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Hampelmann  

Hạm|pel|mann, der; -[e]s, ...männer [zu ↑ hampeln ]:

1.a)aus Holz, Pappe od. dgl. hergestelltes, an die Wand zu hängendes Kinderspielzeug in Gestalt eines Mannes (bes. eines Kaspers, einer Märchenfigur od. dgl.), der, wenn man an einem daran befestigten Faden zieht, Arme u. Beine waagerecht vom Körper abspreizt u. Unterschenkel u. Unterarme nach unten baumeln lässt: ein bunter, hölzerner H.; in seiner Klasse spielte er den H.;

b)(ugs. abwertend) schwacher, willenloser Mensch, der leicht zu lenken u. zu beeinflussen ist: dieser H. plappert nur nach, was der Chef sagt;

*jmdn. zu einem, seinem H. machen; einen H. aus jmdm. machen (jmdn. ganz von sich abhängig machen, zu einem willenlosen, gefügigen Werkzeug machen): lass dich doch nicht zu seinem H. machen!



2.a) (Handball) Abwehraktion des Torwarts, bei der er im Sprung die Arme seitlich nach oben streckt u. die Beine abspreizt: der H. ist immer noch eine der besten Möglichkeiten der Abwehr im Hallenhandballtor;

b)(Gymnastik) Übung, bei der man aus der Grundstellung in eine leichte Grätsche springt, gleichzeitig beide Arme seitlich hochschwingt, über dem Kopf in die Hände klatscht u. anschließend wieder die Ausgangsposition einnimmt.

Hampelmann  

Hạm|pel|mann Plur. ...männer
Hampelmann  

Hạm|pel|mann, der; -[e]s, ...männer [zu ↑ hampeln]:

1.
a)aus Holz, Pappe od. dgl. hergestelltes, an die Wand zu hängendes Kinderspielzeug in Gestalt eines Mannes (bes. eines Kaspers, einer Märchenfigur od. dgl.), der, wenn man an einem daran befestigten Faden zieht, Arme u. Beine waagerecht vom Körper abspreizt u. Unterschenkel u. Unterarme nach unten baumeln lässt: ein bunter, hölzerner H.; in seiner Klasse spielte er den H.;

b)(ugs. abwertend) schwacher, willenloser Mensch, der leicht zu lenken u. zu beeinflussen ist: dieser H. plappert nur nach, was der Chef sagt;

*jmdn. zu einem, seinem H. machen; einen H. aus jmdm. machen (jmdn. ganz von sich abhängig machen, zu einem willenlosen, gefügigen Werkzeug machen): lass dich doch nicht zu seinem H. machen!



2.
a) (Handball) Abwehraktion des Torwarts, bei der er im Sprung die Arme seitlich nach oben streckt u. die Beine abspreizt: der H. ist immer noch eine der besten Möglichkeiten der Abwehr im Hallenhandballtor;

b)(Gymnastik) Übung, bei der man aus der Grundstellung in eine leichte Grätsche springt, gleichzeitig beide Arme seitlich hochschwingt, über dem Kopf in die Hände klatscht u. anschließend wieder die Ausgangsposition einnimmt.

Hampelmann  

n.
<m. 2u> durch Ziehen an einem Faden bewegl., flache Gliederpuppe; <fig.> wankelmütiger, leicht zu beeinflussender, nicht ernst zu nehmender Mensch
['Ham·pel·mann]
[Hampelmannes, Hampelmanne, Hampelmänner, Hampelmännern]