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heften  

hẹf|ten <sw. V.; hat> [mhd., ahd. heften = haftend machen, befestigen, zu dem ↑ -haft zugrunde liegenden Adj.]:

1.mit einer Klammer, Nadel, Reißzwecke o. Ä. oft nur provisorisch, vorläufig an etw. befestigen, anbringen: einen Zettel an die Tür h.; den Sieg an seine Fahnen h. (geh.; siegen).


2.(geh.) a)(die Augen, den Blick) unverwandt, starr auf jmdn., etw. richten, gerichtet halten u. nicht davon abwenden: er heftete seine Augen fest auf den Boden;

b)<h. + sich> (von Augen, Blicken) sich unverwandt, starr auf jmdn., etw. richten u. sich nicht davon abwenden: sein Blick heftete sich auf ihn.



3.a)(Schneiderei) mit Nadeln od. mit locker u. in weiten Abständen durch das Gewebe geführten Stichen vorläufig zusammenhalten: die zugeschnittenen Stoffteile zuerst h.;

b)(Buchbinderei) mit Fäden od. Klammern aus dünnem Draht zu einem Heft, Buchblock zusammenfügen, verbinden: die Broschüre ist nur geheftet.

heften  


1. anbringen, anklammern, anstecken, befestigen, festmachen; (landsch., auch Fachspr.): fixieren.

2. a) lose nähen, reihen, stecken.

b) klammern, verbinden, zusammenheften; (Buchw.): broschieren.

[heften]
[hefte, heftest, heftet, heftete, heftetest, hefteten, heftetet, heft, geheftet, heftend]
heften  

hẹf|ten <sw. V.; hat> [mhd., ahd. heften = haftend machen, befestigen, zu dem ↑ -haft zugrunde liegenden Adj.]:

1.mit einer Klammer, Nadel, Reißzwecke o. Ä. oft nur provisorisch, vorläufig an etw. befestigen, anbringen: einen Zettel an die Tür h.; den Sieg an seine Fahnen h. (geh.; siegen).


2.(geh.)
a)(die Augen, den Blick) unverwandt, starr auf jmdn., etw. richten, gerichtet halten u. nicht davon abwenden: er heftete seine Augen fest auf den Boden;

b)<h. + sich> (von Augen, Blicken) sich unverwandt, starr auf jmdn., etw. richten u. sich nicht davon abwenden: sein Blick heftete sich auf ihn.



3.
a)(Schneiderei) mit Nadeln od. mit locker u. in weiten Abständen durch das Gewebe geführten Stichen vorläufig zusammenhalten: die zugeschnittenen Stoffteile zuerst h.;

b)(Buchbinderei) mit Fäden od. Klammern aus dünnem Draht zu einem Heft, Buchblock zusammenfügen, verbinden: die Broschüre ist nur geheftet.

heften  

[sw.V.; hat] [mhd., ahd. heften = haftend machen, befestigen, zu dem -haft zugrunde liegenden Adj.]: 1. mit einer Klammer, Nadel, Reißzwecke o.Ä. oft nur provisorisch, vorläufig an etw. befestigen, anbringen: einen Zettel an die Tür h.; Ü den Sieg an seine Fahnen h. (geh.; siegen). 2. (geh.) a) (die Augen, den Blick) unverwandt, starr auf jmdn., etw. richten, gerichtet halten u. nicht davon abwenden: er heftete seine Augen fest auf den Boden; b) [h.+ sich] (von Augen, Blicken) sich unverwandt, starr auf jmdn., etw. richten u. sich nicht davon abwenden: sein Blick heftete sich auf ihn. 3. a) (Schneiderei) mit Nadeln od. mit locker u. in weiten Abständen durch das Gewebe geführten Stichen vorläufig zusammenhalten: die zugeschnittenen Stoffteile zuerst h.; b) (Buchbinderei) mit Fäden od. Klammern aus dünnem Draht zu einem Heft, Buchblock zusammenfügen, verbinden: die Broschüre ist nur geheftet.
heften  

(Aufmerksamkeit) richten (auf), (Blick) heften, fixieren
[richten, fixieren]
heften  

v.
<V.t.; hat; Schneiderei> mit großen Stichen od. Nadeln lose befestigen (Naht);<Buchbinderei> mit Faden od. Draht zum Buchblock zusammenfügen (Blatt, Bogen);<allg.> mit Klebstoff, Nadeln, Reißnägeln befestigen, ankleben, anstecken; Akten, ein Buch ~; die Nähte erst ~, dann nähen; jmdm. einen Orden an die Brust ~; er heftete sich an ihre Fersen, Sohlen <fig.> folgte ihr überallhin; ein Plakat an die Wand ~; die Augen, den Blick auf jmdn. od. etwas ~ <fig.> unverwandt hinsehen; das für die Anprobe geheftete Kleid [<ahd. heften; zu ahd. haft „gefesselt“; Haft, …haft, heben]
['hef·ten]
[hefte, heftest, heftet, heften, heftete, heftetest, hefteten, heftetet, heft, geheftet, heftend]