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Hülle  

Hụ̈l|le, die; -, -n [mhd. hülle = Umhüllung; Mantel; Kopftuch, ahd. hulla = Kopftuch, zu ↑ hüllen ]:

1.a)etw., worin etw. (zum Schutz o. Ä.) verpackt, womit etw. bedeckt, verhüllt ist: die H. von etw. abstreifen;

b)etw., was für die Aufbewahrung o. Ä. von Gegenständen vorgesehen ist u. in der Form diesen angepasst ist, sie fest umschließt: eine H. für einen Ausweis; die fleischliche, leibliche, irdische H. (dichter.; der Körper des Menschen [im Gegensatz zu der nicht materiellen Seele]);

*die sterbliche H. (geh. verhüll.; der Leichnam eines Menschen).



2.a)(ugs. scherzh.) Kleidungsstück [das jmd. anhat]: sich aus seinen -n schälen (sich entkleiden); seine, die H. abstreifen (sich entkleiden); seine, die -n fallen lassen (sich [fast] nackt ausziehen 2 b );

b)

*in H. und Fülle, (geh.:) die H. und Fülle (in großer Menge, im Überfluss; urspr.: Kleidung [= Hülle] u. Nahrung [= Füllung des Magens], bezogen auf das Allernotwendigste zum Lebensunterhalt; »Fülle« später umgedeutet zu »Überfluss«).



3.(Bot.) Hüllkelch.
Hülle  

Hụ̈l|le, die; -, -n
Hülle  

a) Einhüllung, Schutzhülle, Überzug, Umhüllung; (veraltend): Schoner.

b) Etui, Futteral, Hülse, Umschlag, Verpackung.

[Hülle]
[Hüllen, Huelle, Huellen]

in Hülle und Fülle
ausgiebig, im Überfluss, in großer Menge/Zahl, in reichem Maße, massenweise, mehr als genug/genügend, nicht zu knapp, reichlich, überreichlich, üppig; (geh.): ein gerüttelt Maß; (ugs.): in rauen Mengen, massig, wie Sand am Meer; (emotional): sattsam; (oft emotional): massenhaft; (oft abwertend): zur Genüge.
[• Hülle]
[Hüllen, Huelle, Huellen]
Hülle  

Hụ̈l|le, die; -, -n [mhd. hülle = Umhüllung; Mantel; Kopftuch, ahd. hulla = Kopftuch, zu ↑ hüllen]:

1.
a)etw., worin etw. (zum Schutz o. Ä.) verpackt, womit etw. bedeckt, verhüllt ist: die H. von etw. abstreifen;

b)etw., was für die Aufbewahrung o. Ä. von Gegenständen vorgesehen ist u. in der Form diesen angepasst ist, sie fest umschließt: eine H. für einen Ausweis; die fleischliche, leibliche, irdische H. (dichter.; der Körper des Menschen [im Gegensatz zu der nicht materiellen Seele]);

*die sterbliche H. (geh. verhüll.; der Leichnam eines Menschen).



2.
a)(ugs. scherzh.) Kleidungsstück [das jmd. anhat]: sich aus seinen -n schälen (sich entkleiden); seine, die H. abstreifen (sich entkleiden); seine, die -n fallen lassen (sich [fast] nackt ausziehen 2 b);

b)

*in H. und Fülle, (geh.:) die H. und Fülle (in großer Menge, im Überfluss; urspr.: Kleidung [= Hülle] u. Nahrung [= Füllung des Magens], bezogen auf das Allernotwendigste zum Lebensunterhalt; »Fülle« später umgedeutet zu »Überfluss«).



3.(Bot.) Hüllkelch.
Hülle  

Abdeckung, Hülle, Umschlag
[Abdeckung, Umschlag]
Hülle  

n.
<f. 19> Umhüllung; das, was etwas anderes umhüllt, einhüllt, Kleidung, Decke, Schleier; Hülse, Schale; abgestreifte Haut; Briefumschlag; bei zusammengesetzten Dolden die Gesamtheit der Tragblätter, in deren Achseln sich die Teilinfloreszenzen entwickeln; Briefbogen und ~n; eine undurchdringliche ~ des Schweigens <fig.> seine ~n abstreifen, fallen lassen seine Kleidung; irdische, sterbliche ~ Leib des Toten; wärmende ~n warme Kleidung; in ~ und Fülle vorhanden sein, etwas in ~ und Fülle haben in großer Menge; [<ahd. hulla; hehlen]
['Hül·le]
[Hüllen]