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hauen  

hau|en <unr. V.; haute/hieb, gehauen/(landsch.:) gehaut> [mhd. houwen, ahd. houwan u. mhd. houwen, ahd. houwōn (sw. V.)]:

1.<hat; haute/(selten auch:) hieb> (ugs.) a)(bes. ein Kind) schlagen, prügeln; Schläge austeilen: jmdn. windelweich, grün und blau h.; er hat den Jungen immer wieder gehauen; wenn er zornig wurde, haute er gleich; <h. + sich:> musst du dich dauernd mit den anderen, müsst ihr euch dauernd h.!;

*jmdm. eine h. (jmdm. eine Ohrfeige geben);

b)[mit der Hand, einem Stock o. Ä.] auf einen Körperteil schlagen: jmdm. freundschaftlich, anerkennend auf die Schulter h.; er hat ihm/(seltener:) ihn auf den Mund gehauen; ich haute ihm/ b µ,(seltener:) ihn ins Gesicht; der Maskierte hieb mit der Faust ins Gesicht des Opfers;

c)jmdm. etw. auf einen Körperteil schlagen: einem Schüler das Heft um die Ohren h.



2.(mit einer Waffe) kämpfend schlagen, angreifen <hat; hieb/(ugs.:) haute>: mit dem Schwert h.; er hieb mit dem Degen auf den Angreifer; beim Reiterspiel hatten sie einander vom Pferd gehauen (im Kampf vom Pferd gestoßen);

R das ist gehauen wie gestochen (ugs.; das ist ein u. dasselbe; es ist gleichgültig, ob man es so od. so macht; nach der Wendung der Fechtersprache »das ist weder gehauen noch gestochen«, die Waffe wird so ungeschickt geführt, dass nicht erkennbar ist, ob es ein Hieb od. ein Stich ist).



3.(ugs.) durch Schlagen in zerstörerischer Absicht in einen entsprechenden Zustand bringen <hat; haute>: er hat alles in Scherben, in tausend Stücke gehauen; er hat ihn blutig, mit einem Schlag k. o. gehauen.


4.<hat; haute> a)(ugs.) (mit einem Werkzeug) etw. in etw. [hinein]schlagen: einen Nagel in die Wand, einen Pflock in die Erde h.; die Schwester hatte ihm die Spritze in den Oberschenkel gehauen (ohne besondere Sorgfalt injiziert);

b)durch Schlagen auf jmdn., etw. od. in etw. entstehen lassen, herstellen: Stufen in den Fels h.; er hatte ihm ein Loch in den Kopf gehauen; eine aus, in Stein gehauene Figur.



5.(ugs.) a)auf, gegen etw. schlagen <hat; haute/(auch:) hieb>: ärgerlich haute sie [mit dem Stock] an die Wand; er haute mit der Faust auf den Tisch, gegen die Tür; der Pianist hieb in die Tasten (spielte kraft-, schwungvoll);

b)(selten) auf, gegen etw. stoßen <ist; haute>: sie ist mit dem Kopf an die Schrankecke, [mit der großen Zehe] gegen einen Stein gehauen;

c)auf etw. fallen, auftreffen <ist; haute>: das Flugzeug haute in den Acker.



6.<hat; haute> (salopp) a)unachtsam, ungeduldig werfen, schleudern: er haut die Schuhe in die Ecke, die Mappe auf den Tisch; der Stürmer haute den Ball ins Netz (schoss den Ball mit Wucht ins Tor);

b)<h. + sich> sich [unvermittelt, eilig, ungestüm] hinlegen, fallen lassen: übermüdet haute ich mich aufs Bett.



7.(landsch.) fällen <hat; haute>: diese Bäume können gehauen werden.


8.(landsch.) mit einem Beil zerkleinern, hacken <hat; haute>: Holz h.; (veraltend:) Fleisch h.


9.(landsch.) mähen <hat; haute>: eine Wiese h.


10.(Bergbau) losschlagen <hat; haute>: Erz h.
hauen  


1. bearbeiten, einen/eins/ein paar überziehen, einhauen, einschlagen, ohrfeigen, Prügel austeilen/verabreichen, prügeln, schlagen, traktieren, verprügeln; (ugs.): eindreschen, eins/eine verpassen, verbimsen, verdreschen, verhauen, verkloppen, versohlen, vertrimmen, verwichsen; (österr. ugs.): trischacken; (salopp): dreschen, eine/ein paar scheuern, Saures geben, schwarten; (derb): die Eier polieren, zu Brei schlagen; (salopp, oft scherzh.): vermöbeln.

2. einhämmern, einhauen, einschlagen, hineinschlagen, hineintreiben.

3. schießen, schlagen, schleudern, stoßen, treten; (ugs.): ballern, donnern, knallen, pfeffern.

4. schleudern, werfen; (ugs.): ballern, donnern, feuern, knallen, pfeffern, schmeißen.

[hauen]
[haue, haust, haut, haute, hautest, hauten, hautet, hauest, hauet, hau, gehauen, hauend]
hauen  

hau|en <unr. V.; haute/hieb, gehauen/(landsch.:) gehaut> [mhd. houwen, ahd. houwan u. mhd. houwen, ahd. houwōn (sw. V.)]:

1.<hat; haute/(selten auch:) hieb> (ugs.)
a)(bes. ein Kind) schlagen, prügeln; Schläge austeilen: jmdn. windelweich, grün und blau h.; er hat den Jungen immer wieder gehauen; wenn er zornig wurde, haute er gleich; <h. + sich:> musst du dich dauernd mit den anderen, müsst ihr euch dauernd h.!;

*jmdm. eine h. (jmdm. eine Ohrfeige geben);

b)[mit der Hand, einem Stock o. Ä.] auf einen Körperteil schlagen: jmdm. freundschaftlich, anerkennend auf die Schulter h.; er hat ihm/(seltener:) ihn auf den Mund gehauen; ich haute ihm/ b µ,(seltener:) ihn ins Gesicht; der Maskierte hieb mit der Faust ins Gesicht des Opfers;

c)jmdm. etw. auf einen Körperteil schlagen: einem Schüler das Heft um die Ohren h.



2.(mit einer Waffe) kämpfend schlagen, angreifen <hat; hieb/(ugs.:) haute>: mit dem Schwert h.; er hieb mit dem Degen auf den Angreifer; beim Reiterspiel hatten sie einander vom Pferd gehauen (im Kampf vom Pferd gestoßen);

Rdas ist gehauen wie gestochen (ugs.; das ist ein u. dasselbe; es ist gleichgültig, ob man es so od. so macht; nach der Wendung der Fechtersprache »das ist weder gehauen noch gestochen«, die Waffe wird so ungeschickt geführt, dass nicht erkennbar ist, ob es ein Hieb od. ein Stich ist).



3.(ugs.) durch Schlagen in zerstörerischer Absicht in einen entsprechenden Zustand bringen <hat; haute>: er hat alles in Scherben, in tausend Stücke gehauen; er hat ihn blutig, mit einem Schlag k. o. gehauen.


4.<hat; haute>
a)(ugs.) (mit einem Werkzeug) etw. in etw. [hinein]schlagen: einen Nagel in die Wand, einen Pflock in die Erde h.; die Schwester hatte ihm die Spritze in den Oberschenkel gehauen (ohne besondere Sorgfalt injiziert);

b)durch Schlagen auf jmdn., etw. od. in etw. entstehen lassen, herstellen: Stufen in den Fels h.; er hatte ihm ein Loch in den Kopf gehauen; eine aus, in Stein gehauene Figur.



5.(ugs.)
a)auf, gegen etw. schlagen <hat; haute/(auch:) hieb>: ärgerlich haute sie [mit dem Stock] an die Wand; er haute mit der Faust auf den Tisch, gegen die Tür; der Pianist hieb in die Tasten (spielte kraft-, schwungvoll);

b)(selten) auf, gegen etw. stoßen <ist; haute>: sie ist mit dem Kopf an die Schrankecke, [mit der großen Zehe] gegen einen Stein gehauen;

c)auf etw. fallen, auftreffen <ist; haute>: das Flugzeug haute in den Acker.



6.<hat; haute> (salopp)
a)unachtsam, ungeduldig werfen, schleudern: er haut die Schuhe in die Ecke, die Mappe auf den Tisch; der Stürmer haute den Ball ins Netz (schoss den Ball mit Wucht ins Tor);

b)<h. + sich> sich [unvermittelt, eilig, ungestüm] hinlegen, fallen lassen: übermüdet haute ich mich aufs Bett.



7.(landsch.) fällen <hat; haute>: diese Bäume können gehauen werden.


8.(landsch.) mit einem Beil zerkleinern, hacken <hat; haute>: Holz h.; (veraltend:) Fleisch h.


9.(landsch.) mähen <hat; haute>: eine Wiese h.


10.(Bergbau) losschlagen <hat; haute>: Erz h.
hauen  

[unr.V.; haute/hieb, gehauen/(landsch.:) gehaut] [mhd. houwen, ahd. houwan u. mhd. houwen, ahd. houwon (sw.V.)]: 1. [hat; haute/(selten auch:) hieb] (ugs.) a) (bes. ein Kind) schlagen, prügeln; Schläge austeilen: jmdn. windelweich, grün und blau h.; er hat den Jungen immer wieder gehauen; wenn er zornig wurde, haute er gleich; [h. + sich:] musst du dich dauernd mit den anderen, müsst ihr euch dauernd h.!; *jmdm. eine h. (jmdm. eine Ohrfeige geben); b) [mit der Hand, einem Stock o.Ä.] auf einen Körperteil schlagen: jmdm. freundschaftlich, anerkennend auf die Schulter h.; er hat ihm/(seltener:) ihn auf den Mund gehauen; ich haute ihm/(seltener:) ihn ins Gesicht; der Maskierte hieb mit der Faust ins Gesicht des Opfers; c) jmdm. etw. auf einen Körperteil schlagen: einem Schüler das Heft um die Ohren h. 2. (mit einer Waffe) kämpfend schlagen, angreifen [hat; hieb/(ugs.:) haute]: mit dem Schwert h.; er hieb mit dem Degen auf den Angreifer; beim Reiterspiel hatten sie einander vom Pferd gehauen (im Kampf vom Pferd gestoßen); R das ist gehauen wie gestochen (ugs.; das ist ein u. dasselbe; es ist gleichgültig, ob man es so od. so macht; nach der Wendung der Fechtersprache ?das ist weder gehauen noch gestochen?, die Waffe wird so ungeschickt geführt, dass nicht erkennbar ist, ob es ein Hieb od. ein Stich ist). 3. (ugs.) durch Schlagen in zerstörerischer Absicht in einen entsprechenden Zustand bringen [hat; haute]: er hat alles in Scherben, in tausend Stücke gehauen; er hat ihn blutig, mit einem Schlag k.o. gehauen. 4. [hat; haute] a) (ugs.) (mit einem Werkzeug) etw. in etw. [hinein]schlagen: einen Nagel in die Wand, einen Pflock in die Erde h.; die Schwester hatte ihm die Spritze in den Oberschenkel gehauen (ohne besondere Sorgfalt injiziert); b) durch Schlagen auf jmdn., etw. od. in etw. entstehen lassen, herstellen: Stufen in den Fels h.; er hatte ihm ein Loch in den Kopf gehauen; eine aus, in Stein gehauene Figur. 5. (ugs.) a) auf, gegen etw. schlagen [hat; haute/(auch:) hieb]: ärgerlich haute sie [mit dem Stock] an die Wand; er haute mit der Faust auf den Tisch, gegen die Tür; der Pianist hieb in die Tasten (spielte kraft-, schwungvoll); b) (selten) auf, gegen etw. stoßen [ist; haute]: sie ist mit dem Kopf an die Schrankecke, [mit der großen Zehe] gegen einen Stein gehauen; c) auf etw. fallen, auftreffen [ist; haute]: das Flugzeug haute in den Acker. 6. [hat; haute] (salopp) a) unachtsam, ungeduldig werfen, schleudern: er haut die Schuhe in die Ecke, die Mappe auf den Tisch; der Stürmer haute den Ball ins Netz (schoss den Ball mit Wucht ins Tor); b) [h. + sich] sich [unvermittelt, eilig, ungestüm] hinlegen, fallen lassen: übermüdet haute ich mich aufs Bett. 7. (landsch.) fällen [hat; haute]: diese Bäume können gehauen werden. 8. (landsch.) mit einem Beil zerkleinern, hacken [hat; haute]: Holz h.; (veraltend:) Fleisch h. 9. (landsch.) mähen [hat; haute]: eine Wiese h. 10. (Bergbau) losschlagen [hat; haute]: Erz h.
hauen  

v.
<V. 162; hat>
I <V.t.>
1 schlagen (Holz); fällen (Bäume); zerhacken (Holz od. Fleisch); mähen (Gras); bearbeiten (Stein, a. künstlerisch); herstellen (Feilen); <Bgb.> loshacken, -brechen (Erz); <Fechten> mit der breiten Klinge schlagen; <umg.> prügeln, schlagen
2 ;Erz ~; das Gras, die Wiese ~; Holz ~
3 ;die beiden haben einander, <umg.> sich grün und blau gehauen; jmdn. krumm u. lahm ~ <umg.> alles kurz und klein ~ <umg.> zerschlagen;
4 das Geld auf den Kopf ~ <fig.; umg.> leichtsinnig ausgeben; jmdm. eine, eins hinter die Ohren ~ <umg.> eine Backpfeife geben; in den Felsen gehauene Stufen; eine Büste in Marmor ~; etwas in Stücke ~ <umg.> zerschlagen; das hat mich fast vom Stuhl gehauen <umg.> sehr überrascht, verblüfft; jmdn. zum Krüppel ~
II <V.i.; umg.>
5 ;jmdm. (jmdn.) auf die Finger, ins Gesicht ~; auf Hauen und Stechen mit jmdm. stehen <fig.; umg.> verfeindet sein; in den Sack ~ <fig.> kündigen; kräftig in die Tasten ~ <umg.> (auf dem Klavier); wild um sich ~; hierbei weiß man nicht, was gehauen und gestochen ist <fig.; umg.> hierbei ist alles unklar; [<mhd. houwen, engl. hew <germ. haw(w) <idg. *kau-]
['hau·en]
[haue, haust, haut, hauen, haute, hautest, hauten, hautet, hauest, hauet, hau, gehauen, hauend]