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Hölle  

Họ̈l|le, die; -, -n <Pl. selten> [1: mhd. helle, ahd. hell[i]a, wahrsch. urspr. = die Bergende, verw. mit ↑ hehlen ; 2: eigtl. = Raum, in dem man etw. »bergen« kann]:

1.a)<o. Pl.> (Rel.) Ort der ewigen Verdammnis für die Sünder; Reich des Teufels: die Schrecken der H.; in die H. kommen, zur H. fahren (verdammt werden);

*jmdn. zur H. wünschen (geh.; jmdn., über den man sich ärgert, aus der Welt wünschen); zur H. mit jmdm., etw. (als heftige Verwünschung in Bezug auf jmdn., etw. [Negatives], von dem man wünscht, dass er, es nicht [mehr] da wäre, nicht mehr existierte): zur H. mit den Verrätern!;

b)Ort, Zustand großer Qualen; etwas Schreckliches, Furchteinflößendes, Unerträgliches: sie hat bei ihm die H.;

*die grüne H. (der Urwald); die H. ist los (ugs.; es herrscht [irgendwo] große Aufregung, wildes Durcheinander, unerträglicher Lärm; es geht turbulent zu); jmdm. das Leben zur H. machen (jmdm. das Leben unerträglich machen); jmdm. die H. heißmachen (ugs.; jmdm. [durch Drohungen, mit einem Anliegen o. Ä.] heftig zusetzen).



2.(landsch.) in alten [Bauern]häusern (mit einer Sitzbank versehener) enger Raum zwischen Kachelofen u. Wand.
Hölle  

Họ̈l|le, die; -, -n
Hölle  

a) Reich des Teufels; (bildungsspr.): Inferno; (dichter.): Ort der ewigen Pein; (bibl.): Reich der Finsternis; (jüd.-neutest.): Gehenna; (christl. Theol.): Ort der Verdammnis; (Volksk.): Nobiskrug.

b) Martyrium, Qual, Tortur; (geh.): Marter, Pein; (ugs. emotional verstärkend): Höllenpein, Höllenqual.

[Hölle]
[Höllen, Hoelle]
Hölle  

Họ̈l|le, die; -, -n <Pl. selten> [1: mhd. helle, ahd. hell[i]a, wahrsch. urspr. = die Bergende, verw. mit ↑ hehlen; 2: eigtl. = Raum, in dem man etw. »bergen« kann]:

1.
a)<o. Pl.> (Rel.) Ort der ewigen Verdammnis für die Sünder; Reich des Teufels: die Schrecken der H.; in die H. kommen, zur H. fahren (verdammt werden);

*jmdn. zur H. wünschen (geh.; jmdn., über den man sich ärgert, aus der Welt wünschen); zur H. mit jmdm., etw. (als heftige Verwünschung in Bezug auf jmdn., etw. [Negatives], von dem man wünscht, dass er, es nicht [mehr] da wäre, nicht mehr existierte): zur H. mit den Verrätern!;

b)Ort, Zustand großer Qualen; etwas Schreckliches, Furchteinflößendes, Unerträgliches: sie hat bei ihm die H.;

*die grüne H. (der Urwald); die H. ist los (ugs.; es herrscht [irgendwo] große Aufregung, wildes Durcheinander, unerträglicher Lärm; es geht turbulent zu); jmdm. das Leben zur H. machen (jmdm. das Leben unerträglich machen); jmdm. die H. heißmachen (ugs.; jmdm. [durch Drohungen, mit einem Anliegen o. Ä.] heftig zusetzen).



2.(landsch.) in alten [Bauern]häusern (mit einer Sitzbank versehener) enger Raum zwischen Kachelofen u. Wand.
Hölle  

n.
<f. 19; unz.> Ort der Qual u. Pein für Sünder; <fig.> Ort großer Qual; die Qual selbst; Abfallloch im Schneidertisch; <süddt.> Raum zwischen Ofen u. Wand; Ausgeburt der ~ schreckliches, Furcht einflößendes Wesen; der Fürst der ~ der Teufel; der ~ der Schlacht entkommen sein; er hat dort die ~ es geht ihm dort sehr schlecht, er muss sehr viel leiden; sein: dort ist die ~ los dort tobt ein heftiges Unwetter, sind gefährl. Unruhen, ist ein lärmendes Durcheinander u.Ä.; das Leben dort ist eine ~; jmdm. die ~ heiß machen jmdn. einschüchtern, jmdm. eindringl. ins Gewissen reden; jmdm. das Leben zur ~ machen; fahr, scher dich zur ~! <derb> mach, dass du fortkommst!; jmdn. zur ~ wünschen jmdn. verwünschen; der Weg zur ~ ist mit guten Vorsätzen gepflastert <sprichwörtl.> was nützen alle guten Vorsätze, wenn man sich nicht daran hält; [<ahd. hell(i)a, engl. hell, got. halja; hierzu Hel, der Name der Totengöttin; zu germ. *hel-, *hal- „verbergen“; hehlen]
['Höl·le]
[Höllen]