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Grütze  

Grụ̈t|ze, die; -, (Sorten:) -n [1: mhd. grütze, ahd. gruzzi; zu ↑ Grieß ; 2: entweder zu 1 im Ggs. zur Spreu od. umgebildet aus frühnhd. Kritz = Witz, Scharfsinn]:

1.<Pl. selten> a)geschälte, grob bis fein gemahlene Getreidekörner (bes. Hafer, Gerste, Buchweizen) zur Herstellung von Suppen, Brei, Grützwurst;

b)Brei aus Grütze (1 a) : süße, dicke G.;

*rote G. (mit rotem Fruchtsaft [und roten Früchten wie Johannisbeeren, Erdbeeren u. Ä.] hergestellte Süßspeise).



2. <o. Pl.> (ugs.) Verstand: dazu braucht man nicht viel G.
Grütze  

Grụ̈t|ze, die; -, -n
Grütze  

Grụ̈t|ze, die; -, (Sorten:) -n [1: mhd. grütze, ahd. gruzzi; zu ↑ Grieß; 2: entweder zu 1 im Ggs. zur Spreu od. umgebildet aus frühnhd. Kritz = Witz, Scharfsinn]:

1.<Pl. selten>
a)geschälte, grob bis fein gemahlene Getreidekörner (bes. Hafer, Gerste, Buchweizen) zur Herstellung von Suppen, Brei, Grützwurst;

b)Brei aus Grütze (1 a): süße, dicke G.;

*rote G. (mit rotem Fruchtsaft [und roten Früchten wie Johannisbeeren, Erdbeeren u. Ä.] hergestellte Süßspeise).



2. <o. Pl.> (ugs.) Verstand: dazu braucht man nicht viel G.
Grütze  

n.
<f. 19> grob gemahlene, geschälte Getreidekörner (bes. Hafer, Gerste, Hirse, Buchweizen); Brei od. erstarrte Süßspeise aus diesen Körnern sowie aus Sago, Kartoffelmehl u. Ä. mit Fruchtsaft; rote ~ als Nachspeise [<ahd. gruzzi, engl. grit <idg. *ghreud-; zu idg. *ghreu- „scharf reiben, zerreiben“; verwandt mit Grieß, Griebs]
['Grüt·ze1]
[Grützen]

n.
<f. 19; unz.; fig.; umg.> Verstand; (keine, wenig) ~ im Kopf haben [<frühnhd. kritz, urspr. „Kitzel“, dann „Vorwitz, Scharfsinn“]
['Grüt·ze2]
[Grützen]