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Handwerk  

Hạnd|werk, das; -s, -e [mhd. hantwerc = Werk der Hände, Kunstwerk; Gewerbe, Zunft, ahd. hantwerc(h)]:

1.a)[selbstständige] berufsmäßig ausgeübte Tätigkeit, die in einem durch Tradition geprägten Ausbildungsgang erlernt wird u. die in einer manuellen, mit Handwerkszeug ausgeführten produzierenden od. reparierenden Arbeit besteht: ein bodenständiges, Holz verarbeitendes, künstlerisches H.; das H. des Schneiders, Töpfers; ein H. ausüben, [be]treiben, [er]lernen; H. hat goldenen Boden (ein Handwerksberuf bietet die Gewähr für ein gesichertes Auskommen); Klappern gehört zum H. (wer als Gewerbetreibender Erfolg haben will, kann auf Werbung nicht verzichten);

b)jmds. Beruf, Tätigkeit; Arbeit [mit der sich jmd. ernährt]: das Umgraben ist ein mühsames H.; sein H. beherrschen, kennen, verstehen (in seinem Beruf tüchtig sein);

*jmdm. das H. legen (jmds. üblem Treiben ein Ende setzen; urspr. bezogen auf einen Handwerker, der sich gegen Vorschriften der Innung verging u. der dafür mit einem Verbot, sein Handwerk weiter auszuüben, bestraft wurde): dem Einbrechertrio konnte endlich das H. gelegt werden; jmdm. ins H. pfuschen (sich in einem Bereich betätigen, für den ein anderer zuständig ist; urspr. bezogen auf jmdn., der ein Handwerk ausübte, ohne der Zunft anzugehören).



2.<o. Pl.> Berufsstand der Handwerker: Handel, Industrie und H.
Handwerk  

Hạnd|werk
Handwerk  

a) Handwerk, Gewerbe.

b) Arbeit, Beruf, berufliche Tätigkeit, Beschäftigung, Metier; (ugs.): Job; (österr., sonst veraltend): Profession.

[Handwerk]
[Handwerkes, Handwerks, Handwerke, Handwerken]
Handwerk  

Allgemein
Sonstige Begriffe
In Deutschland ist das Handwerk, gemessen am Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt (ca. 9 %), nach der Industrie der zweitgr
Handwerk  

Hạnd|werk, das; -s, -e [mhd. hantwerc = Werk der Hände, Kunstwerk; Gewerbe, Zunft, ahd. hantwerc(h)]:

1.
a)[selbstständige] berufsmäßig ausgeübte Tätigkeit, die in einem durch Tradition geprägten Ausbildungsgang erlernt wird u. die in einer manuellen, mit Handwerkszeug ausgeführten produzierenden od. reparierenden Arbeit besteht: ein bodenständiges, Holz verarbeitendes, künstlerisches H.; das H. des Schneiders, Töpfers; ein H. ausüben, [be]treiben, [er]lernen; H. hat goldenen Boden (ein Handwerksberuf bietet die Gewähr für ein gesichertes Auskommen); Klappern gehört zum H. (wer als Gewerbetreibender Erfolg haben will, kann auf Werbung nicht verzichten);

b)jmds. Beruf, Tätigkeit; Arbeit [mit der sich jmd. ernährt]: das Umgraben ist ein mühsames H.; sein H. beherrschen, kennen, verstehen (in seinem Beruf tüchtig sein);

*jmdm. das H. legen (jmds. üblem Treiben ein Ende setzen; urspr. bezogen auf einen Handwerker, der sich gegen Vorschriften der Innung verging u. der dafür mit einem Verbot, sein Handwerk weiter auszuüben, bestraft wurde): dem Einbrechertrio konnte endlich das H. gelegt werden; jmdm. ins H. pfuschen (sich in einem Bereich betätigen, für den ein anderer zuständig ist; urspr. bezogen auf jmdn., der ein Handwerk ausübte, ohne der Zunft anzugehören).



2.<o. Pl.> Berufsstand der Handwerker: Handel, Industrie und H.
Handwerk  

n.
<n. 11> gewerbl. Tätigkeit, bei der im Wesentl. mit der Hand u. einfachen Werkzeugen gearbeitet wird; Stand, Zunft der Handwerker; handwerkliches, <auch> berufl. Können; ~ hat goldenen Boden <Sprichw.> H. ist eine rechtschaffene Sache, die auch etwas einbringt; ein ~ ausüben, betreiben, erlernen; Gott grüße das ehrbare, ehrsame ~! (Gruß des auf Wanderschaft befindl. Gesellen bei der Einkehr bei Zunftgenossen); man muss ihm das ~ legen <fig.> ihn an schädlichem Treiben (urspr.: unzünftiger Arbeit) hindern; er versteht sein ~ er leistet etwas in seinem Beruf; jmdm. ins ~ pfuschen <fig.> sich ungefragt u. ungeschickt in ein fremdes Tätigkeitsfeld einmischen;
['Hand·werk]
[Handwerkes, Handwerks, Handwerke, Handwerken]