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haken  

Ha|ken, der; -s, - [mhd. hāke(n), ahd. hāko, urspr. wohl auch = Spitze, Pflock]:

1.a)winkelig od. rund gebogenes Stück Metall, Holz od. Kunststoff zum Anhaken, Festhaken von etw.: ein eiserner H.; einen H. in die Wand schlagen; kein Fisch geht an den H. (Angelhaken); den Mantel an, auf einen H. (Kleiderhaken) hängen; das Bild vom H. (Bilderhaken) nehmen;

*einen H. schlagen ([von einem Hasen] im Laufen plötzlich die Richtung ändern, um Verfolger zu täuschen u. dadurch Vorsprung zu gewinnen); etw. auf den H. nehmen (etw. abschleppen 1 a ); mit H. und Ösen(ugs., auch Sport Jargon; mit allen erdenklichen, fairen wie unfairen Mitteln): es war ein Spiel mit H. und Ösen;

b)hakenförmiges grafisches Zeichen: die Lehrerin machte einen H. hinter seinen Namen.



2.(ugs.) verborgene Schwierigkeit; etw. [zunächst nicht Erkanntes], was eine Sache, die Lösung eines Problems o. Ä. erschwert, behindert: da liegt, sitzt der H.; es gibt einen H. [dabei]; das Angebot hat [irgend]einen H.


3.(Boxen) mit angewinkeltem Arm von unten nach oben geführter Schlag: er wurde von einem linken H. getroffen.


4.(Jägerspr.) a)Eckzahn im Oberkiefer des Rotwildes;

b)<Pl.> Eckzähne des weiblichen Wildschweins in Ober- u. Unterkiefer.

ha|ken <sw. V.; hat> [spätmhd. haken]:

1.mit einem Haken an etw. hängen, befestigen: die Feldflasche an das Koppel h.


2.hakenförmig um etw. legen, in etw. hängen: den Daumen in die Westentasche h.


3.hängen bleiben, klemmen: der Schlüssel hakt im Schloss; es hakt (ugs.; es geht nicht weiter; die Sache geht nicht voran).


4.(Sport) a)(Eishockey) mit der Krümmung des Stocks, dem abgewinkelten unteren Ende des Schlägers behindern, zurückhalten: den durchbrechenden Stürmer h.;

b)(Fußball) den Gegner von hinten beim Spielen des Balls am Weiterlaufen hindern, indem man ihm mit angewinkeltem Fuß ein Bein od. beide Beine wegzuziehen versucht.

haken  

Ha|ken, der; -s, -ha|ken
Haken  

Aber, kritischer Punkt, Pferdefuß, Problem, Problematik, Schwierigkeit, strittiger Punkt; (bildungsspr.): Krux.
[Haken]
[Hakens]
haken  

Ha|ken, der; -s, - [mhd. hāke(n), ahd. hāko, urspr. wohl auch = Spitze, Pflock]:

1.
a)winkelig od. rund gebogenes Stück Metall, Holz od. Kunststoff zum Anhaken, Festhaken von etw.: ein eiserner H.; einen H. in die Wand schlagen; kein Fisch geht an den H. (Angelhaken); den Mantel an, auf einen H. (Kleiderhaken) hängen; das Bild vom H. (Bilderhaken) nehmen;

*einen H. schlagen ([von einem Hasen] im Laufen plötzlich die Richtung ändern, um Verfolger zu täuschen u. dadurch Vorsprung zu gewinnen); etw. auf den H. nehmen (etw. abschleppen 1 a); mit H. und Ösen(ugs., auch Sport Jargon; mit allen erdenklichen, fairen wie unfairen Mitteln): es war ein Spiel mit H. und Ösen;

b)hakenförmiges grafisches Zeichen: die Lehrerin machte einen H. hinter seinen Namen.



2.(ugs.) verborgene Schwierigkeit; etw. [zunächst nicht Erkanntes], was eine Sache, die Lösung eines Problems o. Ä. erschwert, behindert: da liegt, sitzt der H.; es gibt einen H. [dabei]; das Angebot hat [irgend]einen H.


3.(Boxen) mit angewinkeltem Arm von unten nach oben geführter Schlag: er wurde von einem linken H. getroffen.


4.(Jägerspr.)
a)Eckzahn im Oberkiefer des Rotwildes;

b)<Pl.> Eckzähne des weiblichen Wildschweins in Ober- u. Unterkiefer.

ha|ken <sw. V.; hat> [spätmhd. haken]:

1.mit einem Haken an etw. hängen, befestigen: die Feldflasche an das Koppel h.


2.hakenförmig um etw. legen, in etw. hängen: den Daumen in die Westentasche h.


3.hängen bleiben, klemmen: der Schlüssel hakt im Schloss; es hakt (ugs.; es geht nicht weiter; die Sache geht nicht voran).


4.(Sport)
a)(Eishockey) mit der Krümmung des Stocks, dem abgewinkelten unteren Ende des Schlägers behindern, zurückhalten: den durchbrechenden Stürmer h.;

b)(Fußball) den Gegner von hinten beim Spielen des Balls am Weiterlaufen hindern, indem man ihm mit angewinkeltem Fuß ein Bein od. beide Beine wegzuziehen versucht.

haken  

[sw.V.; hat] [spätmhd. haken]: 1. mit einem Haken an etw. hängen, befestigen: die Feldflasche an das Koppel h. 2. hakenförmig um etw. legen, in etw. hängen: den Daumen in die Westentasche h. 3. hängen bleiben, klemmen: der Schlüssel hakt im Schloss; Ü es hakt (ugs.; es geht nicht weiter; die Sache geht nicht voran). 4. (Sport) a) (Eishockey, Hockey, Polo) mit der Krümmung des Stocks, dem abgewinkelten unteren Ende des Schlägers behindern, zurückhalten: den durchbrechenden Stürmer h.; b) (Fußball) den Gegner von hinten beim Spielen des Balles, am Weiterlaufen hindern, indem man ihm mit angewinkeltem Fuß ein Bein od. beide Beine wegzuziehen versucht.
Haken  

Haken (umgangssprachlich), Pferdefuß (umgangssprachlich)
[Pferdefuß]
haken  

n.
<m. 4> Gegenstand mit gebogener Spitze zum Festhalten (Angel~), Aufhängen (Bilder~, Kleider~, Wurst~), Heran- od. Wegziehen (Schür~); <fig.> Winkel, Ecke; Schriftzeichen od. Teil davon (U-~); Schnörkel; <Boxsp.> Schlag mit hakenartig gewinkeltem Arm (Kinn~); <Jägerspr.> = Grandel (Hirsch~); Eckzahn der Bache im Ober- u. Unterkiefer; ~ und Öse; die Sache hat einen ~ <fig.> eine Schwierigkeit, einen verborgenen Nachteil; einen ~ schlagen plötzlich die Richtung ändern, bes. auf der Flucht; da steckt der ~! <fig.> der Fehler, die Schwierigkeit; linker, rechter ~ <Boxsp.> ein Bild hängt am ~; den Mantel an den ~ hängen; einen ~ an einen Buchstaben machen; einen ~ ans Kleid nähen; die Jacke wird mit einem ~ geschlossen; den Hut vom ~ nehmen [<ahd. hako, engl. hook; zu idg. *kek- „Haken, Spitze, Pflock“]
['Ha·ken]
[Hakens]n.
<V.; hat>
1 <V.t.> mit einem Haken anhängen, befestigen, mit einem Haken fassen
2 <V.i.> wie an einem Haken festhängen, verklemmt sein; der Schlüssel hakt an einer Stelle lässt sich nicht weiterdrehen;
['ha·ken]
[hakens]