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haften  

1hạf|ten <sw. V.; hat> [mhd. haften, ahd. haftēn, wahrsch. zu dem unter ↑ -haft genannten adj. Part.]:
a)aufgrund seiner Haftfähigkeit [in bestimmter Weise] an, auf etw. festkleben: das Klebeband, das Etikett haftet gut, schlecht; das Pflaster haftete nicht auf der feuchten Haut;

b)sich [hartnäckig] an, auf der Oberfläche von etw., in einem Material festgesetzt haben: Staub, Schmutz, Farbe haftet an den Schuhen, war an den Schuhen h. geblieben; das Parfüm haftet lange auf der Haut; ein Makel haftet an ihm (er ist mit einem Makel behaftet, trägt einen Makel an sich); haftende Eindrücke; von den Vorlesungen und Vorträgen ist nicht viel h. geblieben;

c)(in Bezug auf die Reifen eines Autos) Bodenhaftung haben: auf der regennassen Straße haften die Reifen schlecht.


2hạf|ten <sw. V.; hat> [mhd. (Rechtsspr.) haften = bürgen, identisch mit 1↑ haften , Bedeutungsentwicklung wohl in Anlehnung an 1↑ Haft ]:
a)für jmdn., jmds. Handlungen, für etw. die 2Haftung tragen, im Falle eines eintretenden Schadens o. Ä. Ersatz leisten müssen: Eltern haften für ihre Kinder; wir haften nicht für Ihre Garderobe; die Transportfirma haftet für Beschädigungen; für jmds. Schulden h. (Rechtsspr.; bürgen, Sicherheit leisten);

b)(Rechtsspr.; Wirtsch.) als Gesellschafter eines Unternehmens, als Unternehmen in bestimmter Weise mit seinem Vermögen eintreten müssen: beschränkt, unbeschränkt, einzeln, gesamtschuldnerisch, mit seinem Vermögen h.; ein persönlich haftender Gesellschafter; auf Schadenersatz h. (Rechtsspr.; im Hinblick auf Schadenersatz die Haftung tragen);

c)für jmdn., etw. einem anderen gegenüber verantwortlich sein, einstehen müssen: er haftet [mir] dafür, dass niemandem etw. zustößt.
haften  

anhaften, ankleben, festkleben, festsitzen, halten, kleben; (ugs.): pappen; (landsch.): anpappen, backen, festbacken, kleiben; (bayr., österr.): anpicken.
[1haften]
[hafte, haftest, haftet, haftete, haftetest, hafteten, haftetet, haft, gehaftet, haftend]

a) aufkommen, die Haftung tragen, Ersatz leisten müssen; (Rechtsspr.): bürgen; (Wirtsch.): Sicherheit leisten; (Kaufmannsspr.): Garantie leisten/übernehmen.

b) die Folgen/die Verantwortung tragen, einstehen müssen, garantieren, geradestehen, gewährleisten, verantworten müssen, verantwortlich sein, sich verbürgen; (ugs.): die/seine Hand ins Feuer legen.

[2haften]
[hafte, haftest, haftet, haftete, haftetest, hafteten, haftetet, haft, gehaftet, haftend]
haften  

1hạf|ten <sw. V.; hat> [mhd. haften, ahd. haftēn, wahrsch. zu dem unter ↑ -haft genannten adj. Part.]:
a)aufgrund seiner Haftfähigkeit [in bestimmter Weise] an, auf etw. festkleben: das Klebeband, das Etikett haftet gut, schlecht; das Pflaster haftete nicht auf der feuchten Haut;

b)sich [hartnäckig] an, auf der Oberfläche von etw., in einem Material festgesetzt haben: Staub, Schmutz, Farbe haftet an den Schuhen, war an den Schuhen h. geblieben; das Parfüm haftet lange auf der Haut; ein Makel haftet an ihm (er ist mit einem Makel behaftet, trägt einen Makel an sich); haftende Eindrücke; von den Vorlesungen und Vorträgen ist nicht viel h. geblieben;

c)(in Bezug auf die Reifen eines Autos) Bodenhaftung haben: auf der regennassen Straße haften die Reifen schlecht.


2hạf|ten <sw. V.; hat> [mhd. (Rechtsspr.) haften = bürgen, identisch mit 1↑ haften, Bedeutungsentwicklung wohl in Anlehnung an 1↑ Haft]:
a)für jmdn., jmds. Handlungen, für etw. die 2Haftung tragen, im Falle eines eintretenden Schadens o. Ä. Ersatz leisten müssen: Eltern haften für ihre Kinder; wir haften nicht für Ihre Garderobe; die Transportfirma haftet für Beschädigungen; für jmds. Schulden h. (Rechtsspr.; bürgen, Sicherheit leisten);

b)(Rechtsspr.; Wirtsch.) als Gesellschafter eines Unternehmens, als Unternehmen in bestimmter Weise mit seinem Vermögen eintreten müssen: beschränkt, unbeschränkt, einzeln, gesamtschuldnerisch, mit seinem Vermögen h.; ein persönlich haftender Gesellschafter; auf Schadenersatz h. (Rechtsspr.; im Hinblick auf Schadenersatz die Haftung tragen);

c)für jmdn., etw. einem anderen gegenüber verantwortlich sein, einstehen müssen: er haftet [mir] dafür, dass niemandem etw. zustößt.
haften  

[sw.V.; hat] [mhd. haften, ahd. haften, wahrsch. zu dem unter -haft genannten adj. Part.]: a) aufgrund seiner Haftfähigkeit [in bestimmter Weise] an, auf etw. festkleben: das Klebeband, das Etikett haftet gut, schlecht; das Pflaster haftete nicht auf der feuchten Haut; b) sich [hartnäckig] an, auf der Oberfläche von etw., in einem Material festgesetzt haben: Staub, Schmutz, Farbe haftet an den Schuhen, war an den Schuhen h. geblieben; das Parfüm haftet lange auf der Haut; Ü ein Makel haftet an ihm (er ist mit einem Makel behaftet, trägt einen Makel an sich); haftende Eindrücke; von den Vorlesungen und Vorträgen ist nicht viel h. geblieben; c) (in Bezug auf die Reifen eines Autos) Bodenhaftung haben: auf der regennassen Straße haften die Reifen schlecht.
haften  

haften, kleben
[kleben]
haften  

v.
<V.i.; hat> festhängen, festsitzen, kleben; das Pflaster haftet gut, schlecht, nicht; das Pflaster haftet an der Haut; an den Schuhen haftet Schmutz, Teer; für etwas oder jmdn. ~ bürgen, verantwortlich sein, bei Verlust dafür aufkommen; Sie ~ mir dafür, dass nichts passiert; für einen Betrag, eine Summe ~; im Gedächtnis ~ eingeprägt bleiben; ~der Gesellschafter G., der für Schulden mit seinem Vermögen aufkommt; beschränkt ~der Gesellschafter G., der für Schulden nur in Höhe seines Anteils aufzukommen hat; [<ahd. haften „befestigt sein, anhangen, festkleben“; zu ahd. haft „gefangen, behaftet, von etwas eingenommen, verbunden“; …haft]
['haf·ten]
[hafte, haftest, haftet, haften, haftete, haftetest, hafteten, haftetet, haft, gehaftet, haftend]