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griff  

Grịff, der; -[e]s, -e [mhd., ahd. grif, zu ↑ greifen ]:

1.a)das Greifen; Zugriff: ein rascher, derber, eiserner, kräftiger G.; ein G. an die Heizung, in die Kiste, nach einer Zigarette; sich jmds. Griffen entwinden;

*der G. zu etw. (verhüll.; Hinwendung in einer Art Sucht zu einem Genussmittel, einer Droge): der G. zur Tablette, Zigarette, Flasche; ein G. ins Klo (salopp; ein Missgriff): die Auswahl dieser Band war wohl ein G. ins Klo; mit jmdm., etw. einen guten/glücklichen G. getan haben (mit jmdm., etw. eine gute Wahl getroffen haben); einen G. in die Kasse tun (verhüll.; Geld stehlen);

b)Handgriff, Handhabung: ein geübter, falscher G.; bei ihr sitzt jeder G. (sie ist sehr geschickt); die Soldaten übten ihre -e am Gewehr; sie beherrscht spielend selbst die schwierigsten -e (Fingerstellungen, mit denen jeweils bestimmte Töne auf einem Musikinstrument erzeugt werden können); der Ringer wendete einige verbotene -e (mit Hand od. Arm ausgeführte greifende Bewegungen) an; mit wenigen -en etw. rasch erledigen; das mache ich mit einem G., das ist mit einem G. ([mühelos] im Nu) getan;

*-e kloppen/(seltener:) klopfen (Soldatenspr.; Griffe am Gewehr üben); etw. im G. haben (etw., was mit den Händen getan wird, routinemäßig beherrschen. jmdn., etw. unter Kontrolle haben: die Lehrerin hat ihre Klasse fest im G.); etw. in den G. bekommen/(ugs.:) kriegen (ugs.; in der Lage sein, etw. Schwieriges o. Ä. zu bewältigen, damit fertig zu werden): eine Seuche, die wirtschaftlichen Probleme in den G. bekommen/kriegen.



2.Teil einer Sache in Form einer Klinke, eines Knaufs, eines Henkels, Bügels o. Ä., der ein Zupacken der Hand, ein In-die-Hand-Nehmen ermöglicht: der G. ist lose, ist abgebrochen; der G. des Spazierstocks ist aus Holz, Bambus; den Koffer am G. packen.


3.(Weberei) durch Anfühlen feststellbare Beschaffenheit eines Gewebes: dieser Seidenstoff hat einen besonders weichen G.


4.(Fachspr.) 1Haftung .
grịff: ↑ greifen .
griff  

Grịff, der; -[e]s, -egrịff vgl. greifen
Griff  


1. Handgriff, Handling, Handhabung.

2. Bügel, Henkel, Klinke, Knauf, Knopf, Schaft; (geh.): Heft; (Kunstwiss.):Nodus.

[Griff]
[Griffes, Griffs, Griffe, Griffen]
griff  

Grịff, der; -[e]s, -e [mhd., ahd. grif, zu ↑ greifen]:

1.
a)das Greifen; Zugriff: ein rascher, derber, eiserner, kräftiger G.; ein G. an die Heizung, in die Kiste, nach einer Zigarette; sich jmds. Griffen entwinden;

*der G. zu etw. (verhüll.; Hinwendung in einer Art Sucht zu einem Genussmittel, einer Droge): der G. zur Tablette, Zigarette, Flasche; ein G. ins Klo (salopp; ein Missgriff): die Auswahl dieser Band war wohl ein G. ins Klo; mit jmdm., etw. einen guten/glücklichen G. getan haben (mit jmdm., etw. eine gute Wahl getroffen haben); einen G. in die Kasse tun (verhüll.; Geld stehlen);

b)Handgriff, Handhabung: ein geübter, falscher G.; bei ihr sitzt jeder G. (sie ist sehr geschickt); die Soldaten übten ihre -e am Gewehr; sie beherrscht spielend selbst die schwierigsten -e (Fingerstellungen, mit denen jeweils bestimmte Töne auf einem Musikinstrument erzeugt werden können); der Ringer wendete einige verbotene -e (mit Hand od. Arm ausgeführte greifende Bewegungen) an; mit wenigen -en etw. rasch erledigen; das mache ich mit einem G., das ist mit einem G. ([mühelos] im Nu) getan;

*-e kloppen/(seltener:) klopfen (Soldatenspr.; Griffe am Gewehr üben); etw. im G. haben (etw., was mit den Händen getan wird, routinemäßig beherrschen. jmdn., etw. unter Kontrolle haben: die Lehrerin hat ihre Klasse fest im G.); etw. in den G. bekommen/(ugs.:) kriegen (ugs.; in der Lage sein, etw. Schwieriges o. Ä. zu bewältigen, damit fertig zu werden): eine Seuche, die wirtschaftlichen Probleme in den G. bekommen/kriegen.



2.Teil einer Sache in Form einer Klinke, eines Knaufs, eines Henkels, Bügels o. Ä., der ein Zupacken der Hand, ein In-die-Hand-Nehmen ermöglicht: der G. ist lose, ist abgebrochen; der G. des Spazierstocks ist aus Holz, Bambus; den Koffer am G. packen.


3.(Weberei) durch Anfühlen feststellbare Beschaffenheit eines Gewebes: dieser Seidenstoff hat einen besonders weichen G.


4.(Fachspr.) 1Haftung.
grịff: ↑ greifen.
Griff  

Griff, Griffstück, Handgriff, Schaft, Stiel
[Griffstück, Handgriff, Schaft, Stiel]
griff  

n.
<m. 1>
1 Vorrichtung zum Anfassen, wie Stiel, Kurbel, Henkel (Koffer~), Klinke, Knopf (Tür~), Heft, Knauf (Messer~, Degen~); Hals der Geige, Gitarre, das Greifen, Zupacken, Art des Greifens; <Mus.> das Greifen, Anschlagen von Akkorden, Tönen; <Jägerspr.> Klaue, Kralle (der Raubvögel); <Mil.> bestimmte Bewegung der Hände zum Handhaben von Geräten; <Web.> die Struktur von Gewebe beim Anfühlen
2 ~e kloppen <Soldatenspr.> Gewehrgriffe üben; ein paar ~e machen (auf dem Klavier); einen guten ~ tun <fig.> eine gute Wahl treffen; auf einem Musikinstrument ~e üben
3 ;das war ein falscher ~ <Mus.> der Stoff hat einen harten, weichen ~
4 ;sich am ~ festhalten; etwas im ~ haben <fig.> etwas geschickt, geübt handhaben; einen tiefen ~ in den Beutel tun <fig.> großzügig bezahlen; einen ~ in die Ladenkasse tun <fig.> Geld aus der Kasse stehlen; mit einem einzigen ~ hatte er ihn am Boden, das ist mit einem ~ getan schnell, leicht fertig zu machen; etwas mit ein paar raschen, geübten ~en tun [<ahd. grif, engl. grip; greifen]
[Griff]
[Griffes, Griffs, Griffe, Griffen]n.
greifen
[griff]
[griffes, griffs, griffe, griffen]