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heben  

he|ben <st. V.; hat> [mhd. heben, ahd. hevan, heffan; urspr. = fassen, packen, ergreifen, nehmen]:

1.a)nach oben, in die Höhe bewegen, bringen; hochheben, emporheben: eine Last, ein Gewicht mühelos, mit einer Hand h.; der Bahnhofsvorsteher hebt die Kelle; der Dirigent hob den Taktstock; er hob sein Glas (erhob es, nahm es vom Tisch auf) und trank auf ihr Wohl; er hob den Arm (erhob ihn, streckte ihn hoch), um sich bemerkbar zu machen; die Dünung hob das Schiff [in die Höhe]; er hob die Hand gegen seinen Bruder (geh.; holte zum Schlag gegen ihn aus); gleichmütig die Schultern, Achseln h. (hochziehen); sie hob die Augen (geh.; blickte hoch); er hob den Blick zu ihr (geh.; sah zu ihr auf ); das Gewicht konnte auch dieser Gewichtheber nicht mehr h. (Gewichtheben; nicht gestreckt über dem Kopf halten); er hat einen neuen Rekord gehoben (beim Gewichtheben aufgestellt); er hob seine Stimme (geh.; sprach lauter [u. höher]);

*einen h. (ugs.; etw. Alkoholisches trinken): wir gehen noch einen h.; komm, wir heben noch einen; jmdn. hebt es (ugs.; jmd. muss sich [beinahe] übergeben, bekommt einen Brechreiz): wenn ich das nur rieche, hebt es mich;

b)hochnehmen, in die Höhe bewegen u. in eine bestimmte andere Lage, an eine andere Stelle bringen: jmdn. auf eine Bahre h.; sie hoben den Sieger auf die Schultern; sie hob das Kind aus dem Wagen; eine Tür aus den Angeln h.; ich hob den Geldschein in die Höhe; er hob den Ball über den Torwart ins Tor (Fußball; schoss ihn mit steiler Flugbahn, schlug ihn von unten hoch in einem Bogen);

c)<h. + sich> sich durch Heben (1 a) von schweren Lasten zuziehen: du hast dir einen Bruch gehoben.



2.<h. + sich> a)(geh.) sich in eine andere, erhöhte Lage, Stellung bringen, bewegen;

b)in die Höhe gehen, nach oben bewegt werden; hochgehen: die Schranke hebt sich langsam; der Vorhang hob sich immer wieder unter dem tosenden Beifall;

c)(irgendwo) in die Höhe, nach oben steigen; auf-, hochsteigen: das Flugzeug hob sich in die Luft, in den grauen Himmel; der Nebel hebt sich allmählich;

d)(geh.) (irgendwo) in die Höhe ragen, auf-, emporragen: der Vordersteven hob sich aus dem Wasser.



3.aus der Tiefe heraufholen, bergen; von unten zutage fördern: ein gesunkenes Schiff h.; er machte sich auf, um einen [verborgenen, vergrabenen] Schatz zu h. (auszugraben).


4.a) in seiner Wirkung, Entfaltung fördern, begünstigen; steigern, verbessern: den Lebensstandard, den Wohlstand eines Landes h.; das hat sein Selbstbewusstsein gehoben; diese Werbung hebt den Umsatz; der dunkle Hintergrund hebt die Farben (lässt sie besser hervortreten, steigert ihre Wirkung);

b)<h. + sich> in seiner Wirkung, Entfaltung gefördert, begünstigt werden; sich steigern, verbessern: der Handel hat sich in letzter Zeit sehr gehoben; seine Stimmung hob sich zusehends.



5.(landsch.) a)halten (1 a) : kannst du mal einen Moment die Tasche h.?;

b)<h. + sich> festhalten (3) : du kannst dich an mir h.



6.(landsch.) halten (1 b) .


7. (landsch.) einziehen (8 a) : Steuern, Gebühren h.


8.<h. + sich> (veraltend) sich (beim Kürzen von Bruchzahlen) aufheben, ausgleichen: drei gegen drei[, das] hebt sich.


9.<h. + sich> (dichter.) beginnen, aufkommen; sich erheben: draußen hob sich der Sturm.
heben  


1. a) abheben, anheben, hochheben, hochziehen, lüften, lüpfen, nach oben bewegen; (geh.): emporheben; (ugs.): wuchten; (südd., schweiz., österr.): lupfen; (landsch., bes. sächs.): ansacken; (bes. Technik): liften.

b) erheben, hochhalten, hochnehmen; (geh.): emporrecken.

2. ausgraben, bergen, heraufholen, zutage fördern; (landsch.): ausbuddeln.

3. anheben, ankurbeln, aufwerten, begünstigen, beleben, erhöhen, forcieren, fördern, steigern, verbessern, verstärken.

[heben]
[hebe, hebst, hebt, hob, hobst, hoben, hobt, hebest, hebet, höbe, höbest, höben, höbet, heb, gehoben, hebend]


1. aufsteigen, emporsteigen, sich erheben, hochgehen, hochsteigen, in die Höhe/nach oben gehen, in die Höhe/nach oben steigen, sich nach oben bewegen.

2. begünstigt/gefördert werden, sich erhöhen, sich steigern, sich verbessern, sich verstärken.

[heben, sich]
[sich heben, hebe, hebst, hebt, hob, hobst, hoben, hobt, hebest, hebet, höbe, höbest, höben, höbet, heb, gehoben, hebend, heben sich]
heben  

he|ben <st. V.; hat> [mhd. heben, ahd. hevan, heffan; urspr. = fassen, packen, ergreifen, nehmen]:

1.
a)nach oben, in die Höhe bewegen, bringen; hochheben, emporheben: eine Last, ein Gewicht mühelos, mit einer Hand h.; der Bahnhofsvorsteher hebt die Kelle; der Dirigent hob den Taktstock; er hob sein Glas (erhob es, nahm es vom Tisch auf) und trank auf ihr Wohl; er hob den Arm (erhob ihn, streckte ihn hoch), um sich bemerkbar zu machen; die Dünung hob das Schiff [in die Höhe]; er hob die Hand gegen seinen Bruder (geh.; holte zum Schlag gegen ihn aus); gleichmütig die Schultern, Achseln h. (hochziehen); sie hob die Augen (geh.; blickte hoch); er hob den Blick zu ihr (geh.; sah zu ihr auf ); das Gewicht konnte auch dieser Gewichtheber nicht mehr h. (Gewichtheben; nicht gestreckt über dem Kopf halten); er hat einen neuen Rekord gehoben (beim Gewichtheben aufgestellt); er hob seine Stimme (geh.; sprach lauter [u. höher]);

*einen h. (ugs.; etw. Alkoholisches trinken): wir gehen noch einen h.; komm, wir heben noch einen; jmdn. hebt es (ugs.; jmd. muss sich [beinahe] übergeben, bekommt einen Brechreiz): wenn ich das nur rieche, hebt es mich;

b)hochnehmen, in die Höhe bewegen u. in eine bestimmte andere Lage, an eine andere Stelle bringen: jmdn. auf eine Bahre h.; sie hoben den Sieger auf die Schultern; sie hob das Kind aus dem Wagen; eine Tür aus den Angeln h.; ich hob den Geldschein in die Höhe; er hob den Ball über den Torwart ins Tor (Fußball; schoss ihn mit steiler Flugbahn, schlug ihn von unten hoch in einem Bogen);

c)<h. + sich> sich durch Heben (1 a) von schweren Lasten zuziehen: du hast dir einen Bruch gehoben.



2.<h. + sich>
a)(geh.) sich in eine andere, erhöhte Lage, Stellung bringen, bewegen;

b)in die Höhe gehen, nach oben bewegt werden; hochgehen: die Schranke hebt sich langsam; der Vorhang hob sich immer wieder unter dem tosenden Beifall;

c)(irgendwo) in die Höhe, nach oben steigen; auf-, hochsteigen: das Flugzeug hob sich in die Luft, in den grauen Himmel; der Nebel hebt sich allmählich;

d)(geh.) (irgendwo) in die Höhe ragen, auf-, emporragen: der Vordersteven hob sich aus dem Wasser.



3.aus der Tiefe heraufholen, bergen; von unten zutage fördern: ein gesunkenes Schiff h.; er machte sich auf, um einen [verborgenen, vergrabenen] Schatz zu h. (auszugraben).


4.
a) in seiner Wirkung, Entfaltung fördern, begünstigen; steigern, verbessern: den Lebensstandard, den Wohlstand eines Landes h.; das hat sein Selbstbewusstsein gehoben; diese Werbung hebt den Umsatz; der dunkle Hintergrund hebt die Farben (lässt sie besser hervortreten, steigert ihre Wirkung);

b)<h. + sich> in seiner Wirkung, Entfaltung gefördert, begünstigt werden; sich steigern, verbessern: der Handel hat sich in letzter Zeit sehr gehoben; seine Stimmung hob sich zusehends.



5.(landsch.)
a)halten (1 a): kannst du mal einen Moment die Tasche h.?;

b)<h. + sich> festhalten (3): du kannst dich an mir h.



6.(landsch.) halten (1 b).


7. (landsch.) einziehen (8 a): Steuern, Gebühren h.


8.<h. + sich> (veraltend) sich (beim Kürzen von Bruchzahlen) aufheben, ausgleichen: drei gegen drei[, das] hebt sich.


9.<h. + sich> (dichter.) beginnen, aufkommen; sich erheben: draußen hob sich der Sturm.
heben  

[st.V.; hat] [mhd. heben, ahd. hevan, heffan; urspr.= fassen, packen, ergreifen, nehmen]: 1. a) nach oben, in die Höhe bewegen, bringen; hochheben, emporheben: eine Last, ein Gewicht mühelos, mit einer Hand h.; der Bahnhofsvorsteher hebt die Kelle; der Dirigent hob den Taktstock; er hob sein Glas (erhob es, nahm es vom Tisch auf) und trank auf ihr Wohl; die Dünung hob das Schiff [in die Höhe]; er hob den Arm (erhob ihn, streckte ihn hoch), um sich bemerkbar zu machen; er hob die Hand gegen seinen Bruder (geh.; holte zum Schlag gegen ihn aus); gleichmütig die Schultern, Achseln h. (hochziehen); sie hob die Augen (geh.; blickte hoch); er hob den Blick zu ihr (geh.; sah zu ihr auf); das Gewicht konnte auch dieser Gewichtheber nicht mehr h. (Gewichtheben; nicht gestreckt über dem Kopf halten); er hat einen neuen Rekord gehoben (beim Gewichtheben aufgestellt); Ü er hob seine Stimme (geh.; sprach lauter [u. höher]); *einen h. (ugs.; etw. Alkoholisches trinken): komm, wir heben noch einen; wir gehen noch einen h.; jmdn. hebt es (ugs.; jmd. muss sich [beinahe] übergeben, bekommt einen Brechreiz): wenn ich das nur rieche, hebt es mich; b) hochnehmen, in die Höhe bewegen u. in eine bestimmte andere Lage, an eine andere Stelle bringen: jmdn. auf eine Bahre h.; sie hoben den Sieger auf die Schultern; sie hob das Kind aus dem Wagen; eine Tür aus den Angeln h.; ich hob den Geldschein in die Höhe; er hob den Ball über den Torwart ins Tor (Fußball; schoss ihn mit steiler Flugbahn, schlug ihn von unten hoch in einem Bogen); c) [h.+ sich] sich durch Heben (1 a, b) von schweren Lasten zuziehen: du hast dir einen Bruch gehoben. 2. [h.+ sich] a) (geh.) sich in eine andere, erhöhte Lage, Stellung bringen, bewegen; b) in die Höhe gehen, nach oben bewegt werden; hochgehen: die Schranke hebt sich langsam; der Vorhang hob sich immer wieder unter dem tosenden Beifall; c) (irgendwo) in die Höhe, nach oben steigen; auf-, hochsteigen: das Flugzeug hob sich in die Luft, in den grauen Himmel; der Nebel hebt sich allmählich; d) (geh.) (irgendwo) in die Höhe ragen, auf-, emporragen: der Vordersteven hob sich aus dem Wasser. 3. aus der Tiefe heraufholen, bergen; von unten zutage fördern: ein gesunkenes Schiff h.; er machte sich auf, um einen [verborgenen, vergrabenen] Schatz zu h. (auszugraben). 4. a) in seiner Wirkung, Entfaltung fördern, begünstigen; steigern, verbessern: den Lebensstandard, den Wohlstand eines Landes h.; das hat sein Selbstbewusstsein gehoben; diese Werbung hebt den Umsatz; der dunkle Hintergrund hebt die Farben (lässt sie besser hervortreten, steigert ihre Wirkung); b) [h.+ sich] in seiner Wirkung, Entfaltung gefördert, begünstigt werden; sich steigern, verbessern: der Handel hat sich in letzter Zeit sehr gehoben; seine Stimmung hob sich zusehends. 5. (landsch.) a) halten (1 a): kannst du mal einen Moment die Tasche h.?; b) [h.+ sich] festhalten (3): du kannst dich an mir h. 6. (landsch.) halten (1 b). 7. (landsch.) einziehen (8 a): Steuern, Gebühren h. 8. [h. + sich] (veraltend) sich (beim Kürzen von Bruchzahlen) aufheben, ausgleichen: drei gegen drei [das] hebt sich. 9. [h. + sich] (dichter.) beginnen, aufkommen; sich erheben: draußen hob sich der Sturm.
Heben  

Heben, Hebung, Hochziehen
[Hebung, Hochziehen]
heben  

v.
<V. 163; hat>
I <V.t.>
1 in die Höhe bewegen, bringen, nach oben führen; zutage fördern (Schätze); <fig.> die Wirkung erhöhen von, hervorheben, steigern, die Entfaltung begünstigen, verbessern (Ansehen, Niveau, Stimmung); <umg.> trinken (bes. Alkohol); <oberdt.> halten, festhalten; <oberdt.> erheben (Gelder); <umg.> zum Erbrechen reizen, Übelkeit verursachen
2 er hebt gern, oft einen <umg.> er trinkt gern einen Schnaps; er will noch einen ~ gehen <umg.> heb's bitte einen Augenblick <oberdt.> es hebt mich, wenn ich daran denke <umg.> mir wird übel davon; den Arm, die Hand heben (um sich zu Wort zu melden, bei Abstimmungen); die Augen, den Kopf ~ (voller Interesse); er hat sich einen Bruch gehoben <umg.> bei schwerem Heben zugezogen; den Ertrag, Fremdenverkehr, Umsatz ~ <fig.> ein Gewicht, eine Last, schwere Säcke ~; er hob das Glas u. ließ den Jubilar hochleben; die Hand zum Schwur ~; ein Kind ~ <veraltet> bei der Geburt des K. helfen; den Lebensstandard, das geistige Niveau, den allgemeinen Wohlstand ~ <fig.> jmds. Mut, Selbstvertrauen, Stimmung ~ <fig.> ein gesunkenes Schiff ~ bergen; die Stimme ~ <fig.> lauter sprechen; beim Essen die Zähne ~ <fig.; umg.> unlustig, mit Widerwillen essen;
3 ;einen Sieger auf die Schultern ~
4 ;er ist in einer gehobenen Position, Stellung; in gehobener Rede, Sprache, in gehobenem Stil feierlich, nicht alltäglich; wir waren in gehobener Stimmung fröhlich, ausgelassen;
II <V. refl.> sich ~
5 steigen, sich nach oben bewegen (Wasserspiegel, Stimmung); aufblühen, sich beleben (Handel, Verkehr)
6 ;ihre Brust hob und senkte sich (vor Erregung, nach einer Anstrengung) [<ahd. hevan, heffan, engl. heave <germ. *haf-, *hab- <idg. *kap- „fassen“; verwandt mit haben, Haft, Heft]
['he·ben]
[hebe, hebst, hebt, heben, hob, hobst, hoben, hobt, hebest, hebet, höbe, höbest, höben, höbet, heb, gehoben, hebend]