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hausen  

Hau|sen, der; -s, - [mhd. hūsen, ahd. hūso, H. u.]: großer Stör mit kurzer Schnauze, großer, halbmondförmiger Mundöffnung u. abgeplatteten Barteln, der vor allem wegen seines als Kaviar zubereiteten Rogens wertvoll ist.hau|sen <sw. V.; hat> [mhd. hūsen, ahd. hūson = wohnen, sich aufhalten; sich wüst aufführen]:

1.a)(ugs. abwertend) unter schlechten Wohnverhältnissen leben: in einer Baracke, einer Hütte h.;

b)(abwertend) abgesondert, einsam wohnen, sodass niemand Einblick in die Lebensweise bekommt: auf abgelegenen Burgen hausten Raubritter;

c)(ugs., oft scherzh.) wohnen: wir hausen jetzt in einer gemütlichen, kleinen Dachwohnung.



2.(ugs. abwertend) wüten; Verwüstungen anrichten: der Sturm, das Unwetter hat in verschiedenen Gegenden schlimm gehaust; wie die Vandalen h.


3.(veraltet) gut Haus halten; sparen.
Hausen  

Hau|sen, der; -s, - (ein Fisch)
hausen  


1. ansässig sein, sich aufhalten, bewohnen, leben, sitzen, wohnen; (bildungsspr.): residieren.

2. toben, wüten.

[hausen]
[hause, haust, hauste, haustest, hausten, haustet, hausest, hauset, haus, gehaust, hausend]
hausen  

Hau|sen, der; -s, - [mhd. hūsen, ahd. hūso, H. u.]: großer Stör mit kurzer Schnauze, großer, halbmondförmiger Mundöffnung u. abgeplatteten Barteln, der vor allem wegen seines als Kaviar zubereiteten Rogens wertvoll ist.hau|sen <sw. V.; hat> [mhd. hūsen, ahd. hūson = wohnen, sich aufhalten; sich wüst aufführen]:

1.
a)(ugs. abwertend) unter schlechten Wohnverhältnissen leben: in einer Baracke, einer Hütte h.;

b)(abwertend) abgesondert, einsam wohnen, sodass niemand Einblick in die Lebensweise bekommt: auf abgelegenen Burgen hausten Raubritter;

c)(ugs., oft scherzh.) wohnen: wir hausen jetzt in einer gemütlichen, kleinen Dachwohnung.



2.(ugs. abwertend) wüten; Verwüstungen anrichten: der Sturm, das Unwetter hat in verschiedenen Gegenden schlimm gehaust; wie die Vandalen h.


3.(veraltet) gut Haus halten; sparen.
hausen  

[sw.V.; hat] [mhd. husen, ahd. huson= wohnen, sich aufhalten; sich wüst aufführen]: 1. a) (ugs. abwertend) unter schlechten Wohnverhältnissen leben: in einer Baracke, einer Hütte h.; b) (abwertend) abgesondert, einsam wohnen, sodass niemand Einblick in die Lebensweise bekommt: auf abgelegenen Burgen hausten Raubritter; c) (ugs., oft scherzh.) wohnen: wir hausen jetzt in einer gemütlichen, kleinen Dachwohnung. 2. (ugs. abwertend) wüten; Verwüstungen anrichten: der Sturm, das Unwetter hat in verschiedenen Gegenden schlimm gehaust; wie die Vandalen h. 3. (veraltet) gut haushalten; sparen.
hausen  

hausen, leben, wohnen
[leben, wohnen]
hausen  

v.
<m. 4> Störfisch des Schwarzen u. Kaspischen Meeres, liefert den Kaviar: Huso huso [<ahd. huso; vielleicht zu anord. hauss „Schädel“, da der Kopf des Hausen gepanzert ist]
['Hau·sen]
[Hause, Haust, Hausen, Hauste, Haustest, Hausten, Haustet, Hausest, Hauset, Haus, geHaust, Hausend]v.
<V.i.; hat> wohnen; unzureichend untergebracht sein; <fig.> Unordnung schaffen, Zerstörungen anrichten, wüten; <schweiz. a.> sparen; sie müssen in einer Baracke ~; der Hagel, Sturm, das Unwetter hat schlimm gehaust; die Truppen haben in der Stadt übel gehaust
['hau·sen]
[hause, haust, hausen, hauste, haustest, hausten, haustet, hausest, hauset, haus, gehaust, hausend]