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Haube  

Hau|be, die; -, -n [mhd. hūbe, ahd. hūba, zu 1↑ hoch in dessen urspr. Bed. »gewölbt, (nach oben) gebogen«, eigtl. = die Gebogene]:

1.a)aus weichem od. gestärktem, oft gefälteltem Stoff gefertigte, dem Kopf angepasste [die Ohren bedeckende] Kopfbedeckung für eine weibliche Person: die -n der Krankenschwestern, einer Volkstracht; eine H. tragen; die Berge haben weiße -n aufgesetzt (auf den Berggipfeln ist Schnee gefallen);

*[die folgenden Wendungen beziehen sich auf die Haube als früher zur Tracht gehörende Kopfbedeckung verheirateter Frauen] unter die H. kommen (ugs. scherzh.; von jmdm. geheiratet werden): die jüngste Tochter ist nun auch unter die H. gekommen; unter der H. sein (ugs. scherzh.; verheiratet sein); jmdn. unter die H. bringen (ugs. scherzh.; jmdn. mit jmdm. verheiraten);

b)(südd., österr.) [Woll]mütze: dem Kind eine H. aufsetzen;

c)(hist.) Kopfbedeckung eines Kriegers; Sturm-, Pickelhaube.



2.a)(Kfz-W.) kurz für ↑ Motorhaube : die H. schließt nicht; viel Kraft unter der H. haben ([von einem Auto] einen starken Motor haben);

b)kurz für ↑ Trockenhaube : sie musste [beim Friseur] vierzig Minuten unter der H. sitzen;

c)(Zool.) Büschel von schmückenden Kopffedern bei einigen Vögeln;

d)schützende od. schmückende Bedeckung über etw.: den Kaffee unter der H. (dem Kaffeewärmer) warm halten.

Haube  

Hau|be, die; -, -n (österr. auch für Mütze)
Haube  

Hau|be, die; -, -n [mhd. hūbe, ahd. hūba, zu 1↑ hoch in dessen urspr. Bed. »gewölbt, (nach oben) gebogen«, eigtl. = die Gebogene]:

1.
a)aus weichem od. gestärktem, oft gefälteltem Stoff gefertigte, dem Kopf angepasste [die Ohren bedeckende] Kopfbedeckung für eine weibliche Person: die -n der Krankenschwestern, einer Volkstracht; eine H. tragen; die Berge haben weiße -n aufgesetzt (auf den Berggipfeln ist Schnee gefallen);

*[die folgenden Wendungen beziehen sich auf die Haube als früher zur Tracht gehörende Kopfbedeckung verheirateter Frauen] unter die H. kommen (ugs. scherzh.; von jmdm. geheiratet werden): die jüngste Tochter ist nun auch unter die H. gekommen; unter der H. sein (ugs. scherzh.; verheiratet sein); jmdn. unter die H. bringen (ugs. scherzh.; jmdn. mit jmdm. verheiraten);

b)(südd., österr.) [Woll]mütze: dem Kind eine H. aufsetzen;

c)(hist.) Kopfbedeckung eines Kriegers; Sturm-, Pickelhaube.



2.
a)(Kfz-W.) kurz für ↑ Motorhaube: die H. schließt nicht; viel Kraft unter der H. haben ([von einem Auto] einen starken Motor haben);

b)kurz für ↑ Trockenhaube: sie musste [beim Friseur] vierzig Minuten unter der H. sitzen;

c)(Zool.) Büschel von schmückenden Kopffedern bei einigen Vögeln;

d)schützende od. schmückende Bedeckung über etw.: den Kaffee unter der H. (dem Kaffeewärmer) warm halten.

Haube  

Haube, Kapuze
[Kapuze]
Haube  

n.
<f. 19; früher> weibl. Kopfbedeckung in den vielfältigsten Formen, meist von verheirateten Frauen getragen; <auch> Teil einer bestimmten Tracht (Nonnen~, Schwestern~); <allg., bes. in Zus.> Kappe, Mütze (Bade~); Form des Helms; <auch> rundl. Bedeckung zum Schutz der verschiedensten Gegenstände (Kaffee~, Motor~, Trocken~); <Math.> durch einen Kreis begrenzter Teil der Kugeloberfläche (Kugel~); <Zool.> Federbüschel auf dem Kopf von Vögeln, Schopf; Netzmagen der Wiederkäuer; <Jägerspr.> Fangnetz, das vor den Dachs-, Fuchs- od. Kaninchenbau gelegt wird (Dachs~); <Jägerspr.> Kappe aus Leder, die man ungebärdigen Beizvögeln aufsetzt, um sie zu blenden; die ~ abnehmen, aufsetzen, feststecken (im Haar), umbinden; er will seine Töchter gern unter die ~ bringen <umg.; scherzh.> verheiraten; unter die ~ kommen <umg.; scherzh.> sich verheiraten; beim Friseur habe ich lange unter der ~ gesessen (zum Haartrocknen); die Kaffee-, Teekanne unter die ~ stellen (zum Warmhalten) [<ahd. huba <germ. *hudon- <idg. *keubh- „sich wölben“]
['Hau·be]
[Hauben]