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Held  

Hẹld, der; -en, -en [1: mhd. helt, H. u.; 3: wohl nach engl. hero (< lat. heros, ↑ Heros )]:

1.a)(Myth.) durch große u. kühne Taten bes. in Kampf u. Krieg sich auszeichnender Mann edler Abkunft (um den Mythen u. Sagen entstanden sind): die -en des klassischen Altertums, der germanischen Sage;

b)jmd., der sich mit Unerschrockenheit u. Mut einer schweren Aufgabe stellt, eine ungewöhnliche Tat vollbringt, die ihm Bewunderung einträgt: die von den schweren Rettungsarbeiten Heimkehrenden wurden als -en gefeiert;

c)jmd., der sich durch außergewöhnliche Tapferkeit im Krieg auszeichnet u. durch sein Verhalten zum Vorbild [gemacht] wird: ein tapferer H.; namenlose -en des Weltkriegs; unsere gefallenen -en (in pathetischer Redeweise; die gefallenen Soldaten); aus den Gefallenen machten sie -en; (abwertend:) er spielt sich gern als H./(veraltet:) als -en auf; du bist mir [ja] ein [rechter/netter/schöner] H.! (scherzh. od. iron.; was du da gemacht, was du dir da geleistet hast, ist nicht besonders rühmlich); ihr seid mir zwei [traurige] -en!; (scherzh. od. spött.:) na, ihr -en, was habt ihr denn da angestellt?; spiel doch nicht immer den -en! (tu doch nicht so, als könnte dich nichts verletzen!);

R die -en sind müde [geworden] (scherzhafte od. spöttische Feststellung in Bezug auf eine Gruppe od. einen Einzelnen, der bei seiner Tätigkeit an einem Punkt angelangt ist, an dem sein Elan nachlässt, er zurücksteckt, an dem Resignation in ihm Platz greift o. Ä.; nach dem ins Deutsche übertragenen Titel des französischen Films »Les héros sont fatigués«, 1955);


*kein H. in etw. sein (ugs. scherzh. od. spött.; [bes. in Bezug auf die Begabung eines Schülers für ein bestimmtes Fach] nicht bes. gut sein): in Mathematik ist er kein H.; der H. des Tages, des Abends sein (aufgrund einer besonderen Tat o. Ä. vorübergehend im Mittelpunkt des Interesses stehen).



2. (DDR) jmd., der auf seinem Gebiet Hervorragendes, gesellschaftlich Bedeutendes leistet:

*H. der Arbeit (DDR; für hervorragende, der Gesamtheit dienende Leistungen von vorbildlichem Charakter verliehener Ehrentitel. Träger[in] des Ehrentitels; LÜ von russ. Geroj Truda).


3.<Pl. selten> männliche Hauptperson eines literarischen o. ä. Werks: der tragische H.; das Stück hat einen negativen -en (Literaturw.; eine Hauptperson, die keine heldischen Eigenschaften besitzt, die dem Geschehen passiv gegenübersteht); dieser Schauspieler spielt heute den jugendlichen -en (veraltet; die jugendliche Hauptperson [Rollenfach im Theater]).
Held  

Hẹld, der; -en, -en
Held  


1. a) (bildungsspr.): Heroe; (Myth.): Recke; (griech. Myth.): Heros.

b) Gewinner, Matador, Sieger; (scherzh. od. iron., sonst veraltet): Kämpe.

2. männliche Hauptfigur/Hauptperson, tragende Figur; (bildungsspr.): Protagonist; (Theater, Film): Hauptdarsteller.

[Held]
[Helden, Heldin, Heldinnen]
Held  

Hẹld, der; -en, -en [1: mhd. helt, H. u.; 3: wohl nach engl. hero (< lat. heros, ↑ Heros)]:

1.
a)(Myth.) durch große u. kühne Taten bes. in Kampf u. Krieg sich auszeichnender Mann edler Abkunft (um den Mythen u. Sagen entstanden sind): die -en des klassischen Altertums, der germanischen Sage;

b)jmd., der sich mit Unerschrockenheit u. Mut einer schweren Aufgabe stellt, eine ungewöhnliche Tat vollbringt, die ihm Bewunderung einträgt: die von den schweren Rettungsarbeiten Heimkehrenden wurden als -en gefeiert;

c)jmd., der sich durch außergewöhnliche Tapferkeit im Krieg auszeichnet u. durch sein Verhalten zum Vorbild [gemacht] wird: ein tapferer H.; namenlose -en des Weltkriegs; unsere gefallenen -en (in pathetischer Redeweise; die gefallenen Soldaten); aus den Gefallenen machten sie -en; (abwertend:) er spielt sich gern als H./(veraltet:) als -en auf; du bist mir [ja] ein [rechter/netter/schöner] H.! (scherzh. od. iron.; was du da gemacht, was du dir da geleistet hast, ist nicht besonders rühmlich); ihr seid mir zwei [traurige] -en!; (scherzh. od. spött.:) na, ihr -en, was habt ihr denn da angestellt?; spiel doch nicht immer den -en! (tu doch nicht so, als könnte dich nichts verletzen!);

Rdie -en sind müde [geworden] (scherzhafte od. spöttische Feststellung in Bezug auf eine Gruppe od. einen Einzelnen, der bei seiner Tätigkeit an einem Punkt angelangt ist, an dem sein Elan nachlässt, er zurücksteckt, an dem Resignation in ihm Platz greift o. Ä.; nach dem ins Deutsche übertragenen Titel des französischen Films »Les héros sont fatigués«, 1955);


*kein H. in etw. sein (ugs. scherzh. od. spött.; [bes. in Bezug auf die Begabung eines Schülers für ein bestimmtes Fach] nicht bes. gut sein): in Mathematik ist er kein H.; der H. des Tages, des Abends sein (aufgrund einer besonderen Tat o. Ä. vorübergehend im Mittelpunkt des Interesses stehen).



2. (DDR) jmd., der auf seinem Gebiet Hervorragendes, gesellschaftlich Bedeutendes leistet:

*H. der Arbeit (DDR; für hervorragende, der Gesamtheit dienende Leistungen von vorbildlichem Charakter verliehener Ehrentitel. Träger[in] des Ehrentitels; LÜ von russ. Geroj Truda).


3.<Pl. selten> männliche Hauptperson eines literarischen o. ä. Werks: der tragische H.; das Stück hat einen negativen -en (Literaturw.; eine Hauptperson, die keine heldischen Eigenschaften besitzt, die dem Geschehen passiv gegenübersteht); dieser Schauspieler spielt heute den jugendlichen -en (veraltet; die jugendliche Hauptperson [Rollenfach im Theater]).
Held  

n.
<m. 16>
1 jmd., der Hervorragendes leistet; jmd., der sich vorbildlich für das Wohl anderer einsetzt u. dabei sein Leben riskiert od. große persÎnliche Nachteile in Kauf nimmt; hervorragender Krieger, tapferer Streiter; Hauptgestalt einer Dichtung; <Theat.> Rollenfach; <umg.; iron.> ungeschickter, wenig heldenhafter Mensch
2 ;der ~ des Romans, des Dramas, der Oper; ein ~ der Sage, der Vorzeit; der ~ des Tages <fig.> wichtigste Person bei einer Begebenheit;
3 sein: er ist kein ~ nicht tapfer; im Rechnen bin ich kein ~ bin ich nicht sehr gut; im Trinken ist er ein großer ~ leistet er Erstaunliches (aber sonst nicht); den ~en spielen <fig.; umg.> sich brüsten;
4 ;er ist als jugendlicher, schwerer ~ engagiert <Theat.> du bist mir ein rechter, schöner ~! <umg.; iron.> ein Feigling;
5 sich als ~ aufspielen <fig.; umg.> sich brüsten; [<mhd. helt <germ. haled-, halid-, halud- „(freier) Mann, Krieger, Held“; vielleicht zu idg. *kel- „antreiben“; halten]
[Held]
[Helden, Heldin, Heldinnen]