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grau  

Grau, das; -s, -, ugs.: -s:

1.graue Farbe: ein helles, dunkles G.; sie erschien ganz in G. (in grauer Kleidung).


2. Trostlosigkeit, Öde: dem G. des Alltags entfliehen.


3.Unbestimmtheit [zeitlicher Ferne]: im G. der Vorzeit entschwunden sein.
grau <Adj.> [mhd. grā, ahd. grāo, eigtl. = schimmernd, strahlend]:

1.im Farbton zwischen Schwarz u. Weiß; von der Farbe der Asche, dunkler Wolken: ein -er Anzug; er hat schon -e Haare; eine -e (fahle) Gesichtsfarbe; sie hat -e Augen (Augen mit grauer Iris); die -e Substanz (Med.; der an Nervenzellen reiche Teil des Gehirns u. des Rückenmarks); alt und g. werden; sie ist ganz g. geworden (hat graue Haare bekommen); der Himmel ist [heute] g.; der Himmel ist g. in g. (es ist sehr trübe); [ein Bild] g. in g. (in grauen Farbtönen) malen; ein g. behaarter Kopf; g. melierte Schläfen; ein g. melierter Stoff; eine g. getigerte Katze.


2.(ugs.) sich an der Grenze der Legalität bewegend, nicht ganz korrekt: -e Händler; -er Technologietransfer.


3.trostlos, öde: dem -en Alltag entfliehen; alles erschien ihr g. [und öde];

*alles g. in g. sehen, malen (alles pessimistisch beurteilen, darstellen).


4. [zeitlich weit entfernt u.] unbestimmt: in -er Vorzeit.
grau  


1. aschfahl, eisenfarben, ergraut, fahl, meliert, rauchfarben, schlammfarben, silbrig, weiß[haarig]; (dichter.): zementen.

2. bedeckt, bewölkt, trübe, [wolken]verhangen.

3. einförmig, eintönig, ereignislos, ermüdend, fade, freudlos, gleichförmig, langweilig, monoton, öde, reizlos, stumpfsinnig, trostlos, uninteressant; (bildungsspr.): trist; (bildungsspr. abwertend): stupide; (landsch.): griesegrau; (landsch. veraltend): gries.

[grau]
[Graus]
grau  

Grau, das; -s, -, ugs.: -s:

1.graue Farbe: ein helles, dunkles G.; sie erschien ganz in G. (in grauer Kleidung).


2. Trostlosigkeit, Öde: dem G. des Alltags entfliehen.


3.Unbestimmtheit [zeitlicher Ferne]: im G. der Vorzeit entschwunden sein.
grau <Adj.> [mhd. grā, ahd. grāo, eigtl. = schimmernd, strahlend]:

1.im Farbton zwischen Schwarz u. Weiß; von der Farbe der Asche, dunkler Wolken: ein -er Anzug; er hat schon -e Haare; eine -e (fahle) Gesichtsfarbe; sie hat -e Augen (Augen mit grauer Iris); die -e Substanz (Med.; der an Nervenzellen reiche Teil des Gehirns u. des Rückenmarks); alt und g. werden; sie ist ganz g. geworden (hat graue Haare bekommen); der Himmel ist [heute] g.; der Himmel ist g. in g. (es ist sehr trübe); [ein Bild] g. in g. (in grauen Farbtönen) malen; ein g. behaarter Kopf; g. melierte Schläfen; ein g. melierter Stoff; eine g. getigerte Katze.


2.(ugs.) sich an der Grenze der Legalität bewegend, nicht ganz korrekt: -e Händler; -er Technologietransfer.


3.trostlos, öde: dem -en Alltag entfliehen; alles erschien ihr g. [und öde];

*alles g. in g. sehen, malen (alles pessimistisch beurteilen, darstellen).


4. [zeitlich weit entfernt u.] unbestimmt: in -er Vorzeit.
grau  

Adj. [mhd. gra, ahd. grao, eigtl. = schimmernd, strahlend]: 1. im Farbton zwischen Schwarz u. Weiß; von der Farbe der Asche, dunkler Wolken): ein -er Anzug; er hat schon -e Haare; sie hat -e Augen (Augen mit grauer Iris); eine -e (fahle) Gesichtsfarbe; die -e Substanz (Med.; der an Nervenzellen reiche Teil des Gehirns u. des Rückenmarks); der Himmel ist [heute] g.; alt und g. werden; sie ist ganz g. geworden (hat graue Haare bekommen); der Himmel ist g. in g. (es ist sehr trübe); [ein Bild] g. in g. (in grauen Farbtönen) malen; ein g. behaarter Kopf; g. melierte Schläfen; ein g. melierter Stoff; eine g. getigerte Katze. 2. (ugs.) sich an der Grenze der Legalität bewegend, nicht ganz korrekt: -e Händler; -er Technologietransfer. 3. trostlos, öde: dem -en Alltag entfliehen; alles erschien ihr g. [und öde]; *alles g. in g. sehen, malen (alles pessimistisch beurteilen, darstellen). 4. [zeitlich weit entfernt u.] unbestimmt: in -er Vorzeit.
grau  

n.
<n. 15> graue Farbe
[Grau]
[Graus]n.
<Adj.; -er, am -(e)sten>
1 farbig aus einer Mischung zwischen schwarz u. weiß; <sinnbildl. für> trostlos, öde, eintönig (Stimmung); unbestimmt (Vorstellung)
2 ;der ~e Alltag; ~es Brot Graubrot; das ~e Einerlei des Alltags; das ~e Elend hat ihn überfallen er ist pessimistischer Stimmung; ~e Eminenz der eigentl. leitende Mann hinter den Kulissen; [urspr. angewendet auf den Ratgeber des Kardinals Richelieu, in der dt. Politik auf den Geheimrat von Holstein]; unser Widersehen liegt in ~er Ferne <fig.> in unbestimmter Zukunft; der Himmel ist heute ganz ~ mit dunklen Wolken bedeckt, regenverhangen; ~er Körper ein Körper mit den gleichen spektralen Eigenschaften wie ein schwarzer Körper, aber mit geringerem Emissionsvermögen; ~er Markt nicht ganz legaler, aber auch nicht verbotener Markt; Graue Panther Gruppe, Partei älterer Bürger, die für ihre Rechte kämpfen; ~er Papagei Graupapagei; ein ~er Pullover, Mantel, Rock; ~e Salbe eine Quecksilber enthaltende Salbe gegen Hautparasiten; seine Schläfen werden ~; die Grauen Schwestern Mitglieder einer 1842 gegründeten Kongregation; ~er Star
Star;2 ~e Substanz die wegen ihres Reichtums an Nervenzellen grau erscheinenden Teile des Gehirns u. des Rückenmarks; ich habe nur eine ~e Vorstellung davon eine unbestimmte V.; in ~er Vorzeit; Graue Wölfe rechtsradikale türkische Organisation; vor ~en Zeiten vor längst vergangener Zeit;
3 aussehen: deine Haut sieht ~ aus sie ist schlecht durchblutet, ihr fehlen frische Luft u. Sonne; ihr Leben erscheint ihr ~ und farblos; ~ werden altern u. graues Haar bekommen; im Dienste ~ geworden; alt und ~ werden; in Ehren ~ werden
4 es sieht ~ in ~ aus es ist trübes, düsteres Wetter; alles ~ in ~ malen <fig.> sich pessimistisch äußern; [<ahd. grao, engl. gray, germ. grewa-; zu idg. gher(ə)-, ghre- „schimmernd, strahlend, glänzend“; verwandt mit Greis]
[grau]
[graus]