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Hecht  

Hẹcht, der; -[e]s, -e [1: mhd. hech(e)t, ahd. hechit, hachit, zu ↑ Haken , viell. nach den scharfen Zähnen des Fisches; 4: wohl nach der hechtgrauen Färbung]:

1.(zu den Knochenfischen gehörender) räuberisch lebender Fisch mit lang gestrecktem, auf dem Rücken dunkel olivgrün bis graugrün, auf der Bauchseite weißlich gefärbtem Körper, schnabelartig abgeflachtem Maul u. starken Zähnen: einen H. fangen, angeln;

*der H. im Karpfenteich sein (ugs.; durch seine Anwesenheit, bes. in einer langweiligen, nicht sehr aktiven Umgebung, Unruhe schaffen; gepr. von dem dt. Historiker H. Leo [1799-1878], der den frz. Kaiser Napoleon III. in einem Aufsatz so nannte).


2.(ugs.) männliche Person, von der meist mit einer gewissen Bewunderung, Anerkennung gesprochen wird: er ist noch ein ganz junger H.


3.(ugs.) kurz für ↑ Hechtsprung .


4. (salopp) dichter Tabaksqualm, sehr verbrauchte Luft in einem Raum: hier drinnen ist wieder ein H., dass man kaum atmen kann!
Hecht  

Hẹcht, der; -[e]s, -e
Hecht  

Hẹcht, der; -[e]s, -e [1: mhd. hech(e)t, ahd. hechit, hachit, zu ↑ Haken, viell. nach den scharfen Zähnen des Fisches; 4: wohl nach der hechtgrauen Färbung]:

1.(zu den Knochenfischen gehörender) räuberisch lebender Fisch mit lang gestrecktem, auf dem Rücken dunkel olivgrün bis graugrün, auf der Bauchseite weißlich gefärbtem Körper, schnabelartig abgeflachtem Maul u. starken Zähnen: einen H. fangen, angeln;

*der H. im Karpfenteich sein (ugs.; durch seine Anwesenheit, bes. in einer langweiligen, nicht sehr aktiven Umgebung, Unruhe schaffen; gepr. von dem dt. Historiker H. Leo [1799-1878], der den frz. Kaiser Napoleon III. in einem Aufsatz so nannte).


2.(ugs.) männliche Person, von der meist mit einer gewissen Bewunderung, Anerkennung gesprochen wird: er ist noch ein ganz junger H.


3.(ugs.) kurz für ↑ Hechtsprung.


4. (salopp) dichter Tabaksqualm, sehr verbrauchte Luft in einem Raum: hier drinnen ist wieder ein H., dass man kaum atmen kann!
Hecht  

n.
<m. 1; unz.; umg.> dichter Tabaksqualm; bei diesem ~ im Zimmer kann man ja kaum etwas sehen! [<nddt. hecht „dicht“]
[Hecht1]
[Hechtes, Hechts, Hechte, Hechten]

n.
<m. 1> räuberisch lebender Fisch des Süßwassers: Esox; <umg.; scherzh.> lebhafter Bursche; <kurz für> Hechtsprung; ein toller ~! <umg.> ein lebenslustiger Bursche!; einen ~ fangen; der ~ im Karpfenteich sein <fig.; umg.> die führende Rolle spielen, bes. unter trägen, langweiligen Leuten; ein ~ vom 3-Meter-Brett [<ahd. hechit, hachit; Haken]
[Hecht2]
[Hechtes, Hechts, Hechte, Hechten]