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Grille  

Grịl|le, die; -, -n [mhd. grille, ahd. grillo < lat. grillus, lautm.]:

1.den Heuschrecken ähnliches, bes. in der Nacht aktives Insekt, bei dem die männlichen Tiere einen zirpenden Laut hervorbringen: abends zirpten die -n.


2.a)sehr sonderbarer, schrulliger Gedanke, Einfall: sie hat nichts als -n im Kopf;

b)unbegründet trübsinniger Gedanke: meine Furcht können Sie nicht als bloße G. abtun.

Grille  

Grịl|le, die; -, -n (ein Insekt; auch für sonderbarer Einfall; Laune)
Grille  


1. Graspferd[chen], Heimchen, Heupferd, [Heu]schrecke, Zikade; (österr.): Heuschreck; (ugs.): Grashüpfer, Heuspringer; (landsch.): Zirpe.

2. Anfall, Anwandlung, Eigenart, Einfall, Erleuchtung, Flause, Idee, Intuition, Kapriole, Laune, Marotte, Schrulle; (geh.): Eingebung, Kaprice; (bildungsspr.): Inspiration; (bildungsspr., oft abwertend): Allüre; (nordd.): Grabben.

[Grille]
[Grillen]
Grille  

Grịl|le, die; -, -n [mhd. grille, ahd. grillo < lat. grillus, lautm.]:

1.den Heuschrecken ähnliches, bes. in der Nacht aktives Insekt, bei dem die männlichen Tiere einen zirpenden Laut hervorbringen: abends zirpten die -n.


2.
a)sehr sonderbarer, schrulliger Gedanke, Einfall: sie hat nichts als -n im Kopf;

b)unbegründet trübsinniger Gedanke: meine Furcht können Sie nicht als bloße G. abtun.

Grille  

n.
<f. 19> Angehörige einer Gruppe der Heuschrecken, den Laubheuschrecken ähnlich, meist in selbst gegrabenen Gängen lebend: Grylloidea; <fig.> Laune, Schrulle, wunderl. Einfall; ich höre eine ~ zirpen; ~n fangen <fig., umg.> trüber Stimmung sein; das ist so eine ~ von ihm <fig.> jmdm. die ~n verjagen <fig.; umg.> ihn fröhlich stimmen; ~n im Kopf haben <fig.; umg.> wunderl. Gedanken, törichte Sorgen haben; [<ahd. grillo <lat. grillus <grch. gryllos „Heuschrecke“; Übertragung auf „Laune, Einfall“ im 16. Jh. nach dem Aberglauben von einem Krankheitsdämon in Gestalt des Insekts]
['Gril·le]
[Grillen]