. gruoni, zu mhd. grüejen, ahd. gruoen = wachsen, grünen, urspr. entw. = wachsend, sprießend od. = grasfarben, verw. mit
↑ Gras]:

1.von der Farbe frischen Grases, Laubes: -e Wiesen, Wälder; -e Farbe; -er Salat (Blattsalat); -e Weihnachten (Weihnachten ohne Schnee); ihre Augen sind g.; die Ampel ist g. (ugs.; zeigt Grün); die Bäume werden wieder g. (beginnen auszuschlagen); etw. g. färben, streichen; g. belaubte Bäume; ein g. gestreiftes, g. kariertes Handtuch;

*jmdn. g. und blau/g. und gelb schlagen (ugs.; jmdn. heftig verprügeln); sich g. und blau/g. und gelb ärgern (ugs.; sich sehr ärgern); jmdm. wird es g. und blau/g. und gelb vor den Augen (ugs.; jmdm. wird übel).


2.
a)noch nicht ausgereift; unreif: -e Äpfel, Tomaten; die Birnen sind noch zu g.; die Bananen werden g. geerntet;

b)frisch u. saftreich; noch nicht trocken, gedörrt: -e Ware (frisches Gemüse); das Holz brennt schlecht, weil es noch zu g. ist;

c)frisch, roh, nicht durch Räuchern, Salzen, Trocknen o. Ä. konserviert: -er Speck; -e (ungesalzene) Heringe.



3.(oft abwertend) noch wenig Erfahrung u. geistige Reife besitzend: ein -er Junge.


4.
a)(Politik) zu einer Partei gehörend, sie betreffend, zu deren hauptsächlichen Anliegen die Ökologie gehört: -e Abgeordnete; eine grüne Partei; -e Politik machen; g. wählen;

b)dem Umweltschutz verpflichtet, ihn fördernd: -es Denken; -e Produkte kaufen.



5.

*jmdm. nicht g. sein (ugs.; jmdm. nicht wohlgesinnt sein; jmdn. nicht leiden können; grün verbindet sich hier über die urspr. Bed. »wachsend, sprossend, blühend« mit der Vorstellung des Gedeihlichen, Angenehmen, Günstigen): die beiden sind sich nicht g.
grün  

Adj. [mhd. grüene, ahd. gruoni, zu mhd. grüejen, ahd. gruoen= wachsen, grünen, urspr. entw. = wachsend, sprießend od. = grasfarben, verw. mit Gras]: 1. von der Farbe frischen Grases, Laubes: -e Wiesen, Wälder; -e Farbe; -er Salat (Blattsalat); -e Weihnachten (Weihnachten ohne Schnee); ihre Augen sind g.; die Ampel ist g. (ugs.; zeigt Grün); die Bäume werden wieder g. (beginnen auszuschlagen); etw. g. färben, streichen; ein g. gestreiftes, g. kariertes Handtuch; g. belaubte Bäume; *jmdn. g. und blau/g. und gelb schlagen (ugs.; jmdn. heftig verprügeln); sich g. und blau/g. und gelb ärgern (ugs.; sich sehr ärgern); jmdm. wird es g. und blau/g. und gelb vor den Augen (ugs.; jmdm. wird übel). 2. a) noch nicht ausgereift; unreif: -e Äpfel, Tomaten; die Birnen sind noch zu g.; die Bananen werden g. geerntet; b) frisch u. saftreich; noch nicht trocken, gedörrt: -e Ware (frisches Gemüse); das Holz brennt schlecht, weil es noch zu g. ist; c) frisch, roh, nicht durch Räuchern, Salzen, Trocknen o.Ä. konserviert: -er Speck; -e (ungesalzene) Heringe. 3. (oft abwertend) noch wenig Erfahrung u. geistige Reife besitzend: ein -er Junge. 4. a) (Politik) zu einer Partei gehörend, sie betreffend, zu deren hauptsächlichen Anliegen die Ökologie gehört: -e Abgeordnete; eine -e Partei; -e Politik machen; g. wählen; b) dem Umweltschutz verpflichtet, ihn fördernd: -es Denken; -e Produkte kaufen. 5. *jmdm. nicht g. sein (ugs.; jmdm. nicht wohlgesinnt sein; jmdn. nicht leiden können; grün verbindet sich hier über die urspr. Bed. ?wachsend, sprossend, blühend? mit der Vorstellung des Gedeihlichen, Angenehmen, Günstigen): die beiden sind sich nicht g.
grün  

n.
<n. 15>
1 grüne Farbe; junge Triebe, frischer Rasen; Farbe im dt. Kartenspiel (Pik); <Golf> mit Rasen bedeckter Teil der Spielbahn, in dem sich das Loch befindet; <als Farbe junger Triebe sinnbildl. für> Jugend, Wachsen u. Gedeihen
2 bei Mutter ~ schlafen <umg.> unter freiem Himmel, in der Natur;
3 ;~ an-, aus-, nachspielen <Kart.> sie trägt gern ~ grüne Kleidung;
4 das erste ~ im Frühjahr sprießende Blätter; ein dunkles, grelles, helles, mattes, sattes, tiefes ~; das frische, junge ~ der Bäume, Hänge, Wiesen, Sträucher
5 etwas ~es an die Suppe tun frische Kräuter; viel ~es essen junges Gemüse, grüne Salate; eine Dame in ~ in grüner Kleidung; eine Fahrt ins ~e in die Natur, in den Wald, in ländl. Umgebung; das Blau spielt ins ~e hat einen grünen Schimmer; das ist dasselbe in ~ <fig.; umg.> das Gleiche, nur äußerl. ein wenig abgewandelt;
[Grün]
[Grüns, Grüne, Grünen, Grüner, Grünes, Grünem, Grünerer, Grünere, Grüneres, Grüneren, Grünerem, Grünster, Grünste, Grünstes, Grünsten, Grünstem]n.
<Adj.>
1 wie frische Pflanzen gefärbt, farbig zwischen gelb u. blau; frisch, jung, unreif; <fig.> unerfahren; → a. Grüne(r)
2 ;~e Äpfel, Birnen; ~e Bohnen; der Grüne Donnerstag Gründonnerstag; ~es Gemüse, Obst; das Grüne Gewölbe Dresdner Kunstsammlung; die ~e Grenze Grenze; ~e Heringe frische Heringe; das Grüne; Herz Deutschlands Thüringen; ~es Holz frisches Holz; die Grüne Insel Irland; er ist noch ein ~er Junge <umg.> noch jung u. unerfahren; ~e Klöße Klöße von rohen Kartoffeln; ~es Licht haben (an Verkehrsampeln) freie Durchfahrt; ~es Licht haben; für Pläne, Vorhaben u. Ä. <fig.; umg.> Handlungsfreiheit dafür; ach du ~e Neune! <umg.> (Ausruf der Überraschung); ~er Salat Kopfsalat; komm an meine ~e Seite <umg.> an meine linke Seite, wo das Herz ist; ~er Star Star;2 ~er Strahl smaragdgrünes Aufleuchten des letzten Sonnenstrahls bei Sonnenuntergang od. -aufgang; ~es Trikot <Sp.> Symbol des Punktsiegers bei den einzelnen Etappen in der Tour de France; ~e Weihnachten <umg.> W. ohne Schnee; ~e Welle zentrale Regelung des Verkehrs in Großstädten auf die Weise, dass Autofahrer auf einigen Hauptstraßen bei bestimmter Geschwindigkeit grünes Licht vorfinden u. so ohne Halten durchfahren können; ~e Witwe nicht berufstätige Ehefrau, die am Stadtrand od. in einer Trabantenstadt lebt u. deren Mann den ganzen Tag beruflich abwesend ist; die Grüne Woche jährlich in Berlin stattfindende landwirtschaftl. Ausstellung;
3 ;einen Zaun ~ anstreichen; einen Stoff ~ färben; ~ sein: dazu bist du noch viel zu ~ <fig.; umg.> zu jung u. unerfahren; er ist mir nicht ~ <fig.> nicht gewogen, nicht wohl gesinnt; ~ und gelb werden vor Ärger, Neid; in der Natur wird alles wieder ~ wird es Frühling;
4 er wurde ~ und blau geschlagen <umg.> heftig; ich habe mich ~ und gelb geärgert <umg.> heftig; [<ahd. gruoni; zu gruoen „wachsen, grünen“ <germ. groni; zu idg. gro- „wachsen“; verwandt mit Gras]
[grün]
[grüns, grüne, grünen, grüner, grünes, grünem, grünerer, grünere, grüneres, grüneren, grünerem, grünster, grünste, grünstes, grünsten, grünstem]