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graben  

Gra|ben, der; -s, Gräben [mhd. grabe, ahd. grabo, zu ↑ graben ]:

1.[für einen bestimmten Zweck ausgehobene] längere, schmale Vertiefung im Erdreich: einen G. ausheben, ziehen; Gräben [zur Bewässerung] anlegen; seinen Wagen in den G. (Straßengraben) fahren; über einen G. springen; die Gräben zwischen den streitenden Parteien haben sich vertieft;

*Gräben aufreißen (Feindschaften provozieren).


2.a) Schützengraben;

b)Festungsgraben.



3.(Geol.) eingesunkenes, lang gestrecktes Stück der Erdkruste.


4.Orchestergraben.
gra|ben <st. V.; hat> [mhd. graben, ahd. graban]:

1.a)mit dem Spaten o. Ä. Erde umwenden, ausheben: im Garten g.; einen Meter tief g.;

b)durch Graben (a) schaffen, herstellen, anlegen: ein Loch g.; einen Brunnen, Stollen [in die Erde] g.; der Maulwurf hat sich einen Bau gegraben; der Fluss hat sich ein neues Bett gegraben; das Alter hat tiefe Furchen in ihr Gesicht gegraben.



2.a)grabend nach etw. suchen, durch Graben (1) aus der Erde zu fördern suchen: nach Kohle, Erz, Gold g.; tief in den Akten g.;

b)durch Graben (1) aus der Erde gewinnen: Torf g.



3.(geh.) durch Ritzen, Kratzen, Meißeln o. Ä. eingraben: eine Inschrift [mit dem Meißel] in einen Gedenkstein g.; eine Inschrift in Kupfer g. (gravieren); die Katastrophe hat mir diesen Namen für immer ins Gedächtnis gegraben (eingeprägt).


4. (geh.) a)wie grabend in etw. eindringen lassen; etw. in etw. bohren: sie grub ihre Zähne in den Apfel, ihre Fingernägel in die Handflächen;

b)<g. + sich> bohrend in etw. eindringen, sich in etw. bohren, wühlen, [hin]eingraben: ihre Fingernägel gruben sich in seinen Arm; die Schaufeln des Baggers gruben sich ins Erdreich; etw. gräbt sich in jmds. Gedächtnis (prägt sich jmdm. ein); Falten graben sich in jmds. Stirn (geh.; entstehen auf jmds. Stirn, bilden Vertiefungen darauf ).

Graben  

Gra|ben, der; -s, Gräben; Schreibung in Straßennamen u. 163
graben  

Furche, Grube, Kanal, Loch, Rinne, Vertiefung; (ugs.): Kuhle; (bes. berlin.): Kute.
[Graben]
[Grabens, Gräben, grabe, gräbst, gräbt, grabt, grub, grubst, gruben, grubt, grabest, grabet, grübe, grübest, grüben, grübet, grab, gegraben, grabend][aus]baggern, ausgraben, ausheben, [aus]schachten, [aus]schaufeln, ausstechen, auswerfen, scharren, wühlen; (ugs.): buddeln; (nordd., md.): schippen; (Fachspr.): exkavieren; (Bauw.): schürfen.
[graben]
[Grabens, Gräben, grabe, gräbst, gräbt, grabt, grub, grubst, gruben, grubt, grabest, grabet, grübe, grübest, grüben, grübet, grab, gegraben, grabend]
graben  

Gra|ben, der; -s, Gräben [mhd. grabe, ahd. grabo, zu ↑ graben]:

1.[für einen bestimmten Zweck ausgehobene] längere, schmale Vertiefung im Erdreich: einen G. ausheben, ziehen; Gräben [zur Bewässerung] anlegen; seinen Wagen in den G. (Straßengraben) fahren; über einen G. springen; die Gräben zwischen den streitenden Parteien haben sich vertieft;

*Gräben aufreißen (Feindschaften provozieren).


2.
a) Schützengraben;

b)Festungsgraben.



3.(Geol.) eingesunkenes, lang gestrecktes Stück der Erdkruste.


4.Orchestergraben.
gra|ben <st. V.; hat> [mhd. graben, ahd. graban]:

1.
a)mit dem Spaten o. Ä. Erde umwenden, ausheben: im Garten g.; einen Meter tief g.;

b)durch Graben (a) schaffen, herstellen, anlegen: ein Loch g.; einen Brunnen, Stollen [in die Erde] g.; der Maulwurf hat sich einen Bau gegraben; der Fluss hat sich ein neues Bett gegraben; das Alter hat tiefe Furchen in ihr Gesicht gegraben.



2.
a)grabend nach etw. suchen, durch Graben (1) aus der Erde zu fördern suchen: nach Kohle, Erz, Gold g.; tief in den Akten g.;

b)durch Graben (1) aus der Erde gewinnen: Torf g.



3.(geh.) durch Ritzen, Kratzen, Meißeln o. Ä. eingraben: eine Inschrift [mit dem Meißel] in einen Gedenkstein g.; eine Inschrift in Kupfer g. (gravieren); die Katastrophe hat mir diesen Namen für immer ins Gedächtnis gegraben (eingeprägt).


4. (geh.)
a)wie grabend in etw. eindringen lassen; etw. in etw. bohren: sie grub ihre Zähne in den Apfel, ihre Fingernägel in die Handflächen;

b)<g. + sich> bohrend in etw. eindringen, sich in etw. bohren, wühlen, [hin]eingraben: ihre Fingernägel gruben sich in seinen Arm; die Schaufeln des Baggers gruben sich ins Erdreich; etw. gräbt sich in jmds. Gedächtnis (prägt sich jmdm. ein); Falten graben sich in jmds. Stirn (geh.; entstehen auf jmds. Stirn, bilden Vertiefungen darauf ).

graben  

[st.V.; hat] [mhd. graben, ahd. graban]: 1. a) mit dem Spaten o.Ä. Erde umwenden, ausheben: im Garten g.; einen Meter tief g.; b) durch Graben (a) schaffen, herstellen, anlegen: ein Loch g.; einen Brunnen, Stollen [in die Erde] g.; der Maulwurf hat sich einen Bau gegraben; Ü der Fluss hat sich ein neues Bett gegraben; das Alter hat tiefe Furchen in ihr Gesicht gegraben. 2. a) grabend nach etw. suchen, durch Graben (1) aus der Erde zu fördern suchen: nach Kohle, Erz, Gold g.; Ü tief in den Akten g.; b) durch Graben (1) aus der Erde gewinnen: Torf g. 3. (geh.) durch Ritzen, Kratzen, Meißeln o.Ä. eingraben: eine Inschrift [mit dem Meißel] in einen Gedenkstein g.; eine Inschrift in Kupfer g. (gravieren); Ü die Katastrophe hat mir diesen Namen für immer ins Gedächtnis gegraben (eingeprägt). 4. (geh.) a) wie grabend in etw. eindringen lassen; etw. in etw. bohren: sie grub ihre Zähne in den Apfel, ihre Fingernägel in die Handflächen; b) [g.+ sich] bohrend in etw. eindringen, sich in etw. bohren, wühlen, [hin]eingraben: ihre Fingernägel gruben sich in seinen Arm; die Schaufeln des Baggers gruben sich ins Erdreich; Ü etw. gräbt sich in jmds. Gedächtnis (prägt sich jmdm. ein); Falten graben sich in jmds. Stirn (geh.; entstehen auf jmds. Stirn, bilden Vertiefungen darauf).
graben  

n.
<m. 4u> langer künstl. Einschnitt im Boden, als Wasserrinne (Straßen~) od. als Schutz, Deckung (Festungs~, Schützen~); <Geol.> zwischen zwei stehen gebliebenen Schollen eingesunkenes Stück der Erdkruste; Sy Grabenbruch; einen ~ ausheben, ziehen; einen ~ nehmen springend od. reitend überqueren; <Mil.> durch Angriff besetzen; ein breiter, flacher, langer, schmaler, tiefer ~; der Wagen fuhr in den ~; in einen ~ fallen, stürzen; er landete im ~ <umg.> stürzte hinein; vorn im ~ liegen <Mil.> an vorderster Front stehen; über einen ~ springen [<ahd. grabo; graben]
['Gra·ben]
[Grabens, Gräben, Grabe, Gräbst, Gräbt, Graben, Grabt, Grub, Grubst, Gruben, Grubt, Grabest, Grabet, Grübe, Grübest, Grüben, Grübet, Grab, geGraben, Grabend]n.
<V.t. u. V.i. 157; hat> eine Vertiefung machen, ausheben; bohrend eindringen, sich einwühlen; einkerben, einmeißeln, gravieren; schürfen, unter der Erde suchen; der Dachs gräbt sich einen Bau; einen Brunnen, ein Grab, eine Grube, einen Schacht ~; Erz, Gold, Kohle ~; ein Loch (in die Erde) ~; das abgestürzte Flugzeug grub sich tief in die Erde; seine Fingernägel gruben sich tief ins Fleisch; ich habe es mir tief ins Gedächtnis gegraben tief eingeprägt; Namen, Zeichen in die Rinde eines Baumes ~; die Räder gruben sich tief in den Schlamm; eine Inschrift in Stein ~; mit dem Spaten ~; nach Erz, Gold, Kohle ~; nach verborgenen Schätzen ~ [<ahd. graban, engl. grave, got. graban; zu idg. *ghrebh-, ghrobh- „kratzen, scharren, graben“; verwandt mit Grube, Gruft]
['gra·ben]
[grabens, gräben, grabe, gräbst, gräbt, graben, grabt, grub, grubst, gruben, grubt, grabest, grabet, grübe, grübest, grüben, grübet, grab, gegraben, grabend]