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grauen  

Grau|en, das; -s, -:

1.<o. Pl.> Furcht, Entsetzen vor etw. Unheimlichem, Drohendem: ein leises G. erfasst, überläuft jmdn; ein G. vor etw. empfinden; ein G. erregender Anblick; die Unfallstelle bot noch am späten Nachmittag ein Bild des -s.


2.grauenerregendes Ereignis: das G., die G. des Atomkrieges schildern.
1grau|en <sw. V.; hat> [mhd. grāwen, ahd. grāwēn = grau werden; dämmern]:

1.(geh.) dämmern: der Abend graut; ein neuer Tag graut (bricht an); es begann gerade zu g.


2.(selten) grau werden; ergrauen: ihre Haare beginnen zu g.


2grau|en <sw. V.; hat> [mhd. grūwen, ahd. (in)grūēn, H. u.]:
a)<unpers.> jmdn. Grauen empfinden lassen: mir/(seltener:) mich graut, wenn ich an morgen denke; es graut mir heute schon vor der Prüfung;

b)<g. + sich> Grauen empfinden: sich vor einer Begegnung g.; ich graue mich nicht so leicht.
grauen  

Grau|en, das; -s, -; es überkommt ihn ein Grauen (Furcht, Schauder); die Grauen (Schrecken) des Atomkrieges; Grauen erregen; vgl. Grauen erregendgrau|en (Furcht haben); mir, seltener mich graut [es] vor dir

grau|en (dämmern); der Morgen, der Abend graut
grauen  


1. Angst, Entsetzen, Furcht, Graus, Grausen, Grusel, Horror, Panik, Schock, Schreck, Schrecken; (geh.): Schauder, Schauer.

2. (geh.): Gräuel; (bildungsspr.): Apokalypse.

[Grauen]Abend/Morgen werden, anbrechen, dämmern, dunkel/hell werden, Nacht/Tag werden; (geh.): tagen.
[grauen]

Angst/Furcht haben, sich ängstigen, sich entsetzen, sich fürchten, sich grausen, sich gruseln, schaudern, schauern; (ugs.): sich graulen; (ugs. emotional verstärkend): einen Horror haben.
[grauen, sich]
[sich grauen, grauen sich]
grauen  

Grau|en, das; -s, -:

1.<o. Pl.> Furcht, Entsetzen vor etw. Unheimlichem, Drohendem: ein leises G. erfasst, überläuft jmdn; ein G. vor etw. empfinden; ein G. erregender Anblick; die Unfallstelle bot noch am späten Nachmittag ein Bild des -s.


2.grauenerregendes Ereignis: das G., die G. des Atomkrieges schildern.
1grau|en <sw. V.; hat> [mhd. grāwen, ahd. grāwēn = grau werden; dämmern]:

1.(geh.) dämmern: der Abend graut; ein neuer Tag graut (bricht an); es begann gerade zu g.


2.(selten) grau werden; ergrauen: ihre Haare beginnen zu g.


2grau|en <sw. V.; hat> [mhd. grūwen, ahd. (in)grūēn, H. u.]:
a)<unpers.> jmdn. Grauen empfinden lassen: mir/(seltener:) mich graut, wenn ich an morgen denke; es graut mir heute schon vor der Prüfung;

b)<g. + sich> Grauen empfinden: sich vor einer Begegnung g.; ich graue mich nicht so leicht.
grauen  

[sw.V.; hat] [mhd. gruwen, ahd. (in)gruen, H.u.]: a) [unpers.] jmdn. Grauen empfinden lassen: mir/(seltener:) mich graut, wenn ich an morgen denke; es graut mir heute schon vor der Prüfung; b) [g. + sich] Grauen empfinden: sich vor einer Begegnung g.; ich graue mich nicht so leicht.
Grauen  

Grauen, Horror, Horrortrip (umgangssprachlich)
[Horror, Horrortrip]
grauen  

n.
<n.; -s; unz.> Furcht, Schauder, Entsetzen; das ~ des Krieges, der Vernichtung, der Zerstörung; mich erfasste, ergriff, überkam, überlief ein ~; ihn kam ein ~ an, als er …; mit ~ etwas erkennen, kommen sehen, voraussehen
['Grau·en]n.
<V.i.; ist/hat> grau werden, ergrauen (Haar);<schweiz. a.> schimmeln; der Morgen, der Tag graut es wird Tag; <Perf. selten>; der Tag hat gegraut; beim ersten Grauen des Tages [<ahd. grawen „grau werden“; grau]
['grau·en1]

n.
<V.t. u. V.i.; (unpersönl.) od. refl.; hat> mir, <selten> mich graut (es) vor jmdm. od. etwas, ich graue mich vor jmdm. od. etwas ich empfinde Furcht, Entsetzen vor jmdm. od. etwas; mir graut vor dieser Entscheidung, Trennung; ich habe mich davor gegraut [<ahd. (in)gruen „schaudern“; zu idg. ghreu- „zerreiben, zermalmen“; hierzu grausam; verwandt mit Graus, grausen, Greuel, gruseln]
['grau·en2]